ÖWF / Polares auf einen Blick

31.Aug 2010 | 18:11

GEWONNEN! Martina Schwaiger ist die Siegerin des Land OÖ / ÖWF Wettbewerbes "Eye in the ...

Die Umweltakademie der oberösterreichischen Landesregierung richtete zusammen mit dem Österreichischen Weltraum Forum den landesweiten Schülerwettbewerb "Eye in the Sky" aus. Ziel war es, begleitend zu einer ÖWF Roadshow zum Thema Umweltschutz und Erdbeobachtung die Schülerinnen und Schüler zum eigenen Reflektieren über unseren Blauen Planeten zu motivieren. Eine Herausforderung, die auch durch die Haupvortragenden Dr. Eva Hauth und Othmar Coser gemeistert wurde, als sie mehr als 2000 oberösterreichische Jugendliche für das Thema Erdbeobachtung in Vortragsmarathons an Schulen begeisterten. Der Schülerwettbewerb zu "Eye in the Sky" versprach als Hauptpreis etwas das man nicht kaufen kann: Eine zweitägige Reise nach Frascati bei Rom, in das Zentrum der europäischen Erdbeobachtung bei der European Space Agency: ein exklusiver Blick in das ESA European Space Research Institute mit Expertengesprächen, der Blick in ein Satellitenkontrollzentrum sowie ein Abstecher nach Rom. Die 15-jährige Siegerin heißt Martina Schwaiger und kommt aus St. Marien. Mit dem Kurztext zu einem Bild der Erde hat Sie die Jury überzeugt: "Eigentlich sieht es von außen nicht nach viel aus: Blau, Weiß und ein bisschen Grün. Doch näher betrachtet, sind diese Farben die einzige Möglichkeit für uns zu überleben." - so ihre Beschreibung. Auch die Übergabe für den Hauptpreis war etwa ungewöhnlich. - Im Rahmen der "Fair Play World 2010" übergaben Landesrat Rudi Anschober und Gernot Grömer vom ÖWF die Urkunde vor mehreren tausend (!) Jugendlichen im Linzer Fussballstadion auf der Gugl, inklusive einem über die Stadioanlage eingespielten ÖWF Filmtrailer zum Thema. Martina wird eine Delegation aus Oberösterreich unter der Leitung von Landesrat Rudi Anschober begleiten: auf Initiative des Österreichischen Weltraum Forums werden auch Gespräche mit dem ESA Direktor für Erdbeobachtung, Dr. Volker Liebig stattfinden, eine Pressedelegation begleitet die Gruppe von Fachleuten aus dem österreichschen Bundesland. "Damit engagiert sich das Forum als Brückenbauer zwischen dem Weltraumsektor und der Politik" freut sich Forumsobmann Mag. Gernot Grömer auf den offiziellen Besuch in ESRIN. Mag. Alexander Soucek in seiner Doppelrolle als Vorstandsmitglied des ÖWF und ESA-Mitarbeiter wird die Besucher als Liaison betreuen, Othmar Coser als designierter Projektleiter für den Nachfolger des Eye in the Sky-Projektes komplettiert die Forumsdelegation bei diesem Treffen.
30.Aug 2010 | 09:21

Handschuhe, Sternwarten und Gletscher

… all das bot mir meine zweite Woche (23.- 27. August) als Innovationspraktikantin des ÖWFs. Meinen Erwartungen für diese Woche entsprechend durfte ich wieder in die unterschiedlichsten und beeindruckendsten Teilgebiete des ÖWFs eintauchen.
25.Aug 2010 | 12:26

Laborkittel und Mikroskope: Astrobiologie als Innovationspraktikum. ...

...von ihrer ersten Praktikumswoche. Am Montag, dem 16. August 2010, durfte ich nach einem 2-stündigen Anfahrtsweg (von Salzburg nach Innsbruck) zu meiner ersten Praktikumswoche des ÖWFs und zugleich meines bisherigen Lebens antreten: Der erste Tag begann mit einer Einführung in die Organisation und der Erkundung des 8. Stockes, also dem Institut für Astro- und Teilchenphysik an der Universität Innsbruck, wo auch das ÖWF Innsbruck beheimatet ist. An meiner ersten Arbeitswoche hat mir besonders die Vielfältigkeit meiner Arbeitsaufgaben gefallen. Ich durfte einerseits administrative Büroarbeiten, wie z.B. das Verfassen von Briefen, E-Mails und das Übersetzen von deutschen Artikeln der ÖWF- Homepage ins Englische übernehmen und andererseits aber auch an der Entwicklung des Raumanzugsimulators Aouda.X mitwirken - für eine weltrauminteressierte Person wie mich eine sehr ehrenvolle Aufgabe. Genauer gesagt ist meine Aufgabe neue Exoskelett- Handschuhe des Anzuges herzustellen. Egal ob Problemstellungen wie "Was ist die beste Lösung für die Fixierung der Beschleunigungssensoren?" oder "Warum spuckt die Nähmaschine den Faden nicht mehr heraus?"...für alles musste eine Lösung gefunden werden. Eine weitere Aufgabe war es, die Mikrospherulen des am Kaunertal aufgesammelten Gletschereises in den unterschiedlichen Schichten zu zählen. Das bedeutete für mich: Weißen Laborkittel an und auf zum Mikroskopieren! Das Praktikum ermöglicht mir neue und wertvolle Erfahrungen in den unterschiedlichsten Gebieten zu sammeln und diese auf meinen weiteren Lebensweg mitzunehmen. Ich wurde wohlbehütet aufgenommen und freue mich somit sehr auf meine kommenden drei Praktikumswochen.
21.Aug 2010 | 12:37

ÖWF/Univ. Innsbruck Unicamp 2010

Wissenschaft ist fad, nur was für Männer und eigentlich braucht man sie ja überhaupt nicht. Geht eh ois! Leider findet man diese Vorurteile über Forschung und Entwicklung nur allzu häufig. Was soll denn da noch die Utopie einer Marsstation? Wir sind ja nicht am Mond!
11.Aug 2010 | 20:00

Praktikumswochenbericht 2.8. – 6.8.2010

Meine zweite Woche als Innovationspraktikant beim ÖWF begann am Montag mit der Auswertung und Nachbearbeitung des Feldtestes am Kaunertaler Gletscher in beinahe 3000m Seehöhe, welcher am Wochenende zuvor stattgefunden hatte.
08.Aug 2010 | 18:36

PolAres Aouda Spacesuit Simulator Glacier Test

Friday 30th July 07:00 p.m. The team for the field test weekend has arrived in the Aouda spacesuit lab for the pre-briefing. A lot of boxes and equipment must be stored and the flight plan for the weekend is explained. New team members are introduced and final questions are answered because at the same evening the whole team transfers to the village "Feichten" which is the last village before the Kaunertal glacier.
11.Jun 2010 | 20:32

Phileas: A mars rovers first “steps”

We can smell sweat and hot metal when we enter the workshop. The sound strengthens the impression we get from the smell: Obviously, somebody works pretty hard in here!
06.Jun 2010 | 14:23

Aouda.X field test Innsbruck

Day 1: Preparations for experiments with sand and ice The sun is sneaking through some clouds, workshop team members are eating their breakfast while project leader Gernot Groemer is opening the morning briefing. All activities for the day are discussed and the team members are starting with their assigned tasks.
18.May 2010 | 18:39

Preparations for the Aouda-Phileas Labtest

From the 21st to the 24th of May the next field test for the spacesuit simulator Aouda.X will take place. This time a piece of Phileas Rover hardware will most likely be a part of the test, for the first time! "The goal is the full integration of the electronic-hardware with the option, to test the air-condition and thermal element directly from the mission control centre." explains Dipl. Phys. Klaus Bickert from the team. "Our preparations will also enable the usage of the consisting power distribution, which means that even with bigger problems on this side, everything can be operated mechanically."
01.Mar 2010 | 21:13

Dusty or motivated? What did the OEWF in 2009?

