ÖWF / Polares auf einen Blick

ESA Nachrichten

ESA Human Spaceflight

06.07.17:
06.07.17:
03.Feb 2014 | 12:56

Robotic Exploration:ExoMars orbiter core module completed

The ExoMars Trace Gas Orbiter module consisting of the spacecraft structure, thermal control and propulsion systems was handed over by OHB System to Thales Alenia Space France at a ceremony held in Bremen, Germany, today.
08.Nov 2013 | 11:30

Robotic Exploration:ExoMars lander module named Schiaparelli

The entry, descent and landing demonstrator module that will fly on the 2016 ExoMars mission has been named 'Schiaparelli' in honour of the Italian astronomer Giovanni Schiaparelli, who famously mapped the Red Planet's surface features in the 19th century.
24.Jul 2017 | 09:25

Virtual Universe


Space Science Image of the Week: Record-breaking simulation reproduces large-scale structure of the Universe to prepare for Euclid mission
21.Jul 2017 | 15:30

Week In Images


Our week through the lens:
17-21 July 2017
21.Jul 2017 | 12:05

Space Station Streetview


Explore the International Space Station with Google Street View and ESA astronaut Thomas Pesquet
19.Jul 2017 | 11:37

Rovers drive through Tenerife darkness


A pair of ESA rovers trundled around a Moon-like area of Tenerife by both day and night during a nine-day test campaign, gathering terabytes of data for follow-up analysis.

17.Jul 2017 | 15:20

Dancing with Cassini


A complex coordinated ‘dance’ between ESA and NASA deep-space tracking stations is following the international Cassini orbiter during its Grand Finale, 1.2 billion km away
21.Jul 2017 | 14:48

Sokol so cool


Human spaceflight image of the week: ESA astronaut Paolo Nespoli completes Sokol suit check ahead of launch
11.Jul 2017 | 15:45

Shoulders of giants


Human spaceflight image of the week: Expedition 52 crew remember fellow cosmonauts at Red Square in Moscow
07.Jul 2017 | 09:40

Counting calories in space


Rockets and spacecraft may get us to Mars, but food must nourish us on the journey. Now researchers are using the International Space Station to look at how much food will be needed on a spacecraft heading to the Moon, Mars or beyond. By tracking the energy used by astronauts, we can count the number of calories humans will need for long flights.   

06.Jul 2017 | 17:20

How to rescue a Moonwalker in need


During a simulated space mission underwater last week, ESA tested an ingenious concept to bring astronauts safely back to base if they are incapacitated during lunar exploration.

Four ‘aquanauts’, including ESA astronaut Pedro Duque and NASA astronaut Kjell Lindgren, took part in NASA’s 22nd Extreme Environment Mission Operations (NEEMO-22) mission, spending 10 days in the Aquarius habitat 20 m underwater off the coast of the Florida Keys.

06.Jul 2017 | 14:08

Reality to the rescue


ESA Top Multimedia

Euclid flagship mock galaxy catalogue

06.Jul 2017 | 14:08

Sokol so cool

06.Jul 2017 | 14:08

Aeolus: mastering winds

06.Jul 2017 | 14:08

Northeastern Europe

06.Jul 2017 | 14:08

Earth from Space: Northeastern Europe

06.Jul 2017 | 14:08

Sentinel-5P on show

06.Jul 2017 | 14:08

Weltraum Nachrichten von Online Zeitungen

24.Jul 2017 | 11:39

Überlebenstraining: Astronauten aus Europa und China üben gemeinsam

Was tun, wenn die Kapsel Probleme macht? Raumfahrer aus Europa und China trainieren gemeinsam für den Ernstfall - und könnten eines Tages zusammen ins All starten.
21.Jul 2017 | 12:00

Roter Planet hinter Sonne: Nasa verliert Kontakt zum Mars

Eine ungünstige Konstellation im All zwingt Astronomen weltweit zu einer Kommunikationspause mit ihren Außenstellen auf dem Mars. Darauf hat sich die Nasa seit Wochen vorbereitet.
13.Jul 2017 | 15:35

Nasa-Sonde über dem Jupiter: "Juno" fotografiert den Supersturm

Der gigantische Wirbelsturm tobt vermutlich seit 350 Jahren und als "Großer Roter Fleck" gibt er Astronomen seit jeher Rätsel auf. Jetzt hat eine Nasa-Sonde Fotos aus der Umlaufbahn des Jupiters gefunkt.
12.Jul 2017 | 12:35

So groß wie Planet Saturn: Kleinster bisher bekannter Stern entdeckt

Viel kleiner geht es kaum: Die Kugel mit dem sperrigen Namen EBLM J0555-57Ab ist so groß wie der Planet Saturn, aber sie ist trotzdem ein richtiger Stern. Der kleinste, den Astronomen je beobachtet haben.
10.Jul 2017 | 07:03

Satellitenbild der Woche: Hier leben 25 Millionen Menschen

Die Region Seoul gehört zu den fünf größten Ballungsräumen der Welt: In der südkoreanischen Hauptstadt ist die Bevölkerungsdichte doppelt so hoch wie in New York - direkt an der Grenze zu Nordkorea.
24.Jul 2017 | 17:26

"Weird!" - Mysteriöse Signale von nahem Stern sind künstlichen Ursprungs – aber nicht außerirdisch

Radioastronomen halten geostationäre Satelliten für die wahrscheinlichste Quelle
22.Jul 2017 | 18:30

Begleiter im All - Astronomen lösen Rätsel um Herkunft der Mars-Trojaner

Die Asteroiden waren vermutlich ursprünglich Teil des Mars. Ein Meteoriteneinschlag dürfte sie ins All geschleudert haben
22.Jul 2017 | 13:13

Permanente Mondbasis - ESA will Partnerschaft mit Russlands Roskosmos ausbauen

ESA-Direktor Jan Wörner denkt unter anderem an Kooperation bei möglichem künftigen "Moon Village"
22.Jul 2017 | 08:00

Astronomie - Konvergente kosmische Evolution: Ein Pendant zu unserer Milchstraße

30 Millionen Lichtjahre voneinander entfernt, weisen Milchstraße und NGC 2500 eine ganze Reihe von Parallelen auf
21.Jul 2017 | 15:55

Funkstille - Zwei Wochen kein Kontakt zu Mars-Rovern und Raumsonden im Orbit

Der Rote Planet verschwindet hinter der Sonne, das bedeutet bis zum 1. August Kommunikationsprobleme
21.Jun 2017 | 18:09

Stephen Hawking: "Die Menschheit ist verloren, wenn wir nicht die Erde verlassen"

Der bekannte Astrophysiker Stephen Hawking mahnt zur Eile: In den kommenden acht Jahren sollte die Welt Menschen zum Mars schicken, innerhalb von 30 Jahren eine Mondbasis bauen. Viel Zeit bleibe nicht mehr.
08.Jun 2017 | 09:39

Raumfahrt: Nasa verstärkt erstmals seit Jahren wieder Astronauten-Team

Seit Einstellung des Space-Shuttle-Programms 2011 haben die USA keine bemannten Raumflüge mehr durchgeführt. Das könnte sich bald ändern. Auf die zwölf Stellen hatten sich 18.300 Menschen beworben.
08.Jun 2017 | 09:15

Weltraum: Forscher finden neue Anwendung von Einsteins Relativitätstheorie

US-Astronomen konnten ein seltenes Naturschauspiel beobachten. Beim Vorbeiflug zweier Planeten sahen sie den sogenannten "Einsteinring". Dieses Phänomen lässt für die Wissenschaftler einige Rückschlüsse zu.
07.Jun 2017 | 17:19

Chang'e 5: China will Steine vom Mond holen

Steine vom Erdtrabanten hat die Menschheit zuletzt vor 41 Jahren nach einer sowjetischen Mondmission bekommen. Jetzt wird es wieder eine kommunistische Mission sein, die schürft: China macht sich auf den Weg.
01.Jun 2017 | 20:33

Astrophysik: Mars war Millionen Jahre lang lebensfreundlich

Dem Mars-Rover Curiosity ist bislang kein Lebewesen vor die Kamera gelaufen. Indizien sprechen aber für einen See: Früher war die Umwelt offenbar durchaus lebensfreundlich. Also ganz früher.

Weltraum Blogs

03.Sep 2012 | 16:49

ScienceBlogs.de bekommt eine neue Software und macht Pause

Es ist endlich soweit. ScienceBlogs.de wird auf eine neue Software (WordPress) umgestellt. Dann sollten die ganzen Macken und technische Probleme die sich im Laufe der Zeit angehäuft haben, endlich verschwinden. Die Umstellung erfolgt heute Nacht, um Mitternacht geht es los. ScienceBlogs wird dann eine ganze Weile nicht erreichbar sein. Im Laufe des Dienstag Nachmittag müsste dann alles wieder funktionieren. Hoffen zumindest alle... Vielleicht funktioniert auch nichts mehr und es dauert länger, bis alles wieder normal läuft. Wir werden sehen. Ich hab noch keine Ahnung, wie das neue ScienceBlogs aussehen wird. Ich wäre schon zufrieden damit, wenn alle meine Artikel und alle Kommentare dazu den Umzug heil überstehen... Also drückt die Daumen!


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03.Sep 2012 | 12:25

Barnards Stern hat keine Planeten

Barnards Stern hat keine Planeten. Warum sollte das interessant sein, wo doch sonst immer nur von Sternen berichtet wird, bei denen man Planeten entdeckt hat? Erstmal ist auch ein negatives Resultat ein Resultat. Es mag nicht so sexy sein, wie die Entdeckung eines neuen Planetensystems, aber wenn wir wissen, dass es irgendwo keine Planeten gibt, sagt uns das auch etwas. Und dann ist Barnards Stern ein Sonderfall. Denn hier gab es seit Jahrzehnten Diskussionen, oft sogar Streit, darüber, ob sich dort Planeten befinden oder nicht.

Barnards Stern ist nur 6 Lichtjahre entfernt und damit der viertnächste Nachbar der Sonne (oder der zweitnächste, wenn man die drei Sterne des Alpha-Centauri-Systems zu einem zusammenfasst). Er ist so nahe, dass man seine Eigenbewegung sehr gut sehen kann und weil er sich so schnell bewegt, wird er oft auch "Barnards Pfeilstern" genannt. Dieses Bild zeigt, wie er sich zwischen 2001 und 2010 über den Himmel bewegt hat:

Barnard_Star_2001-2010.gif

Bild: Alejandro Sanz Gómez, CC-BY-SA 2.5

So ein interessanter Stern wurde natürlich oft und ausgiebig beobachtet. Wegen seiner schnellen Bewegung hat man besonders viele und genaue Positionsmessungen angestellt. Und in den 1960er und 1970er Jahren kam der Astronom Peter van de Kamp zu dem Schluss, dass sich dort 2 Planeten befinden müssten. Denn der Stern zog nicht einfach in einer geraden Linie über den Himmel, sondern wackelte hin und her. Der Grund dafür sollte die gravitative Störung der Planeten sein, die den Stern ein bisschen wackeln ließen. Die Entdeckung extrasolarer Planeten in den 1970er Jahren wäre eine große Sensation gewesen. Aber die Kollegen waren nicht überzeugt. Andere Astronomen zeigten, dass vermutlich ein technischer Fehler am Teleskop für das Wackeln des Sterns verantwortlich war. Aber van de Kamp war weiter von der Existenz seiner Planeten überzeugt. Zwei Stück, ungefähr halb so groß wie Jupiter sollten Barnards Stern umkreisen.

Die Sache blieb zweifelhaft, die Beobachtungen konnten nie bestätigt werden und es dauerte bis 1995, bevor der erste wirklich zweifelsfrei bestätigte extrasolare Planet entdeckt wurde. Eine Gruppe amerikanischer Astronomen hat nun noch einmal genau nachgesehen und kommt zu dem Schluß: van de Kamps Planeten existieren nicht. Sie haben Beobachtungsdaten aus den letzten 25 Jahren kombiniert und neu ausgewertet. Im Gegensatz zu van de Kamp haben sie sich nicht auf die Positionsänderungen des Sterns verlassen, sondern seine Radialgeschwindigkeit beobachtet. Auch mit dieser Methode misst man das Wackeln des Sterns, allerdings auf andere Art und Weise. Die Ergebnisse sind ziemlich deutlich:

barnard.png

Bild: Choi et al. (2012)

Die grünen und gelben Punkte sind die Messungen. Wenn der Stern keine Planeten hat, dann sollten sie alle auf der Nulllinie in der Mitte des Diagramms liegen. Wenn van de Kamps Planeten existieren, dann sollten die Punkte dem Verlauf der blauen oder rote Linie folgen. Das tun sie aber nicht, sondern liegen tatsächlich - innerhalb der Fehlerbalken - auf der Nulllinie.

Komplett ausschließen können die Forscher die Existenz von Planeten natürlich noch nicht. Ganz kleine Planeten könnte es noch geben. Aber sicherlich nichts, was größer ist als ein paar Erdmassen. Und auf jeden Fall keine Planeten, wie sie van de Kamp gefunden zu haben glaubte.

Barnards Stern hat also keine Planeten. Aber er wird weiter ein interessantes Forschungsobjekt bleiben, auch weil er der Sonne immer näher kommt. In knapp 10000 Jahren wird er sich bis auf 3,8 Lichtjahre angenähert haben. Ich würde gerne wissen, was die Astronomen bis dahin so alles herausgefunden haben...


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03.Sep 2012 | 10:00

Die Landkarte der Physik

1939 hat Bernard H. Porter die optimale Fusion aus Geografie und Physik erschaffen:

"[A] map of physics, containing a brief historical outline of the subject as will be of interest to physicists, students, laymen at large; Also giving a description of the land of physics as seen by the daring sould who venture there; And more particularly the location of villages (named after pioneer physicists) as found by the many rivers; Also the date of founding of each village; As well as the date of its extinction; and finally a collection of various and sundry symbols frequently met with on the trip."

1939-map-of-physics-h2.jpg

Wirklich cool! Da würde ich gern mal Urlaub machen. Eine kleiner Wanderung von der Astronomie ganz im Westen bis hin zur Astrophysik im Osten und dann an Herschel, Newton und Ptolemäus an den Lichtstrand und ein wenig entspannen ;)

Eigentlich fehlen nur noch 2 Dinge: Eine hochauflösende Version dieser Karte, damit man sie als Poster für die Wand ausdrucken kann. Und eine aktualisierte Version, die die Entwicklung der Physik seit 1939 inkludiert. Seit damals haben die Wissenschaftler ja jede Menge Neuland entdeckt!

(via Strange Maps)

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02.Sep 2012 | 15:40

Terminkalender September

Da ich in den nächsten Monaten diverse Vorträge und Lesungen an diversen Orten halte, dachte ich, ich sag mal Bescheid, wo ich überall sein werde. Vielleicht sieht man sich ja irgendwo.