2009, being the eleventh year since the foundation of the Austrian Space Forum, primarily saw great advances in the PolAres programme amongst many other projects and incentives. Lectures in schools, at exhibitions or educational programmes for children have reached an unrivalled high. Aside from these successful public events and the research and development of the ASF, a subtle change in the internal structures of the forum was undertaken, with the goal to make the ASF a more effective organization. This change was the consolidation of the service-units like the newsgroup in order to facilitate publications and the day-to-day business involving the creation of the ever growing newsletter. This also involved the effective incorporation of social media tools for the first time.
26.Aug 2010 | 19:53

20-Jahr Jubiläum DORIS Oberösterreich

Festvortrag von Alexander Soucek und Gernot Grömer
26.Aug 2010 | 19:52

Universität Innsbruck - Aktionstag der Jungen Uni mit Weltraumstation des ÖWF

5.11.2010
26.Aug 2010 | 19:51

Ars Electronica Center Linz - "Faszination Sonnensystem"

Multimediashow mit Gernot Grömer im Deep Space.
26.Aug 2010 | 19:46

Eye in the Sky Vortrag zur Erdbeobachtung im Alten Kino Katsdorf/OÖ

7.10.2010
26.Aug 2010 | 19:45

Int. Astr. Föderations-Konferenz in Prag/CZ

27.9.-1.10.2010

ESA Nachrichten

01.Sep 2010 | 20:36

Robotic Exploration:2nd ExoMars Industry Day

The 2nd ExoMars Industry Day will take place on 23 September at the Turin premises of Thales Alenia Space-Italy.
02.Aug 2010 | 15:44

Robotic Exploration:Instruments selected for Mars

[ESA PR-17 2010]  ESA and NASA have selected the scientific instruments for their first joint Mars mission. Scheduled for 2016, it will study the chemical makeup of the martian atmosphere, including methane. Discovered in 2003, methane could point to life on the Red Planet.
15.Jan 2010 | 16:00

Robotic Exploration:Announcement of Opportunity for ExoMars Trace Gas Orbiter Instruments

ESA and NASA have today issued an announcement of opportunity soliciting proposals for scientific instruments for the ExoMars Trace Gas Orbiter, one element of the joint ESA-NASA ExoMars programme.
17.Dec 2009 | 15:29

Robotic Exploration:ESA Member States give green light to ExoMars programme

The ESA Council has just given the go-ahead to proceed with the implementation of the ExoMars Programme. This decision paves the way for two Mars exploration missions in cooperation with NASA in 2016 and 2018.
14.Dec 2009 | 15:59

Robotic Exploration:Forthcoming ExoMars Orbiter AO

Announcement of Opportunity for ExoMars Orbiter instruments to be released in January 2010.
03.Sep 2010 | 10:00

Water mission reveals insight into Amazon plume

ESA's SMOS water mission has taken another step forward by demonstrating that it will lead to a better understanding of ocean circulation. Using preliminary data, scientists can clearly see how surface currents affect the 'Amazon plume' in the open sea.
02.Sep 2010 | 10:00

Recipe for water: just add starlight

ESA’s Herschel infrared space observatory has discovered that ultraviolet starlight is the key ingredient for making water in space. It is the only explanation for why a dying star is surrounded by a gigantic cloud of hot water vapour.
02.Sep 2010 | 10:00

Earth observation aids disaster relief in Pakistan

Devastating around a third of the country, it is estimated that the floods in Pakistan have affected up to 20 million people. As part of the effort to support humanitarian relief, satellite data are being used to generate essential maps of the flooded areas.
01.Sep 2010 | 11:00

Cluster turns the invisible into the visible

Cluster has spent a decade revealing previously hidden interactions between the Sun and Earth. Its studies have uncovered secrets of the aurora, solar storms, and given us insight into fundamental processes that occur across the Universe. And there is more work to do.
01.Sep 2010 | 09:39

Fly your experiment to the edge of space!

ESA is inviting students to propose experiments to fly on sounding rockets and stratospheric balloons. The winning teams will have the opportunity to design and build an experiment for the BEXUS balloons or the REXUS rockets.
26.Aug 2010 | 17:18

Alpha Magnetic Spectrometer arrives at launch site

One of the most complex space scientific instruments ever built, the Alpha Magnetic Spectrometer (AMS-02) arrived at the Kennedy Space Center in Florida, escorted by astronauts who will fly with it on the Space Shuttle in February 2011.
26.Aug 2010 | 10:21

ISS ship-tracker operating alongside Norwegian satellite

Nearing the end of its third month of continuous operation, the International Space Station’s ship-tracking experiment has experienced a marked increase in data quality. Now it operates along with a dedicated satellite carrying the same receiver.
18.Aug 2010 | 13:00

Waste not - want not

In the fourth diary entry, Diego tells us about watching the World Cup with a time delay and 'hunting' for food. With no supermarket on the way to Mars, tracking and monitoring of supplies is vital.
13.Aug 2010 | 10:21

Now calling passengers for the Moon and Mars

You can do a lot in 25 seconds! Like simulating weightlessness, lunar gravity or martian surface operations aboard an A300 Zero-G aircraft flying on a special trajectory. ESA is now calling for scientists to come along.
11.Aug 2010 | 10:50

Call for Media: Alpha Magnetic Spectrometer arrives at launch site

ESA PR 2010-18 European media are invited to Florida on 26 August to view the next experiment to fly to the Space Station. One of the most exciting scientific instruments ever built, the Alpha Magnetic Spectrometer will arrive that day at the Kennedy Space Center.