  • 12.September, Seeheim-Jugenheim: Am 12 und 13 September finden die Bergsträsser Weltraumtage statt. Veranstaltet von der Deutschen Gesellschaft für Schulastronomie gibt es dort jede Menge populärwissenschaftliche Vorträge über Astronomie - zum Beispiel über die Suche nach Außerirdischen, den Bau eines Weltraumfahrstuhls oder die Geschichte der Raumfahrt in Kinofilmen. Ich werde dort am 12. September um 20 Uhr einen Vortrag zum Thema "Krawumm - Wahre und falsche Weltuntergänge" halten und dabei auch aus meinen Büchern vorlesen.

  • 25. September, Solingen: Am 25. September um 19.30 werde ich in der Sternwarte Solingen einen Vortrag zum Thema "Weltuntergang 2012? Keine Panik!" halten.
  • 24-28 September, Hamburg: Von 24 bis 28. September findet in Hamburg die große Jahrestagung der Astronomischen Gesellschaft statt. Dort werde ich zwar keinen Vortrag halten, aber trotzdem anwesend sein (zumindest von 26. bis 28., vorher muss ich ja noch nach Solingen). Wird sicher interessant und vielleicht sieht man sich ja!



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02.Sep 2012 | 14:26

Ein Krawumm geht um die Welt (21): Москва́

Letztes Mal war das Krawumm auf seiner Reise durch die Welt bei der chinesischen Mauer angelangt. Und wenn wir schon mal bei den großen Sehenswürdigkeiten sind, dann passt auch dieses Foto von Leser Robert. Krawumm in Moskau!

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Was bisher geschah: Teil 1: Die staubige Fabrik, Teil 2: Rindviecher, Teil 3: Das Krawumm will hoch hinaus, Teil 4: Eishockey und Nobelpreis, Teil 5: Der Weltskeptikerkongress, Teil 6: James Randi!, Teil 7: Bulgarische Berge, Teil 8: Auf hoher See, Teil 9: Das Buch im Transit, Teil 10: Der Berliner Flughafen, Teil 11: Flauschige Eichhörnchen, Teil 12: Der Bund fürs Leben, Teil 13: Der weiße Gott, Teil 14: Besuch auf Tatooine, Teil 15: Bei den alten Römern, Teil 16: Gaudi in Barcelona, Teil 17: Geysire im Yellowstone-Park, Teil 18: Urlaubslektüre in Antalya, Teil 19: Das Unheil kommt von oben, Teil 20: Die chinesische Mauer
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24.Jul 2017 | 14:00

Musk Hints Details on Scaled Down Interplanetary Transport System

A 9m diameter vehicle fits in our existing factories …

— Elon Musk (@elonmusk) July 22, 2017

Musk is talking about the scaled down version of the Interplanetary Transport System that he plans to unveil in Adelaide, Australia at the end of September. For comparison purposes, the vehicle he unveiled last year had a 12 meter diameter. Falcon 9 has a diameter of 3.7 meters. The diameter of the Saturn V was 10.1 meters.

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24.Jul 2017 | 12:17

NASA’s Hubble Sees Martian Moon Orbiting the Red Planet

The sharp eye of NASA’s Hubble Space Telescope has captured the tiny moon Phobos during its orbital trek around Mars. Because the moon is so small, it appears star-like in the Hubble pictures.

GREENBELT, Md. (NASA PR) — Over the course of 22 minutes, Hubble took 13 separate exposures, allowing astronomers to create a time-lapse video showing the diminutive moon’s orbital path. The Hubble observations were intended to photograph Mars, and the moon’s cameo appearance was a bonus.

A football-shaped object just 16.5 miles by 13.5 miles by 11 miles, Phobos is one of the smallest moons in the solar system. It is so tiny that it would fit comfortably inside the Washington, D.C. Beltway.

The little moon completes an orbit in just 7 hours and 39 minutes, which is faster than Mars rotates. Rising in the Martian west, it runs three laps around the Red Planet in the course of one Martian day, which is about 24 hours and 40 minutes. It is the only natural satellite in the solar system that circles its planet in a time shorter than the parent planet’s day.

About two weeks after the Apollo 11 manned lunar landing on July 20, 1969, NASA’s Mariner 7 flew by the Red Planet and took the first crude close-up snapshot of Phobos. On July 20, 1976 NASA’s Viking 1 lander touched down on the Martian surface. A year later, its parent craft, the Viking 1 orbiter, took the first detailed photograph of Phobos, revealing a gaping crater from an impact that nearly shattered the moon.

Phobos was discovered by Asaph Hall on August 17, 1877 at the U.S. Naval Observatory in Washington, D.C., six days after he found the smaller, outer moon, named Deimos. Hall was deliberately searching for Martian moons.

Over the course of 22 minutes, Hubble took 13 separate exposures, allowing astronomers to create a time-lapse image showing the tiny moon Phobos during its orbital trek (white dots) around Mars. This image is a composite of separate exposures acquired by NASA’s Hubble WFC3/UVIS instrument. Banner Animation: The animation at the top of the page was made from these images. [Credits: NASA, ESA, and Z. Levay (STScI), Acknowledgment: J. Bell (ASU) and M. Wolff (Space Science Institute)]
Both moons are named after the sons of Ares, the Greek god of war, who was known as Mars in Roman mythology. Phobos (panic or fear) and Deimos (terror or dread) accompanied their father into battle.

Close-up photos from Mars-orbiting spacecraft reveal that Phobos is apparently being torn apart by the gravitational pull of Mars. The moon is marred by long, shallow grooves that are probably caused by tidal interactions with its parent planet. Phobos draws nearer to Mars by about 6.5 feet every hundred years. Scientists predict that within 30 to 50 million years, it either will crash into the Red Planet or be torn to pieces and scattered as a ring around Mars.

Orbiting 3,700 miles above the Martian surface, Phobos is closer to its parent planet than any other moon in the solar system. Despite its proximity, observers on Mars would see Phobos at just one-third the width of the full moon as seen from Earth. Conversely, someone standing on Phobos would see Mars dominating the horizon, enveloping a quarter of the sky.

From the surface of Mars, Phobos can be seen eclipsing the sun. However, it is so tiny that it doesn’t completely cover our host star. Transits of Phobos across the sun have been photographed by several Mars-faring spacecraft.

The origin of Phobos and Deimos is still being debated. Scientists concluded that the two moons were made of the same material as asteroids. This composition and their irregular shapes led some astrophysicists to theorize that the Martian moons came from the asteroid belt.

However, because of their stable, nearly circular orbits, other scientists doubt that the moons were born as asteroids. Such orbits are rare for captured objects, which tend to move erratically. An atmosphere could have slowed down Phobos and Deimos and settled them into their current orbits, but the Martian atmosphere is too thin to have circularized the orbits. Also, the moons are not as dense as members of the asteroid belt.

Phobos may be a pile of rubble that is held together by a thin crust. It may have formed as dust and rocks encircling Mars were drawn together by gravity. Or, it may have experienced a more violent birth, where a large body smashing into Mars flung pieces skyward, and those pieces were brought together by gravity. Perhaps an existing moon was destroyed, reduced to the rubble that would become Phobos.

Hubble took the images of Phobos orbiting the Red Planet on May 12, 2016, when Mars was 50 million miles from Earth. This was just a few days before the planet passed closer to Earth in its orbit than it had in the past 11 years.

The Hubble Space Telescope is a project of international cooperation between NASA and ESA (European Space Agency). NASA’s Goddard Space Flight Center in Greenbelt, Maryland, manages the telescope. The Space Telescope Science Institute (STScI) in Baltimore, Maryland, conducts Hubble science operations. STScI is operated for NASA by the Association of Universities for Research in Astronomy, Inc., in Washington, D.C.

For images and more information about Hubble, visit:

http://hubblesite.org/news_release/news/2017-29

www.nasa.gov/hubble

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24.Jul 2017 | 10:54

All Hail The Singularity!

The Internet would have blown their minds, man!

Part of an Occasional Series on Silicon Valley Buzzwords & Ideas

Fifty years ago during the Summer of Love of 1967, young Americans turned on, tuned in, dropped out, dropped acid, blew their minds, chanted mantras, played Sgt. Pepper’s and followed gurus like Timothy Leary, Ken Kesey and the Maharishi Yogi in an effort to obtain a higher level of consciousness.

The changes wrought during that crazy year and the rest of the tumultuous decade changed America forever, making then nation at once more open and liberal, but also creating a counter revolutionary backlash that gave us Richard Nixon and Ronald Reagan.

Today, the seeds of another great transformation are being sown that will make the great social and political changes of the 1960’s look like a garden party. The center of this transformation is located just south of San Francisco in Silicon Valley.

I’m talking, of course, about the Singularity.

Ray Kurzweil (Credit: Michael Lutch)

Some of you may have heard of the Singularity, or read news stories about it, or seen a video or two on YouTube. Some of you may have even read (or tried to read) Ray Kurzweil seminal book, “The Singularity is Near.”

But, while the Singularity remains popular among a segment of the tech elite that hangs out in places like Palo Alto and Sunnyvale, it remains a rather vague concept to the vast majority of the population.

So, what the hell is the Singularity? What will it do? When will it arrive? Who is promoting it? Who will benefit most? Least? Not at all? And can you explain all this more succinctly than Ray Kurzweil does in his book/door stop? He just drones on and on. Is that guy even human?

All great questions. As for Kurzweil, yes he is human. As for his book, I hear ya. Let me see if I can explain the Singularity a bit more succinctly.

What’s in a Name?

For all their genius in inventing computers, programs, apps, search engines, smart phones and other must-stand-in-line-for gadgets, Kurzweil and his fellow true believers didn’t actually come up with the term “singularity.”

Instead, science fiction writer Vernor Vinge borrowed the name from astrophysics. Merriam – Webster defines a singularity as

A point or region of infinite mass density at which space and time are infinitely distorted by gravitational forces and which is held to be the final state of matter falling into a black hole.

Wow! Infinite mass density. Distorted gravity. Black holes.

That’s some pretty scary shit, huh? A space singularity is not something you want to be even remotely close to. Get sucked into one of those and it would be pretty much….

Bill Paxton in Aliens.

Game over, man! Game over!

Singularitarians simply took that rather scary theory and adopted it to describe the culmination of a series of overlapping revolutions in robotics, genetics, nanotechnology and robotics. The main elements that will contribute to the Singularity include:

  • super powerful AI infinitely smarter than humans
  • brains interfaced with computers and AI
  • nanobots running around our bodies keeping us healthy
  • the stopping and even reversal of aging
  • increasing time spent in virtual reality simulations
  • instant access to any and all information.

WhatIs.com provides a succinct definition of what the Singularity will be like when all these advanced converge.

The Singularity is the hypothetical future creation of superintelligent machines. Superintelligence is defined as a technologically-created cognitive capacity far beyond that possible for humans. Should the Singularity occur, technology will advance beyond our ability to foresee or control its outcomes and the world will be transformed beyond recognition by the application of superintelligence to humans and/or human problems, including poverty, disease and mortality.

Kurzweil believes the Singularity will arrive in 2045. Well, if it arrives at all; there are a lot of skeptics who believe the Singularity is a bunch of…what’s the scientific term for it?…hooey. Yes, the Singularity is Hooey.

All Hail the Singutopialarity

Kurzweil, who is sort of the Timothy Leary of the movement, is an extreme techno-optimist who thinks all this will be great.

The Singularity will allow us to transcend these limitations of our biological bodies and brains. We will gain power over our fates. Our mortality will be in our hands. We will be able to live as long as we want (a subtly different statement from saying we will live forever). We will fully understand human thinking and will vastly extend and expand its reach. By the end of this century, the nonbiological portion of our intelligence will be trillions of trillions of times more powerful than unaided human intelligence.

So, to sum up. Everyone will be a brainiac living for centuries plugged into AI with nanobots running around in our bodies regrowing lost hair, revitalizing aging limbs and organs without the need for Viagra, and letting us see light in every wavelength with the blink of an eye.

Sounds like paradise, doesn’t it? A Singutopialarity, if you will. Well, maybe. Or maybe not.

The Multilarity is Fear

The Matrix, unplugged.

The last sentence in the WhatIs.com definition is worth examining in greater depth.

Should the Singularity occur, technology will advance beyond our ability to foresee or control its outcomes and the world will be transformed beyond recognition by the application of superintelligence to humans and/or human problems, including poverty, disease and mortality.

This neatly sums up the dichotomy that lies at the heart of the Singularity: the ability to address long-standing human problems exists side by side with an inability to know, much less control, the various potential outcomes of rapidly evolving technology.

And this gets to the heart of several truisms about radical transformations. Not all change is beneficial. At least not uniformly so. And there are often pernicious side effects no one can anticipate.

Here’s the other problem: rapid, out-of-control change scares the shit out of a lot of people. During the tumultuous 1960’s, it sometimes felt as if the United States was spinning out of control with large-scale protests, violence, assassinations and rapidly changing political and social norms.

Even if the future created by super-intelligent AI is largely positive, what’s it going to be like to live in a world that is changing so fast that we literally can’t keep up with it? Where the pace of change is 100 or 1,000 times faster than it is today? What sort of push back will there be against such disruptive change?

In terms of potential disruption, the Singularity is well named. It appears it could be ever bit as chaotic in its own way as the space singularity with its infinite mass, distorted gravitational forces and black holes.

Paradoxically, this is also where the Singularity is a master stroke of branding. A much more accurate description for the transformation would be the Multilarity, the Multipolarity, or the Whatthehellsgoingonity.

Those names would not poll very well. But, the Singularity suggests that all these disparate and complex elements will come together seamlessly in one nice neat package. Sor of like an app that can sync the contacts and other content from your cell phone, tablet and laptop without losing anything.

So, in terms of branding this whole idea, one can only say: well played, Singularitarians. Well played.

The Terminator Meets Grey Goo

Arnold Schwarzenegger as the Terminator.

So, what could happen when people start become transhuman, i.e., when there is no longer a clear line between humans and machines? And AI becomes uber intelligent?

A lot, actually. And, contrary to Kurzweil’s unblinking optimism, not all of it good.

The Singularity could be every nightmare of the future ever envisioned that has been put down on the page or adapted for the screen, any number of which have starred Arnold Schwarzeneggar or Keanu Reeves. (But never together.  That’s…interesting.)

You’ve got your runaway AI that enslaves humanity, treats it as a pet, or decides it’s got no right to live. (Paging Dr. Baltar!) Or human-looking, time traveling cyborgs out to change the past. (Paging the Terminator!)

You’ve got the nanobots running around in your body being reprogrammed with a virus you accidentally downloaded from the cloud that will give you a sudden heart attack, force you to do s0mething truly terrible, or infect you with a terminal disease that will kill you in 24 hours unless you pay $1 million in BitCoins.