ESA Top Multimedia

Giant iceberg enters Nares Strait - Image

11.Aug 2010 | 10:50

Amazon plume - Animation

11.Aug 2010 | 10:50

Mapping flood with Envisat's radar - Image

11.Aug 2010 | 10:50

Giant star IRC+10216 - Image

11.Aug 2010 | 10:50

September 2010 - Calendar - Goodie

11.Aug 2010 | 10:50

Launch of second Cluster pair - 8 August 2000 - Image

11.Aug 2010 | 10:50

Weltraum Nachrichten von Online Zeitungen

28.Aug 2010 | 13:03

Satellitenbild der Woche: Feuer unter dem Eis

Die Aleuten liegen mitten in der Einsamkeit zwischen Nordamerika und Russlands fernem Osten. Vulkane haben die Inselkette entstehen lassen - und sie sind noch immer aktiv. Zwar leben auf den Eilanden nur wenige Menschen - aber die Feuerberge können Flugzeugen gefährlich werden.
27.Aug 2010 | 12:28

Orcus Patera: Raumsonde nimmt rätselhaftes Marsgebiet ins Visier

Ist es ein riesiger Einschlagkrater? Oder eine Folge von Spannungen in der Marskruste? Das Gebiet Orcus Patera auf dem Mars stellt Planetenforscher vor Rätsel. Jetzt gibt es neue, einzigartige Bilder der Region.
26.Aug 2010 | 20:43

Astronomie: Forscher finden Hinweis auf heißen Mini-Planeten

Die Entdeckung einer zweiten Erde im All scheint unaufhaltsam näher zu rücken. Unmittelbar nach dem Fund des bisher kleinsten bekannten Exoplaneten melden Forscher den nächsten Coup: Sie identifizierten zwei Saturn-ähnliche Gasriesen - und womöglich einen kleinen Gesteinsplaneten.
25.Aug 2010 | 13:55

Astronomie: Forscher finden Hinweise auf kleinsten bekannten Exoplaneten

Noch nicht einmal anderthalb Mal so schwer wie die Erde und vermutlich aus Gestein: Ein Exoplanet beim Stern HD 10180 begeistert die Astronomen - auch wenn es dort kein Leben geben dürfte. Die Nachbarschaft des Himmelskörpers erregt ebenfalls Interesse.
24.Aug 2010 | 14:35

Computerprobleme: Esa-Satellit "Goce" ausgefallen

Weil ein entscheidender Computer streikt, kann der europäische Erdbeobachtungssatellit "Goce" keine Daten sammeln. Es ist nicht das erste Technikproblem an Bord. Nun versuchen die Experten, aus zwei halbdefekten Rechnersystemen ein funktionierendes zu basteln.
03.Sep 2010 | 14:55

ISS - Falls Sie jemals einen Astronauten aus dem Schlaf reißen wollten ...

... ist der neue Song Contest der NASA das richtige für Sie: Aktion zum Ende der Shuttle-Ära
02.Sep 2010 | 18:25

EOC Service Lab - Erdbeobachtungszentrum am DLR ist komplett

Atmosphärenbeobachtung, Umweltüberwachung und Kriseninformation gebündelt
02.Sep 2010 | 13:09

Stephen Hawking - Für die Entstehung des Universums ist kein Gott nötig

Neue Theorien würden auch spontane Entstehung erklären - Astrophysiker war Ende der 80er Jahre noch anderer Meinung
01.Sep 2010 | 19:02

Raum - Wie ein Kohlenstoffstern zu Wasserdampf kommt

Roter Stern "CW Leonis" näher untersucht: UV-Strahlung könnte zur Wasserbildung führen
01.Sep 2010 | 14:37

Raum - ESA verlängert ihre "Cluster"-Mission

Untersuchung des irdischen Magnetfelds läuft bis Ende 2012 weiter
01.Sep 2010 | 15:54

Verrücktes Experiment: Dänische Tüftler testen selbstgebaute Billig-Rakete

Das dürfte die Nasa interessieren: Zwei Dänen wollen mit einer "Discount-Rakete" Marke Eigenbau das All erobern – vorerst mit einer Puppe.
27.Aug 2010 | 16:15

Sonne HD 10180: Sind wir in den Weiten des Alls doch nicht allein?

Die Nasa glaubt, mithilfe des Weltraumteleskops Kepler einen erdähnlichen Planeten entdeckt zu haben. Und schon beginnen die Spekulationen.
24.Aug 2010 | 12:25

Astronomie: Eine Schockwelle erschüttert eine ganze Galaxie

Kosmische Spektakel: 50 Millionen Lichtjahre von der Erde entfernt erzeugt ein Schwarzes Loch eine gigantische Schockwelle.
22.Aug 2010 | 10:59

Müllalarm: Helium-Ballon soll Weltraumschrott entsorgen

Kehrwoche im Orbit: Forscher haben ein neues Konzept zur Schrottbeseitigung im All erdacht – eine Müllabfuhr mit Helium-Ballons.
19.Aug 2010 | 20:31

Kälte: Der Mond schrumpelt wie ein alter Apfel

Der Durchmesser des Mondes ist in der vergangenen eine Milliarde Jahren um etwa 100 Meter geschrumpft. Der Trabant bekommt Falten und schrumpelt zusammen.

Weltraum Blogs

22.Aug 2010 | 08:01

Das Blogteleskop #58

...steht heute bei mir. Also mal sehen, was die deutsche Blogosphäre in den letzten Wochen so zu bieten hatte.

blogteleskop.jpg
Florian war wie immer sehr fleißig. Neben jeder Menge Aufklärerisches berichtete er u.a. über den Marsanzug aus Österreich, erklärt, das unsere Sonne uns nicht umbringen will (jedenfalls nicht in absehbarer Zeit ;-), entdeckt einen neuen Krater auf dem Mond, eine Supernova in 3 D, gratuliert Neil Armstrong zu seinem 80., weist auf leuchtende Nebel im All hin. Dann wieder erklärt er, warum Licht auf seiner Reise durch's All nicht müde wird, vermisst die Entfernung der Perseiden, erzählt von einem weiteren Nachweis von Dunkler Materie, schaut sich auch einfach mal Blitze an oder auch Waldbrände. Plaudert über Verfolger der Neptun oder geht auch mal auf die Schnitzeljagd 2.0 aka Geocaching (natürlich mit astronomischem Hintergrund). Geht der Frage nach, ob Astronauten ihr Space Shuttle umkreisen können und was passieren würde, wenn die Erde stillstünde und was es mit einem Asteroiden auf seltsamen Kurs auf sich hat.

Uff.

Asterythms stellt einen Handspektrometer-Bausatz und sein fertig gebasteltes Orrery und selbstgemachte Bilder der Sonnenaktivität vor.

Der Astroblog Bad Lippspringe weist, wie der Name unschwer erkennen lässt, darauf hin, was am Himmel über Bad Lippspringe so los ist.

Astrofan80 freut sich auf den Kometen 103P/Hartley im Herbst.

Carolin Liefke empfiehlt das Sankt Andreasberger Teleskoptreffen.

Stefan Oldenburg weiß auch das scheinbar Unspektakuläre zu schätzen.

Andreas Müller philosophiert über die Natur des Lichtes.

Markus Landgraf sieht Chancen für die Verwirklichung einer deutschen Mondmission, diesmal vielleicht mit Landung.

Flo zeigt, dass man auch mit einer einfachen DigiCam Astrofotografie betreiben kann.

Michael Kahn fragt sich, ob Europa bei der Satellitennavigation mithalten kann.

Jan Hattenbach stellt einen galaktischen Stadtplan vor.

Meine kleine Astrowelt fliegt virtuell zum Mond, erklärt warum ein Effekt mit einem seltsamen Namen die Asteroiden-Beobachtung so schwierig macht und erzählt die Mythologie hinter dem Sternbild Gemini.

Leonard Burtscher weist auf Schräges in Centaurus A hin.

Markus Pössel stellt Einstein@home vor. Ein weiteres Projekt, bei dem Laien Rechenzeit zur Verfügung stellen können. Diesmal um Neutronensterne zu entdecken.

Skyweek 2.0 ist sowieso eine Quelle für jede Menge Astroinformationen.