And then there’s grey goo. Not to be confused with Grey Poupon, grey goo is what results with out of control, self-replicating nanobots begin to devour everything on the planet — land, houses, your cat, that new Tesla in your driveway. And you’ve got only 72 hours to stop them before they destroy the world!

And then there’s the issue of who actually benefits the most. Will a relative handful of people seize control over this new technology and become enormously wealthy and powerful while the rest of the population gets left behind? Or will the benefits be widely dispersed?

Kurzweil is by no means blind to all the possible risks. He acknowledges many of the things that could go wrong with the Singularity.

Kurzweil is a techno-optimist’s optimist who is confident that for whatever nefarious purposes the bad guys can dream up for these new technologies, the good guys can devise up an effective defense that will prevent disaster or, at the very least, minimize the damage. The question is whose imagination is greater.

Others are not so optimistic. Human super brain Stephen Hawking seems scared to death of AI. “The development of full artificial intelligence could spell the end of the human race,” he told the BBC.

Elon Musk has created a company that will create a way to link humans to AI so that the former doesn’t get left behind by the latter’s exponentially evolving intelligence. Whether his efforts will save us from the Matrix, or inadvertently accelerate its arrival and our enslavement, remains to be seen.

Are We Waiting for Nothing?

There are a lot of skeptics out there who believe the Singularity is nothing but a cleverly marketed concept that will never actually arrive. I heard one skeptic imagine a pair of early humans having a conversation around a campfire and one of them suddenly remarking,”Hey, we’re in a singularity!”

Let’s face it: people are messy. Technology is messy. Plug the technology into the people, exponentially accelerate the rate of technological change, the odds are you’re simply going to have one big mess on your hands that will be exponentially worse than it is today.

But, in the meantime, people can continue to give lectures and write books and blog posts about something that might or might not ever happen. I guess that’s something.

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24.Jul 2017 | 09:52

A Look at the History of Suborbital Spaceflight

Neil Armstrong with the X-15 on the dry lake bed at Edwards Air Force Base, Calif.

With Richard Branson once again predicting that Virgin Galactic will fly SpaeShipTwo into space before the end of the year, it seems like a good time to take a look at the history of suborbital spaceflight.

The number of manned suborbital flights varies depending upon the definition you use. The internationally recognized boundary is 100 km (62.1 miles), which is also known as the Karman line. The U.S. Air Force awarded astronaut wings to any pilot who exceeded 80.5 km (50 miles).

Taking the broader definition into account, the history of suborbital human spaceflight encompasses all of 19 flights conducted over the past 56 years.

Suborbital Spaceflights Above 50 Miles
# Flight Date Top Speed Altitude Pilot
1 Mercury-Redstone May 5, 1961 5,134 mph
(8,262 km/h)
117 mi
(188 km)
Alan Shepard
2 Mercury- Redstone July 21, 1961 5,168 mph
(8,317 km/h)
118 mi
(190 km)
Gus Grissom
3 X-15 July 17, 1962 3,831 mph
(6,165 km/h)
59.6 mi
(95.9 km)
Robert M. White
4 X-15 January 17, 1963 3,677 mph
(5,918 km/h)
51.4 mi
(82.7 km)
Joseph A. Walker
5 X-15 June 27, 1963 3,425 mph
(5,512 km/h)
53.9 mi
(86.7 km)
Robert Rushworth
6 X-15 July 19, 1963 3,710 mph
(5,970 km/h)
65.8 mi
(105.9 km)
Joseph A. Walker
7 X-15 August 22, 1963 3,794 mph
(6,106 km/h)
67.0 mi
(107.8 km)
Joseph A. Walker
8 X-15 June 29, 1965 3,431 mph
(5,522 km/h)
53.1 mi
(85.5 km)
Joseph H. Engle
9 X-15 August 10, 1965 3,549 mph
(5,712 km/h)
51.3 mi
(82.6 km)
Joseph H. Engle
10 X-15 September 28, 1965 3,731 mph
(6,004 km/h)
55.9 mi
(90.0 km)
John B. McKay
11 X-15 October 14, 1965 3,554 mph
(5,720 km/h)
50.4 mi
(81.1 km)
Joseph H. Engle
12 X-15 November 1, 1966 3,750 mph
(6,040 km/h)
58.1 mi
(93.5 km)
William H. Dana
13 X-15 October 17, 1967 3,856 mph
(6,206 km/h)
53.1 mi
(85.5 km)
William “Pete” Knight
14 X-15 November 15, 1967 3,569 mph
(5,744 km/h)
50.3 mi
(81.0 km)
Michael J. Adams
15 X-15 August 21, 1968 3,443 mph
(5,541 km/h)
50.6 mi
(81.4 km)
William H. Dana
16 Soyuz 18a April 5, 1975 ? 119 mi
(192 km)
Vasili Lazarev, Oleg Makarov
17 SpaceShipOne June 21, 2004 2,150 mph
(3,460 km/h)
62.2 mi
(100.1 km)
Mike Melvill
18 SpaceShipOne September 29, 2004 2,163 mph
(3,481 km/h)
63.96 mi
(102.9 km)
Mike Melvill
19 SpaceShipOne October 4, 2004 2,291 mph
(3,686 km/h)
69.6 mi
(112 km)
Brian Binnie

Sixteen of the 19 flights were made by reusable vehicles. The X-15 made 13 flights above 50 miles that were flown by eight different pilots. The reusable SpaceShipOne flew three successful suborbital flights in 2004, the final two to win the $10 million Ansari X Prize.

Joseph Walker was the only pilot to fly the X-15 above the Karman line, achieving that milestone twice in 1963. Walker also made a third flight above 50 miles earlier in the same year.

Following Walker’s flights, no other pilot flew a winged suborbital vehicle above 100 km until Mike Melvill did so in SpaceShipOne on June 21, 2004. Melvill and Walker share the distinction of making two suborbital flights about the Karman line. Melvill, Walker and Brian Binnie are the only pilots to fly a winged suborbital vehicle above 100 km.

Suborbital Spaceflights Above the Karmen Line
# Flight Date Top
Speed
Altitude Pilot
1 Mercury-Redstone May 5, 1961 5,134 mph
(8,262 km/h)
117 mi
(188 km)
Alan Shepard
2 Mercury- Redstone July 21, 1961 5,168 mph
(8,317 km/h)
118 mi
(190 km)
Gus Grissom
3 X-15 July 19, 1963 3,710 mph
(5,970 km/h)
65.8 mi
(105.9 km)
Joseph A. Walker
4 X-15 August 22, 1963 3,794 mph
(6,106 km/h)
67.0 mi
(107.8 km)
Joseph A. Walker
5 Soyuz 18a April 5, 1975 ? 119 mi
(192 km)
Vasili Lazarev, Oleg Makarov
6 SpaceShipOne June 21, 2004 2,150 mph
(3,460 km/h)
62.2 mi
(100.1 km)
Mike Melvill
7 SpaceShipOne September 29, 2004 2,163 mph
(3,481 km/h)
63.96 mi
(102.9 km)
Mike Melvill
8 SpaceShipOne October 4, 2004 2,291 mph
(3,686 km/h)
69.6 mi
(112 km)
Brian Binnie

In 1961, Walker was awarded the prestigious Collier Trophy along with fellow test pilots Robert White and A. Scott Crossfield for their contribution to the X-15 program. U.S. Navy Commander Forrest Petersen shared the award.

Future space shuttle astronaut Joseph Engle flew the X-15 three times above 50 miles. He is the only person to pilot two different types of winged vehicles back from space.

The X-15 program flew 199 flights with one in-flight fatality. On the X-15’s next to last flight above 50 miles, pilot Michael J. Adams died when his rocket plane spun out of control. He was the only casualty of the 13 flights above 50 miles.

SpaceShipOne had 17 flights in total. Six flights were powered, with three of them reaching above the Karman line.

In 2004, Melvill and Binnie were awarded the Collier Trophy along with Burt Rutan, Paul Allen, Doug Shane and the entire SpaceShipOne Team.

Three suborbital flights were made using expendable vehicles. This list includes the first two Mercury missions by Alan Shepard and Gus Grissom and the aborted Soyuz 18a flight. The Soyuz mission was intended to go to orbit,  but a booster malfunction resulted in a high-altitude abort.

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23.Jul 2017 | 11:28

Zero Gravity Solutions Names DuPont Veteran to Senior Advisory Board

BOCA RATON, Fla.–(BUSINESS WIRE)–Zero Gravity Solutions, Inc. (“ZGSI” or the “Company”) (Pink Sheets: ZGSI), an agricultural biotechnology public company commercializing its technology derived from and designed for Space with significant applications for agriculture on Earth, announced the addition of Rik Miller, a 31-year veteran of the DuPont Company (DuPont) to its senior advisory group.

Mr. Miller worked at DuPont from 1984 to 2015, where he held numerous successive senior leadership and management roles in sales and marketing in DuPont’s agricultural chemicals business. As president of DuPont Crop Protection, Mr. Miller developed and executed strategic growth plans, directed the global research and development investment and coordinated introduction of innovative technologies and products on a global scale. He also served on CropLife International’s Strategy Council and under appointment to the USDA Secretary of Agriculture’s Agricultural Policy Advisory Committee and has been actively involved in promoting youth development programs through the National Future Farmers of America Organization, National 4-H Organization and other non-profit organizations. Mr. Miller also currently serves on the Board of Directors of Cool Planet Energy Systems, Douglas Products, Montana FFA Foundation, and is a senior advisor for Altamont Capital Partners. He holds a degree in Agronomy from Montana State University with majors in plant and soil science and plant biochemistry.

“Mr. Miller’s industry and technical experience along with his company building background provides the necessary skills and perspective to assist us in maximizing the impact of our BAM-FX® technology to the world’s agricultural markets. The unique ability of BAM-FX to not only act as a delivery mechanism for itself, but to also potentially enhance the efficiency of other agricultural products when combined with BAM-FX, can position our platform technology as a bridge technology for major agricultural companies looking to make their own products perform more efficiently,” stated Harvey Kaye, ZGSI’s Chairman of the Board.

“Upon my review of BAM Agricultural Solutions’ technology, I was impressed with the consistency of crop performance enhancement over multiple-year trials and also the variety of crops on which the product has been tested. The agricultural industry is looking for innovative ways to enhance sustainable productivity while increasing return on investment. Utilizing the science of the BAM-FX technology platform may represent an effective and efficient approach toward accomplishing that goal,” stated Mr. Miller, ZGSI’s new Senior Strategic Agricultural Advisor.

About Zero Gravity Solutions, Inc.

Zero Gravity Solutions, Inc. (www.zerogsi.com) is an agricultural biotechnology public company with technology derived from and designed for Space with significant applications here on Earth. These technologies are focused on providing valuable solutions to challenges facing world agriculture. ZGSI’s two primary categories of technologies aimed at sustainable agriculture are: 1) BAM-FX, a cost effective, ionic micronutrient delivery system for plants currently being introduced commercially into world agriculture by Zero Gravity’s wholly owned subsidiary BAM Agricultural Solutions 2) Directed Selection, utilized in the development and production, in the prolonged zero/micro gravity environment of the International Space Station, of large volumes of non-GMO, novel, patentable stem cells with unique and beneficial characteristics.

13.Jul 2017 | 13:55

ChinaSat 9A nach Trägerproblemen auf Position

Der chinesische Kommunikationssatellit ChinaSat 9A alias SinoSat 4 wurde nach Angaben der China Aerospace Science and Technology Corporation (CASC) erfolgreich im Geostationären Orbit positioniert. Nach Problemen mit der dritten Stufe seiner Trägerrakete war der Satellit am 18. Juni 2017 auf eine zu niedrige Übergangsbahn gelangt.
03.Jul 2017 | 20:59

Ariane-5-Start für Hellas Sat, Inmarsat und ISRO

Am 28. Juni 2017 startete um 23:15 Uhr MESZ vom Raumfahrtgelände Kourou in Französisch-Guayana eine Ariane-5-Trägerrakete mit zwei Kommunikationssatelliten an Bord. Die Erdtrabanten für die Kommunikationssatellitenbetreiber Inmarsat und Hellas Sat sowie die indische Weltraumforschungsorganisation (ISRO) wurden nach rund einer halben Stunde Flug erfolgreich ausgesetzt.
27.Jun 2017 | 10:26

Russland: Sojus-Start mit geheimer Nutzlast

Am 23. Juni 2017 startete von Plessezk im Norden Russlands eine Rakete vom Typ Sojus-2.1w mit einer nicht näher bezeichneten Nutzlast an Bord. Letztere wurde nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums auf der vorgesehenen Erdumlaufbahn ausgesetzt und mit der Tarnbezeichnung Kosmos 2.519 versehen.
25.Jun 2017 | 23:38

Doppelerfolg für SpaceX

SpaceX startete BugariaSat-1 am Freitag den 23. Juni 2017, am Sonntag den 25. Juni 2017 zehn Satelliten für die Iridium-Konstellation. Beide Male gelingt die Bergung der ersten Stufe.
25.Jun 2017 | 12:01

Hispasats Amazonas 1 im Friedhofsorbit

Der spanische Kommunikationssatellitenbetreibers Hispasat teilte am 23. Juni 2017 mit, dass sein Kommunikationssatellit Amazonas 1 in einen Friedhofsorbit gesteuert und dort abgeschaltet worden ist.
30.Jun 2017 | 14:00

ROBEX Teil 4: Asche, Käfer und Windböen

Nach fast vier Wochen Feldforschung auf dem Ätna ist der Staub allgegenwärtig: Als feine, hartnäckige Schicht legt er sich über alles, auf Ausrüstung, Transportkisten und Laptop-Tastaturen. Er dringt in die Missionscontainer ein und klebt an Händen und Beinen, die mit Sonnenmilch eingecremt sind. Jeder Schritt im schwarzen Lavaboden wirbelt Wolken von Staub auf, selbst Rover LRU-2 hat auf seinem weißen Körper reichlich schwarze Ablagerungen. Dafür sind es in den letzten Tagen deutlich weniger kleine Fliegen und Käfer, die trotz karger Landschaft den Ätna anfliegen und sich penetrant auf Jacken und Mützen der Robex-Teammitglieder setzen. Der Ätna ist halt nicht das heimische Labor - und bleibt auch unberechenbar. Am Donnerstag stürmen Windböen mit bis zu 100 Kilometern in der Stunde über den Berg. Statt Staub wirbeln jetzt auch größere Steine auf, an Arbeit mit dem Rover ist nicht zu denken. Der Wind würde viel zu kräftig gegen Körper und Arm drücken und den Rover beschädigen. Auch der Lander wird sicher verpackt: Die Klappen der Ladebuchten werden nicht nur geschlossen, sondern sogar mit Haltegurten gesichert. Schließlich stemmen sich die Ingenieure gegen die Windböen und montieren am Lander die Schilder ab, die dem Rover bei der Annäherung zur Orientierung dienen.
28.Jun 2017 | 15:10