Solscape stellt eine atemberaubende künstlerische Darstellung unseres Sonnensystems vor.

Susanne Hoffmann berichtet von wissenschaftlichen Revolutionären wider Willen.

Das ist doch schon ne ganze Menge und ich hoffe für jeden ist was dabei.



Spiele das Spiel Deines Ablebens:

Exit Mundi - Das Buch der besten Weltuntergänge von Maarten Keulemans
20.Aug 2010 | 20:36

Das Musik-Video aus der Meerestiefe

Entgegen dem, was andere so meinen ;-) Bin ich nicht der Ansicht, dass Astronomen bzw. Planetologen die coolsten Bilder haben.

Biologen haben auch was vorzuweisen. Bei aller Liebe zu den unendliche Weiten da draußen, sollten wir nicht die Augen vor dem ganz eigenen "Universum" vor unserer eigenen Haustür verschließen.

In der Wikipedia heißt es "aktuell ist gerade 1% der Tiefsee erforscht". Paradoxerweise ist es einfacher, das Weltall zu erforschen als den Ozean. Das Weltall ist halt sehr leer und deswegen kommt auch Information aus großen Entfernungen an. Und selbst wenn etwas nicht ankommt, verrät der Vergleich zwischen dem Fehlenden und dem Detektierten bereits ne ganze Menge. In der Tiefsee hat man Mühe überhaupt irgendwas zu "sehen".

Hier mal ein Werbevideo des Zentrums für Marine Umweltwissenschaften in Bremen.

Sonar ist mir als Methode um im Meer über weite Strecken zu "sehen" noch am Geläufigsten. Wobei Sonare teilweise zumindest Walen zuzusetzen scheinen.. Hier scheint also zu gelten, dass man durch die Beobachtung Gefahr läuft, das Untersuchungsobjekt selbst zu verändern. Das Problem haben wir in der Astronomie & Planetologie eher weniger.

Für mich persönlich war eine der größten Überraschungen, die aus der Tieefsee kam, die Existenz von Riesenkalmaren wie frisch aus einer altertümlichen Seemannsgeschichte.

Giant Squid - Caught on Camera pt 1

Hier sind bessere Aufnahmen und die dazugehörige Veröffentlichung.

Das Tier im folgenden Video ist zwar nicht ganz so gigantisch, aber immer noch sehr beeindruckend:

Für andere Seemonster bitte Nils anfunken!



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Exit Mundi - Das Buch der besten Weltuntergänge von Maarten Keulemans
17.Aug 2010 | 18:05

Anatomie eines Planetentransits - Teil 1: Die Transitwahrscheinlichkeit

Auf den Wunsch eines Lesers hin, hier mal eine kleine Einführung in die wunderbare Welt der Transits extrasolarer Planeten.

Transit? Was is'n das?


Video: Antonio Cerezo, Pablo Alexandre, Jesús Merchán, David Marsán (www.aerlig.es)

Aufnahmen des Planeten Venus, wie er vor unserer Sonne herzieht.

So etwas ähnliches machen extrasolare Planeten vor ihrem eigenen Zentralstern auch. Nur können wir das so direkt wie bei der Venus nicht sehen. Indirekt aber schon, wenn wir die Helligkeit des Sterns fest im Blick halten:

anim-transit-deeg.gif
Animation. Hans Deeg, Instituto de Astrofísica de Canarias

Aber das funktioniert natürlich auch nur dann, wenn wir die Bahn des Planeten für unsere Sichtverhältnisse günstig liegen. Wir brauchen also Glück, um auf diese Weise einen Planeten aufzuspüren. Dieses Glück - also die Wahrscheinlichkeit - einen Planetentransit zu sehen, lässt sich tatsächlich berechnen.


Das Glück ist mit den Suchenden

Wir gehen zunächst davon aus, dass es keinen Grund gibt, warum Planeten eine bestimmte Ebene bei ihrer Bewegung um ihren Zentralstern bevorzugen sollten. Die Neigung der Bahnebene kann also von uns aus gesehen, alle möglichen Winkel annehmen. Wie muss aber die Neigung aussehen, damit wir überhaupt einen Planetentransit sehen können.

Das folgende Bild soll es mal verdeutlichen:
Transit_probability.png
(Bild: Mit Hilfe von Inkscape und OpenClipArt erstellt.)
Das Bild kann durch Anklicken vergrößert werden. Wir befinden uns in etwa y Entfernung von einem Stern (1). Ein Planet kreist in der horizontalen Ebene in Entfernung a um diesen Stern. Wir sehen den Planeten aber nur dann vor seinem Stern vorbeiziehen, wenn die Neigung der Bahnebene gamma dieses extrasolaren Planeten gegen unsere Sichtlinie im grauen Bereich liegt.

Wenn wir die Bahnebene um 90 Grad drehen würden, dann läge der graue Bereich außerhalb unseres Sichtfeldes. Dafür wären aber außerirdische Astronomen, die senkrecht zu uns auf das Planetensystem schauen könnten, in der Lage den Transit des Planeten zu sehen.

Sollten wir es tatsächlich mal schaffen, Funkkontakt zu einer anderen außerirdischen Zivilisation aufzunehmen, wäre es irgendwann sicherlich interessant die Listen extrasolarer Planeten zu vergleichen. So neben diversen anderen Dingen natürlich ;-)

Das Verhältnis zwischen der gesamten Kugeloberfläche (aller möglichen Sichtpunkte in Entfernung y) und des kleinen Segmentes innerhalb der beiden weißen Kreise (die möglichen Sichtpunkt in Entfernung y, für die ein Transit sichtbar wird) ist dann:

Dabei ist:



und

Wenn wir das einsetzen und berücksichtigen, dass y sehr viel größer als a ist, dann erhalten wir für unsere Transitwahrscheinlichkeit ganz einfach:

Die Spitze eines Eisberges. Aber was für eine!

Die Wahrscheinlichkeit um einen Stern von der Größe unserer Sonne einen Planeten zu "sehen" bei etwa 0.5%. Besser wird es für Planeten, die näher dran sind an ihrem Stern. Wenn wir Planeten im Abstand von 0.1 AU von ihrem Stern sehen wollen, dann sehen wir immerhin 5% aller prinzipiell möglichen Planetensysteme dieser Art.

Zum Glück gibt es sehr viele Sterne da draußen und von daher haben wir gute Chancen überhaupt was zu sehen. Im Moment zählen wir bei CoRoT 15 entdeckte Planeten. Die über die Transitmethode entdeckten Planeten sind daher natürlich nur die Spitze eines riesigen Eisberges.

Da wir aber in der extrasolaren Planetenforschung erst ziemlich am Anfang stehen, ist jeder gefundene Planet wertvoll. Außerdem können wir aus Transits jede Menge anderer Sachen sehen, die bei anderen extrasolaren Planeten, die keine Transits zeigen, nicht so einfach herauszukriegen sind. Insofern ist diese Spitze besonders wertvoll für uns Planetenforscher. Es ist sozusagen die Speerspitze der Forschung ins Neuland der extrasolaren Planeten.