ROBEX Teil 3: Hammerschläge für die Wissenschaft

Für die Planetenforscher des Projekts ROBEX ist der Ätna ganz nah am Mond: Hier gibt es vulkanisch-basaltisches Material in Mengen, dessen Entstehung dem Mondmaterial ähnlich ist. Hinzu kommt, dass der sizilianische Vulkan der einzige Ort in Europa ist, wo es Erdbeben in bis zu 600 Kilometern Tiefe gibt. Auch hier folgt der Ätna dem Beispiel des Mondes, auf dem die meisten Beben in einer Tiefe von 700 bis 1100 Kilometern stattfinden. "Innerhalb Europas haben wir nur auf dem Ätna die Chance, Beben aus einer ähnlichen Tiefe messen zu können", sagt Planetenforscher Martin Knapmeyer.
28.Jun 2017 | 14:08

Vierter Ariane-Start in diesem Jahr

+++ Update: Der Start der Ariane 5 letzte Nacht war erfolgreich. Dies was der 80. erfolgreiche Start einer Ariane 5 in Folge. +++ Heute Abend ist es wieder soweit. Eine schwer beladene Ariane 5 wird um voraussichtlich 22:59 Uhr deutscher Zeit ins Weltall starten. Dies wird bereits der vierte Start einer Ariane 5 in diesem Jahr sein. Etwa 20 Minuten vor dem Start beginnt die Liveübertragung.
27.Jun 2017 | 09:50

ROBEX Teil 2: Ein Lander auf dem Serviertisch

500. 350. Und 80. Das sind am Freitag die Zahlen, die den Takt vorgeben. 500 Kilogramm wiegt der Lander. 350 Meter liegen zwischen seinem alten und seinem zukünftigen Standort, an den er umziehen soll. Und 80 Höhenmeter müssen dabei überwunden werden. Zu Beginn hatte der Lander noch dicht am Basis-Camp gestanden - günstig für Reparaturen nach dem Transport nach Sizilien und für die ersten Tests und Verbindungen zum Kontrollraum auf dem Ätna. Für die eigentliche Durchführung der "Mond-Mission" soll Lander RODIN aber auf der Piano del Lago stehen. Die Ebene zwischen dem Torre del Filosofo und dem La Montagnola-Krater war einst mit Schmelzwasser bedeckt - bis der Ätna 2001 ausbrach, Asche über die Ebene spuckte, und der Krater Laghetto entstand. Jetzt liegt dort über einer festen Lavaschicht eine Ascheschicht, deren Dicke die Planetenforscher des DLR vermessen wollen. Doch dafür muss der schwergewichtige Lander bewegt werden. Den Abhang hinunter, auf einem Wagen mit Rollen gelagert.
23.Jun 2017 | 10:30

ROBEX Teil 1: Mission in der Lava-Landschaft

Der Weg zum Mond ist heute beschwerlich – immer hinter einem Schwertransporter her, der sich langsam und behäbig durch die engen und kurvigen Straßen oberhalb vom sizilianischen Catania quält. Zurzeit ist der Mond nämlich in über 2600 Metern Höhe direkt auf dem Ätna. Schwärzer und schwärzer wird die Landschaft, durch die das Team der Helmholtz-Allianz ROBEX (Robotische Exploration unter Extrembedingungen) zu ihrem momentanen Arbeitsplatz fährt. Schließlich müssen alle am Rifugio Sapienza in Geländefahrzeuge umsteigen, um die letzten Höhenmeter zurückzulegen. Und dann taucht es mitten im Lavafeld auf – das Base-Camp, in dem seit anderthalb Wochen ein Lander, zwei Rover und mehrere Seismometer auf ihre „Mission“ vorbereitet werden. Die Container sind den fast 50 Teammitgliedern von DLR, AWI, Uni Würzburg und TU Kaiserslautern für insgesamt vier Wochen Labor, Werkstatt und Büro zugleich.
13.Oct 2016 | 12:00

Young Researcher Ujwal Gadiraju Wants to Crowd Source Solutions to Big Problems

I had the pleasure of meeting Ujwal Gadiraju in Heidelberg last week at this year’s Forum. He warned me he could go on forever about his research, and he wasn’t entirely wrong; the only thing stopping … Weiterlesen
13.Oct 2016 | 11:40

Comicfilm gegen Kopfschmerz für Kinder und Jugendliche – Macht mit und stimmt ab!

Anfang des Jahres erschien ein Animationsfilm gegen Migräne und Kopfschmerzen für Kinder und Jugendliche. Ein Migräne-„Ei“ mit blauer Mütze erklärt in einfacher Sprache verständlich was bei Migräne passiert und gibt viele Tipps. Dieses Video zählt zu den 24 … Weiterlesen
13.Oct 2016 | 09:00

Schiaparelli-Landung auf Mars: Simulation der Kamera-Bilder

Ein aktueller Artikel im Webauftritt der ESA zeigt Simulationen der Bilder, die die Abstiegskamera „Descent Camera“ auf dem Landedemonstrationsmodul Schiaparelli während des Abstiegs machen wird.
13.Oct 2016 | 07:26

Poetische Nummerologie

The 10 most Influential Poets in History Nein, es sind – vielleicht mit einer Ausnahme – nicht die ‚einflussreichsten Dichter‘ aller Zeiten, vermutlich nicht einmal die einflussreichsten der westlichen Welt. Dafür sind zu wenig nicht-englischsprachige Poeten … Weiterlesen
12.Oct 2016 | 23:17

Der Trump-Reflex: Was verbale Aggression mit uns macht und wie wir stark bleiben

Michaela Brohm-Badry‘ Hier der Tipp des Tages: Wenn Sie mal so richtig „schlecht drauf“ sein wollen, nutzen Sie den Donald-Trump-Beleidigungs-Generator. Man gibt den eigenen Namen ein (oder den eines Freundes 😉 ) und schnurstracks kommentiert … Weiterlesen
24.Jul 2017 | 14:55

Allgemeines Live-Blog ab dem 24. Juli 2017


24. Juli

Der Erfolg nach der Sternbedeckung durch 2014 MU69

in einem Handy-Video eines der argentinischen Beobachter am 17. Juli festgehalten: Die Aufzeichnungen von den verschiedenen Teleskopen waren in einem Hotel zusammengeführt worden, und Amanda Zangari hatte beim Durchschauen soeben das erste klare Signal gefunden. Auch kuriose Erosion auf dem Mars aus Curiosity-Sicht, der Start von Chandrayaan-2 nächstes Jahr, der Betriebsbeginn von Chinas Röntgensatellit HXMT im Herbst, eine mögliche ‚Ausleihe‘ des Spitzer Space Telescope, deutsche Experimente auf einer Blue Origin-Rakete, ein Start des LightSail 2 irgendwann 2018, wenn die Falcon Heavy endlich fliegt, wachsende Zuversicht bzgl. der Erstflüge der US-Privatraumschiffe zur ISS, ein Missgeschick mit einem TDRS-Satelliten, das zu einer Verschiebung des Starts führt, weiter Unklarheit über Mayak, der jedenfalls nicht „mondhell“ am Himmel strahlt – und ominöser Weltraumschrott in Indonesien. [14:55 MESZ]