Aber dazu demnächst mehr.
-------------------

(1) Hier stecke ich schon die Bedingung hinein, dass die Entfernung y sehr viel größer als die Enternung a ist. Für extrasolare Planeten ist das immer gegeben. Schließlich ist der nächste Stern Proxima Centauri 4,2 Lichtjahre von uns entfernt. Wir sehen vornehmlich Planeten in Abständen von wenigen Astronomischen Einheiten oder Bruchteilen davon. 1 Lichtjahr ist etwa 60 000 AE. Passt also.



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Exit Mundi - Das Buch der besten Weltuntergänge von Maarten Keulemans
13.Aug 2010 | 08:41

Als Adriano Celentano noch cool war

Da hat der witzige und gute Musik gemacht. So wie Prisencolinensinainciusol.

Klingt wie Englisch, ist es aber nicht ;-)

See more funny videos and Music Videos at Today's Big Thing.

Echt eine witzige Idee: Mit diesem Kunstkniff hat Herr Celentano auch englischen Muttersprachlern vorgeführt, wie sich moderne Popsongs für Leute anhören, die kein Englisch können.

Ich kenne übrigens ein anderes Sprachphänomen von Konferenzen: Hört sich an wie Italienisch bzw. Französisch, soll aber Englisch sein. Gerade bei italienischen Rednern macht mich das wahnsinnig. Diese Verknüpfung italienischer Sprachmelodie mit englischen Wörtern. Mein Gehirn sucht anscheinend aufgrund der vertrauten Sprachmelodie automatisch nach vertrauten italienischen Worten und muss bewusst daran erinnert werden, dass es für die Vokabeln in ner anderen Sprache suchen muss,

Zurück zu Prisencolinensinainciusol. Wenn man will, kann man natürlich trotzdem versuchen, aus dem Mischmasch irgendwas herauszuhören.

Ich weiß ja echt nicht, was besser ist. Die Aufforderung die Ziege einzufrieren oder die Augen die sinnlos lächeln mit dem goldene Diesel X-D

Oh Mann. Ich hätte ja echt nie gedacht, dass ich mich mal für einen Celentanso-Song begeistern lassen würde. Als Halbitalienerin kenn ich Celentano nur als Schnulzensänger und als Protagonist diverser *äh* Filme, die man unter Umständen Komödien nennen kann. Ich tu's nicht, aber vielleicht hab ich als Kind einfach viel zu oft "Azzurro" und "Gib dem Affen Zucker" über mich ergehen lassen müssen.

Wobei Adriano Celentano angesichts seines politischen Engagements wohl immer noch ziemlich cool ist.

Oll Raigth?



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Exit Mundi - Das Buch der besten Weltuntergänge von Maarten Keulemans
06.Aug 2010 | 14:41

Wenn schon Weltuntergang...

...dann wenigstens mit Musik ;-) Allerdings auch mit einigen wissenschaftlichen Fehlern, aus denen wir aber wunderbar lernen können.

Achtung: Das folgende Szenario ist wirklich extremst unwahrscheinlich ist. Es ist in den vergangenen Milliarden Jahren nur ein paar Mal passiert. Vor allem zu einer Zeit als solche Brocken noch häufiger durch die Gegend flogen.(1)

Es ist wichtig, danach Ausschau zu halten, aber man sollte jetzt nicht anfangen Vorräte im Keller zu horten. Also, was würde passieren, wenn ein 500 km großer Asteroid auf die Erde einschlägt.

Wie man sieht, ist nix mit Vorräte horten und sich im Keller oder ner Mine verstecken. In so einem Fall blieben uns nur zwei Möglichkeiten: Entweder wir gründen irgendwo anders im Sonnensystem oder weiter draußen ne Kolonie oder die Menschheit und der Großteil der Fauna und Flora wären so was von weg vom Fenster. Von wegen: Mutter Natur meint es nur gut mit Dir. Oft genug ist "Mutter Natur" ein blutrünstiges Miststück ;-)

Ich hab allerdings zur Animation oben ein paar Kritikpunkte. Das, was da auf die Erde einschlägt, ist niemals ein 500 km-Asteroid.

Das kann bestenfalls nur ein wesentlich größerer Protoplanet aus der fernen Vergangenheit sein.

1) Für einen Asteroiden dieser Größe ist das Viech viel zu rund. Schau'n wir uns doch mal echte Asteroiden dieser Größe wie (4) Vesta an.

vesta_HST.jpg
Rundlich ja, aber kugelrund? Sicher nicht.

Weil so kleine Körper nicht groß genug sind und damit nicht genügend Masse ansammeln können, um über die Eigengravitation die chemischen Bindungskräfte (Van-der-Waals-Kräfte) völlig zu überwinden. Was dann im Weltall zur Ausformung einer Kugel und dazu führt, dass schwere Bestandteile Richtung Kern sinken.

2) Diese Umformung hin zu einem so genannten hydrostatischen Gleichgewicht braucht man übrigens auch für aktiven Vulkanismus auf einem Himmelskörper. Der dann die typischen kreisrunde Krater formt, wie man sie auf dem animierten Pseudo-Asteroiden auch sehen kann. Das ist eben eher ein kleiner Planet oder Mond als ein Asteroid.

3) Ach und das Viech glüht auch noch vor sich hin. Das ist nun wirklich völliger Blödsinn. Wisst Ihr, so richtig heiß - also so von außen rotglühend heiß - waren die Körper in unserem Sonnensystem vor ein paar putzigen Milliarden Jährchen.

Und selbst wenn der Körper noch rotglühend wäre, dann würden die Vulkane an der Oberfläche noch vor sich hinblubbern und man würde rot glühende Kreise sehen und keine erloschenen Krater. *Tststs* Von dem Unsinn mit der brennenden Akropolis will ich erst gar nicht anfangen. Wir wissen ja alle, dass Marmor so unheimlich gut brennt, nicht wahr ;-)

Überhaupt, das coolste bei einem so großen Aufschlag haben die gar nicht visualisiert. Wenn auf der einen Seite der Erde so ein großer Körper einschlägt, dann pflanzen sich Wellen nicht nur im Ozean sondern auch in Erdkruste fort und laufen auf der anderen Seite der Erde zusammen, um dort unter Umständen eine Aufwölbung zu produzieren.(2)

Vor allem aber das Gestein im Einschlagsbecken selbst, wird heftig rein gedrückt und wölbt sich in der Mitte wieder auf. Jaha, auch der vermeintlich feste Boden unter unseren Füßen, kann sich unter solchen Kräften verformen bzw. sich ein bisschen wie ein Gummiball verhalten.

pythagorasCrater_smart_m1.jpg
Bild (ESA / Space-X, AMIE Team): Hier kann man das anhand des 120 km großen Pythagoras-Krater ziemlich gut sehen. Auf dem Mond gibt es auch keine Erosion, die solche Erhebungen wie auf der Erde abtragen könnte. Manchmal sieht man es bei frischen Kratern noch über Gravitationsanomalien im Schwerefeld der Erde. Oder über andere geophysikalische oder geologische Messmethoden.

Das ist übrigens auch der Grund dafür, dass der Saturn-Mond Thetys Ähnlichkeiten mit dem Todesstern hat:
Thetys_NASA.JPG
Bild:(NASA/JPL/Space Science Institute ) Aufnahme von Cassini am 30. Aug., 2007, aus 97 000 Kilometern Entfernung.
-----------
(1) Grade wo sich Florian mit den Planet-X/Nibiru-Spinnern rumschlägt, muss man damit echt aufpassen. Auch insgesamt sollten wir solche Szenarien nicht so reißerisch darstellen, damit die Leute uns nicht Panikmache vorwerfen und sich dann angewidert völlig abwenden. Hach, es ist schon manchmal ein Kreuz mit der Wissenschaftskommunikation.
(2) Verdammt irgendwann hab ich mal ne Simulation dazu gesehen. Ich find die aber nicht. Wer mehr Infos dazu hat, bitte hier reinstellen!



Spiele das Spiel Deines Ablebens:

Exit Mundi - Das Buch der besten Weltuntergänge von Maarten Keulemans
03.Sep 2010 | 01:54

Commerce Department Announces $35 Million Space Coast Investment Competition

Vehicle Assembly Building at Kennedy Space Center

On Wednesday, the Department of Commerce made its preliminary announcement for the Space Coast Regional Innovation Cluster Competition. The $35 million program will fund innovative projects to help transition laid off space shuttle workers into new jobs. Proposals are due on Oct. 15.

(...)
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03.Sep 2010 | 01:22

NASA Spends $900 Million to Extend USA Human Space Flight Contract

NASA PROGRAM UPDATE

NASA has extended the Space Program Operations Contract with United Space Alliance, LLC, of Houston to March 31, 2011. The $909,593,590 contract extension supports flight operations for the Space Shuttle and International Space Station programs.

(...)
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03.Sep 2010 | 01:08

X PRIZE, LEGO Announce Winners of MoonBots Competition

X PRIZE PRESS RELEASE
Sept. 1, 2010

Today, the X PRIZE Foundation, an educational non-profit organization that drives innovation through incentive prizes , and LEGO Group, one of the world’s leading manufacturers of play materials for children, announced the winners of MoonBots, a global educational contest.

(...)
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03.Sep 2010 | 00:56

NASA Selects Finalists for Inflatable Loft Competition

NASA PROGRAM UPDATE

NASA and the National Space Grant Foundation have selected university teams from Maryland, Oklahoma and Wisconsin as finalists in a competition to design, manufacture, assemble and test an inflatable loft.

NASA is challenging college students to design and rapidly develop prototype concepts for inflatable habitat lofts for the next generation of space explorers. The loft will be integrated onto an existing NASA operational hard-shell prototype habitat. The winning concepts may be applied to space exploration habitats of the future.

(...)
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03.Sep 2010 | 00:33

California Space Authority Seeks 6 New Board Members

TO: California Space Authority (CSA) Members
FROM:
Andrea Seastrand, Executive Director
FROM:
Janice Dunn, General Counsel
RE:
Request for Nomination of Candidates for Election to CSA Board of Directors

It is time once again to solicit candidates for nomination for the election of the CSA 2011 Board of Directors.  We are asking members to recruit candidates for election to the Board, keeping in mind that the person is elected as an individual, not as a representative of a specific organization, or business sector.

(...)
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02.Sep 2010 | 22:59

Habitat im Studentenwettbewerb

Die NASA und die National Space Grant Foundation der USA hat drei Universitätsteams als Finalisten in einem Wettbewerb zu Entwicklung, Bau und Test einer Demonstrationseinheit für entfaltbare Module ausgewählt.
02.Sep 2010 | 21:01

Japanischer Erbeobachtungssatellit IGS 4A ausgefallen

Nach Angaben einer japanischen Regierungsstelle hat der Radaraufklärer IGS 4A am 23. August 2010 seinen Betrieb eingestellt.
02.Sep 2010 | 14:43

Dreimal GloNaSS-M

Vom Startplatz 81 des Kosmodroms Baikonur hob am Morgen, gegen 2:54 Uhr MESZ eine Proton-M-Trägerrakete mit drei Satelliten für das russische Globale Navigations-Satelliten-System (Globalnaja Nawigationnaja Sputnikowaja Sistema) ab.
01.Sep 2010 | 19:50

Ein vierter US-Knoten an der ISS ist machbar

Es besteht die Möglichkeit, ein weiteres druckbeaufschlagtes Knoten-Modul zur ISS zu transportieren. Wenn erforderlich, könnte die NASA das Modul 2013 oder 2014 auf einer unbemannten Atlas- oder Delta-Rakete starten und fünf neue Kopplungsstutzen für zusätzliche Module bereitstellen.
01.Sep 2010 | 19:34

Exoplaneten-Spektrum zeigt Überraschendes

Astronomen der University of Hawaii haben mit dem 10-m-Keck-II-Teleskop des W. M. Keck Observatory auf Mauna Kea das Spektrum des Exoplaneten HR 8799 b analysiert. HR 8799 b befindet sich rund 130 Lichtjahre entfernt und gehört zu den ersten Planeten außerhalb unseres Sonnensystems, die mittels direkter Beobachtung entdeckt wurden.
03.Sep 2010 | 10:40

Dem Weltraum zum Greifen nah: Die DLR-Forschung zur Telepräsenz

JustinTeleroboter können nicht nur in der Raumfahrt eingesetzt werden, sondern auch in für den Menschen gefährlichen Umgebungen wie Minenfeldern oder bei radioaktiver Strahlung. Auch für die Medizin- und Produktionstechnik sind Innovationen aus der wirklichkeitsnahen Telepräsenz und Teleaktion wegweisend. Das Deutsche Zentrum für Luft-und Raumfahrt (DLR) zählt mit seinen Forschungen auf dem Gebiet der sogenannten "Multimodalen Telepräsenz" zur Weltspitze.
02.Sep 2010 | 18:20

Bundesinnenminister de Maizière am DLR-Standort Neustrelitz

Am 2. September 2010 empfing das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) an seinem Standort Neustrelitz Bundesinnenminister Dr. Thomas de Maizière sowie aus Mecklenburg-Vorpommern Innenminister Lorenz Caffier, Kultusminister Henry Tesch und Wirtschaftsminister Jürgen Seidel. Das DLR informierte seine Besucher über die Forschung im DLR und den Standort Neustrelitz.
27.Aug 2010 | 11:00

Orcus Patera - rätselhafte Struktur zwischen großen Marsvulkanen

Orcus PateraZwischen den gewaltigen Marsvulkanen Olympus Mons und Elysium Mons befindet sich die merkwürdige geologische Struktur Orcus Patera. Die Aufnahmen der vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) betriebenen hochauflösenden Stereokamera HRSC auf der europäischen Sonde Mars Express zeigen Details der ellipsenförmigen Vertiefung mit einer Ausdehnung von 380 Kilometern Länge und 140 Kilometern Breite.
25.Aug 2010 | 09:30

Wie Columbus fliegen lernte

Einsatz am Columbus-ModulAls am 7. Februar 2008 das Forschungsmodul Columbus zur ISS startete, saß Alexander Nitsch als Flugdirektor im Kontrollzentrum des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR). Mit Flugdirektor Thomas Uhlig und Joachim Kehr, damals Columbus-Projektträger im German Space Operations Center (GSOC), hat Nitsch nun das Buch "Wie Columbus fliegen lernte" veröffentlicht. Im Interview erinnert er sich an die ersten Tage mit "Columbus".
24.Aug 2010 | 10:00

DLR-Wissenschaftler verbessert Windgeschwindigkeitsmessungen

Mit Laborversuchen und Messungen von der Umweltstation Schneefernhaus unterhalb der Zugspitze hat Benjamin Witschas vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) ein Modell verbessert, das Wissenschaftler bei der Interpretation spezieller LIDAR-Daten (Light Detection and Ranging) einsetzen.
11.Jun 2010 | 12:17

ILA 2010 – Impressionen einer Luft- und Raumfahrtausstellung

Seit einer Woche bin ich in Berlin und erlebe Vorbereitung und Ablauf der Internationalen Luft- und Raumfahrtausstellung, der ILA 2010. Sie begeht in diesem Jahr ihr 100jähriges Jubiläum, obwohl das korrekterweise schon im letzten Jahr fällig gewesen wäre, denn die erste Veranstaltung dieser Art fand im Jahre 1909 unter der Bezeichnung „Internationale Luftschiffahrt-Ausstellung“ statt.

 

05.Jun 2010 | 00:14

Falcon 9 Erstflug gelingt


Erfolg für Elon Musk und sein Unternehmen Space X bereits im ersten Anlauf. Der Jungfernflug der Falcon 9, der ersten auf rein privater Basis entwickelten Großrakete der Welt, gelang auf Anhieb. Die Entwicklung der Falcon 9 dauerte nur in etwa 30 Prozent der Zeit die eine Raumfahrtbehörde oder ein klassischer kommerzieller Auftragnehmer für ein solches Unterfangen benötigen, und die bislang verbrauchten Entwicklungsbudgets dürften etwa bei 25-30 Prozent herkömmlicher Werte liegen. 

27.May 2010 | 09:41

Letzte Landung für Atlantis?

Offiziell war dies die letzte Landung für die US-Raumfähre Atlantis. Doch gibt es seit kurzem Rumor bei der US-Raumfahrtbehörde, dass dieser Orbiter im nächsten Sommer noch einen allerletzten Einsatz fliegen soll. Das dazu nötige Gerät wäre mehrfach vorhanden: Es gibt noch zwei vollständige Sätze von Feststoffboostern und zwei fertig montierte Außentanks. Je ein Satz Booster und ein weiterer Tank könnten aus vorhandenen Einzelteilen zusammengesetzt werden. Um auch das nötige Personal für solch einen allerletzten Shuttle-Flug zusammenzuhalten, müsste die NASA aber schnell entscheiden.

17.May 2010 | 00:01

Kick it like Einstein: Oh Eun Sun, Yi So-yeon und der Fall Ko-San

Ende April ging folgende Meldung durch die Presse: „Oh Eun Sun ist am Ziel ihrer Wünsche. Die südkoreanische Alpinistin hat als erste Frau auf den Gipfeln der 14 höchsten Berge der Erde gestanden. Bei ihrer Ankunft auf dem 8091 Meter hohen Anapurna im Himalaya übertrugen Live-Kameras Bilder des Triumphs. Die Expedition auf den gefürchteten Anapurna wurde zum zentralen Medienereignis in Südkorea. Täglich brachte der öffentliche Fernsehsender KBS einen Lagebericht live aus Ohs Höhenlagern. Als sie auf dem Gipfel stand, riss sie die Arme hoch und bedankte sich bei "allen, die mich unterstützt haben". Sie wolle die Ehre mit allen Koreanern teilen. Die Regierung in Nepal sah sich zunächst zu keiner Reaktion...

25.Aug 2010 | 22:49

Nachrichten aus der Astrophysik kompakt

NJIT und Ciel & Espace

Ein Sonnenfleck mit ~80 km Auflösung vom neuesten Sonnenteleskop, dem NST (siehe ISAN 96-8) des Big Bear Solar Observatory: Eine erste Adaptive Optik mit ‘nur’ 97 Aktuatoren hat hier die Luftunruhe ausgeschaltet; 2011 wird ein System mit 394 Stempeln unter einem biegsamen Spiegel eingesetzt.

Die Außenbezirke des Ringnebels, siehe auch ISAN 97-6: hier mal mit dem Isaac Newton Telescope auf La Palma im Licht von H-Alpha, O III und S II.

Der Galaxienhaufen CLG J02182-05102 mit z=1.6 in einer kombinierten Aufnahme des Subaru-Teleskops (700 nm = blau) und des Spitzer-Satelliten (4.5 und 24 µm = grün & rot): Bei den „grünen und roten“ Galaxien findet noch viel Sternentstehung statt, auch im Zentrum des – auch aus diesem und diesem Press Release bekannten – Haufens statt, wo in jüngerer Zeit alte Sterne dominieren.

Sitzt der fernste Quasar in einem Proto-Galaxienhaufen?

Sieben Lyman-Break-Galaxien sitzen am Himmel in der Nähe des fernsten bekannten Quasars (mit z=6.4 Rotverschiebung), während anderswo in einem gleich großen Feld nur eine zu finden ist. Leider gibt es noch keine Spektren, die zeigen würden, ob die Galaxien gleich weit entfernt sind und damit zu dem Quasar gehören, aber verdächtig ist die Häufung schon. Und die Galaxien scheinen einen Ring um den Quasar zu bilden: Vielleicht unterdrückt er ihre Entstehung in seiner Nähe? (Utsumi & al., Preprint 4.8.2010)

Tiefste Himmelsdurchmusterung in harter Röntgenstrahlung abgeschlossen: Dank neuer Datenverarbeitung gibt es nun vom ESA-Satelliten INTEGRAL die tiefste Himmelskarte bei Energien von 17 bis 60 keV; Massenweise unbekannte Quellen sind zu erkennen. (ESA Science Release 11.8.2010)

Gammastrahlung während einer Nova-Explosion

hat der Fermi-Satellit während eines Ausbruchs des symbiotischen Doppelsterns V407 Cygni im März gesehen: mit 1-10 GeV, während man sonst höchstens Röntgenstrahlung von derlei thermonuklearen Explosionen auf der Oberfläche eines Weißen Zwergs kannte. Da hat wohl die Nova-Schale mit dem umgebenden Gas (vom Partner, einem Roten Riesen und Mira-Stern) wechselgewirkt. (Fermi-LAT Colloab., Science 329 [13.8.2010] 817-21; NASA Release, Uni Innsbruck PM 12., NRL Release 23.8.2010) NACHTRAG: Dann müsst’s auch Neutrinos mit hoher Energie geben, die nachweisbar wären.

Der 24. Sonnenfleckenzyklus begann um den 6. November 2008, womit der 23. mit 12.6 Jahren relativ lang war: Das schließen bulgarische Astronomen aus vier verschiedenen Messreihen solarer Daten. Und aus dem langsamen Anstieg der Aktivität seither folgern sie( anhand einer ziemlich verrauschten Korrelation), dass das kommende Maximum mit einer mittleren Fleckenzahl um 70 besonders mau ausfallen wird. (Komitov & al., Preprint 2.8.2010)

Ein Exoplanet mit schrumpfender Bahn?

Die Umlaufsperiode des Transitplaneten OGLE-TR-113b scheint um 60±15 Millisekunden pro Jahr abzunehmen: Entweder zieht da ein anderer (unbekannter) Planet mit langer Periode an ihm – oder aber die Bahn schrumpft, weil ihr Gezeiteneffekte mit der Stern Energie entziehen. So etwas gilt bei sternnahen Planeten wie diesem als denkbar, wurde aber noch nie direkt beobachtet. (Adams & al., Preprint 10.8.2010)

Neue Verwirrung um TMR-1C: Jenes schwache Himmelsobjekt, das die NASA 1998 allzu forsch als „erstes Bild eines extrasolaren (Ex-)Planeten“ anpries, bevor es 2000 zu einem Stern im Hintergrund erklärt wurde, ist möglicherweise doch ein planetarer Körper – aber das Spektrum macht immer noch keinen rechten Sinn. (Petr-Gotzens & al., Preprint 29.7., Rias & Martin, Preprint 6., Science News 12.8.2010) NACHTRAG: noch ein Artikel über die beiden Papers.


24.Aug 2010 | 00:09

Sieben aktuelle kosmische Impressionen

Der Galaxienhaufen MACS J0717.5+3745 aus Hubbles Sicht, aufgenommen während der Massive Cluster Survey – manche Deformationen durch Gravitationslinsung ist zu erkennen.

Ein Röntgenbild der Galaxie M 87 von Chandra, das ihren bipolaren Ausfluss zeigt – und Schockwellen im umgebenden intergalaktischen Gas. Dieselbe Physik, die auch in der Aschewolke eines gewissen Vulkans (letzter Absatz) zu sehen war.

Der Kugelsternhaufen Omega Centauri aus der Sicht von WISE bei 3.4 bis 12 m – heute gilt es als weitgehend sicher, dass es sich in Wirklichkeit um die Kernregion einer ehemaligen Zwerggalaxie handelt.

Die Umgebung des Sterns GL 490 in einem Bild von Spitzer & 2MASS, der großen IR-Himmelsdurchmusterung vom Boden aus (2.2 µm); PAHs sorgen für den Nebel. Die Spitzer-Daten (aus der neuen Durchmusterung GLIMPSE360) bei 3.6 & 4.5 µm stammen bereits aus der warmen Phase des Satellitenbetriebs. NACHTRAG: ein PR der IA State Univ. dazu.

Die galaktische Ebene im Adler aus Sicht Herschels bei 70 bis 250 µm: Alle jungen Sterne werden so sichtbar gemacht.

Der Tycho-Supernovarest – und mehr – von WISE gesehen: Rechts sitzt das Sternentstehungsgebiet Sharpless 175.

Das Magnetfeld der Sonne am 20. August auf einem SDO-Bild eingezeichnet: Der Verlauf der Feldlinien wurde anhand von Daten des Helioseismic and Magnetic Imagers auf demselben Satelliten rekonstruiert.


22.Aug 2010 | 22:11

Offenbar schon wieder ein Impaktblitz auf Jupiter von Amateur gefilmt

Masayuki Tachikawa via NAO Japan

Das Ereignis vom 3. Juni scheint sich am 20. August um 18:22 UTC wiederholt zu haben: Wie dem Original-Video (das sehr an diejenigem vom 3.6. erinnert), einem Bericht in schrägem Englisch – auch hier – sowie einer kurzen Agenturmeldung aus Russland zu entnehmen ist, hat der japanische Amateurastronom Masayuki Tachikawa in Kumamoto mit einem Takahashi TAO-150 (f=1100 mm) nebst TeleVue PowerMate x5 und einer Phillips TouCam Pro2 einem Impaktblitz auf dem Jupiter bei 140° im Rotationssystem II und 17° Nord aufgezeichnet, was diesmal offenbar erst mit Verzögerung bekannt wurde. Auch fehlt noch ein zweiter, unabhängiger Bericht, wie er im Juni binnen Stunden einging. Damals blieb der Impakt ohne sichtbare Folgen, wohl weil der Impaktor bereits hoch in der Atmosphäre explodierte. Kurioserweise sind übrigens die umso auffälligeren Spuren des Impakts vom Juli 2009 gerade erst Gegenstand eines Hubble-Bild-Releases gewesen. NACHTRAG: weitere Artikel von der japanischen Nachrichtenagentur, Ciel & Espace, der Gish Bar Times, der Planetary Society und Sky & Telescope. NACHTRAG 2: Letzterer Artikel wurde ergänzt – es gibt eine unabhängige Beobachtung des Blitzes! NACHTRAG 3: Und schon wieder – in einer Sammlung von Berichten ist eine 3. Sichtung aufgetaucht.


21.Aug 2010 | 23:48

Perseids remained modest – except for an early (dust trail-caused?) peak

Massenweise Links zu den Perseiden 2010, die eher mäßig ausfielen (aber Web-mäßig um so ‘produktiver’), dem schwindenden Planetendreieck, sonnigen Entwicklungen und Spekulationen und vielem mehr aus den vergangenen zwei Wochen in Cosmos 4 U!

Größere Artikel

Adaptive Optik schärft 2′ großes Bildfeld des MMT: GLAO mit 5 Lasern.

Astro2010: neuer Zehn-Jahres-Plan der US-Astronomie vorgelegt – WFIRST und LSST die großen ‘Gewinner’.

Ultraviolette Ringe und Bögen um elliptische Galaxien mit GALEX & HST beobachtet – Sternentstehung geht weiter.

Ableger von Einstein@home entdeckt zwei Pulsare in der PALFA-Durchmusterung von Arecibo.

Kürzere Artikel

Staub von 1479 im Perseiden-Profil zu sehen? Das sitzt jedenfalls ein Peak auf einem Plateau.

»Sub-visuelle« Aurora Anfang August beim geomagnetischen Sturm in Neuseeland beobachtet.

Erster Neptun-Trojaner im Lagrange-Punkt L5 entdeckt: Die Statistik stimmt.

WHAM auf der Spur von WIM – das warme ionisierte ISM wird kartiert.

Merkur-Sonde jagt wieder nach »Vulcanoids« – MESSENGER im Perihel.

UNESCO freundet sich mit »astronomischem Welterbe« an – aber bis vielleicht auch der Nachthimmel dazu gehört, ist es noch ein weiter Weg.


20.Aug 2010 | 21:44

Drei aktuelle Bilder aus dem Sonnensystem

Testbeobachtungen mit dem Radarsatelliten-Paar TerraSAR-X und TanDEM-X im interferometrischen Modus aber noch vor Erreichen der endgültigen relativen Bahn sind für allerlei Darstellungs-Experimente verwendet worden: hier eine (deutlich überhöhte!) Schrägsicht auf den Teide-Vulkan auf Teneriffa nebst Caldera …

… und hier der gerade in Grönland abgebrochene Rieseneisberg. Dabei zeigt die interferometrische Phase nicht nur die „Höhenlinien“ sondern auch minimale Bewegungen der Eisschollen in den 3 sec Zeitunterschied zwischen den zwei Satellitenaufnahmen, erkennbar an den schnellen Farbwechseln auf den kleineren Eisschollen.

Enceladus und ein Saturnmond im Gegenlicht, eines von zahlreichen Rohbildern, die beim Vorbeiflug Cassinis am 13. August entstanden und sogar Material für ein Filmchen hergeben.