22.Jul 2017 | 20:39

Nur noch eine Lunation bis zur nächsten ToSoFi

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muss jetzt gewartet werden: Morgen um 11:45 MESZ ist der letzte Neumond davor, und in 30 Tagen zieht der Kernschatten des Mondes quer über die USA, wozu es hier schon mehrfach jede Menge Links gab (Links zu den früheren Sammlungen ganz unten). Eingerahmt von hoch prozessierten Sonnenkoronen (oben von 2016 durch das CATE-Projekt) hier ein paar Videos: Die 2016-er ToSoFi – die letzte auf diesem Planeten überhaupt – aus Sicht von Himawari-8, zwei Live-Übertragungen der letzten ToSoFi in den zusammenhängenden USA 1979 (noch mehr von damals im TV), ein Vorbericht aus der Totalitätszone 2016 (weitere TV-Clips hier und hier), eine Pressekonferenz von gestern (der 10 Kurzvorträge folgten), ein frühere PK (der eine weitere folgte, und es gibt noch mehr) und ein Vortrag über Korona-Bildverarbeitung. Und dann wären da jede Menge neue Links:

Ferner noch Lokales aus Oregon (wo der Wirbel am größten zu sein scheint: Press Releases des Verkehrsministeriums von gestern und vom 30. Juni und 21. Juni, eine Nachricht der Polizei von Salem und Artikel von gestern, vorgestern hier und hier, vom 19. Juli hier, hier und hier, 13. Juli hier und hier, 7. Juli, 25. Juni, 24. Juni, 20. Juni, 14. Juni und 13. Juni), Idaho vom 21. Juli und 8. Juni, Wyoming, Illinois vom 21. Juli, 22. Juni, 6. Juni und 23. Mai, Kentucky vom 30. Juni und 24. Juni und Tennessee gestern und vom 23. Juni. Und weitere Artikel rund um die SoFi von heute hier und hier, gestern hier, hier, hier, hier und hier, vorgestern hier, hier, hier, hier und hier, vom 19. Juli, 10. Juli hier und hier, 7. Juli, 3. Juli, 29. Juni, 22. Juni hier, hier und hier, 21. Juni hier, hier und hier, 20. Juni, 19. Juni hier und hier, 13. Juni hier und hier, 12. Juni, 10. Juni, 7. Juni, 1. Juni, 27. Mai, 24. Mai hier, hier und hier, 23. Mai und 21. Mai.


16.Jul 2017 | 01:00

Allgemeines Live-Blog vom 16. bis 20. Juli 2017


20. Juli

Wenn sich Amateurastronomen über das 1-m-Teleskop auf dem Pic du Midi hermachen dürfen, was im Rahmen des Pic-Net-Projekts ermöglicht wurde, kommt schon mal so was raus: Jupiter und Saturn am 11., dazwischen Ganymed am 10. Juni. Auch das UniStellar-Teleskop jetzt mit SETI-Support, die neue Multi-site All-Sky CAmeRA auf La Silla, Arbeiten einer deutschen Schule mit den Faulkes-Teleskopen, eine Astro-Finanz-Krise in Brasilien und eine Partnerschaft des SKA mit dem CERN in Sachen Big Data. Plus NLC in der Nacht 17./18. Juli (mehr, mehr, mehr, mehr, mehr, mehr, mehr, mehr und noch mehr) und der Nacht davor (auch mit etwas Polarlicht) – und der Sternbedeckungs-Spezialist Hans-Joachim Bode ist gestorben, der auch in Fachkreisen Ansehen genoss. [23:55 MESZ – Ende. NACHTRAG: ein Artikel dieses Bloggers zum Pic-Net]

Ein großer Sprung für einen alten Sack: 1.5 Mio. Dollar

(bzw. 1.8 Mio.$ inkl. Gebühren) sind heute auf einer Auktion für jenen unscheinbaren Beutel bezahlt worden, mit dem Bodenproben von Apollo 11 zur Erde reisten und der versehentlich aber letztlich legal auf den freien Markt geraten war: Artikel hier, hier und hier und ein Video. Und das exakt am 48. Jahrestag der Landung: was damals beinahe schief ging, eine Frontpage danach aber vor der EVA und neue Bildprodukte und Videoclips – und ein weiterer kleiner Schritt auf dem Weg zu einer Raumstation in Mondnähe.

Hier hat ein Dove-Satellit den letzten Soyuz-Start „gefilmt“, indem er schräg Richtung Baikonur schaute – auch ein Radio-Clip über den kontroversen Mayak-Satelliten, der damals startete (und bisher nicht auffällig am Himmel gesehen wurde), der deutsche militärische Comsat Heinrich Hertz, Google Street View jetzt auf der Raumstation (ein Videoclip und Artikel hier und hier) und Slow Scan TV von der ISS, was mediales Interesse auslösen kann.

Eine 2016-er Hubble-Sequenz von Phobos beim Mars – auch aktuelle Panoramen von Opportunity und Curiosity, viel Mathe beim Aerobraking des ExoMars TGO und der Abschied von SpaceX von Düsen-Landungen des Dragon, was ihn für den Mars ungeeignet macht (mehr und mehr. [23:45 MESZ. NACHTRÄGE: mehr zum Apollo-Sack-Verkauf hier, hier, hier und hier]


19. Juli

Diesmal hat’s geklappt: Das KBO 2014 MU69 knipst kurz einen Stern aus (5 Bilder pro Sekunde) während der Beobachtungen vorgestern in Argentinien – mindestens 5 Teleskope sahen eine Verfinsterung und maßen damit eine ‚Sehne‘ durch das zweite Ziel der Raumsonde New Horizons. Was daraus über die Größe und Gestalt des Objekts zu erfahren ist, wird noch nicht gesagt, dito was denn nun der Grund für den Fehlschlag am 3. Juni und wie weit SOFIA am 10. Juli vom Schattenpfad entfernt war. [15:40 MESZ] Ein Bedeckungs-Video als GIF, eine andere Version des Press Release – und alles zusammen & im Kontext von diesem Blogger. [17:45 MESZ] Ein weiteres Detail noch: Das verbreitete Video zeigt die kürzeste aller Sehnen (die real 4 km entspricht), die anderen vier sind alle länger. [23:25 MESZ. NACHTRAG: Der Fehlschlag von 3. Juni erklärt (berechneter Track war falsch), auch Artikel hier, hier, hier, hier, hier und hier und zu SOFIA (ohne Ergebnisse) hier und hier]


18. Juli

LISA Pathfinder nach erfolgreicher Mission abgeschaltet

Um 19:57 MESZ gab Principal Investigator Stefano Vitale im ESOC das finale Kommando an den ESA-Satelliten, der wesentliche Technologien für die eigentliche LISA-Mission zur Jagd nach Gravitationswellen im Weltraum demonstriert hat: auch Artikel hier, hier, hier und hier sowie ein Feature über Saturns Hexagon, die weitere JPL-Planung im Sonnensystem und ein japanischer Kamera-Ball auf der ISS. Plus eine weitere erfolgreiche Demonstration eines Dragsails mit einem Mini-Satelliten, ein kürzlich gestarteter weiterer Drag-Demonstrator, der überdies noch besonders hell am Himmel und so gar ein Ärgernis werden könnte (Sicht-Vorhersagen [eigenen Ort einstellen!] und Artikel hier [früher], hier, hier, hier, hier, hier, hier und hier), ein NASA-Orden für die Nachführ-Kamera der fliegenden Sternwarte SOFIA – und was das DLR auf der Messe MAKS in Moskau zeigt. [23:20 MESZ. NACHTRAG: Nachrufe auf den LISA Pathfinder von ESA, AEI und DLR und späte Artikel hier und hier]


17. Juli

Sternbedeckung durch KBO 2014 MU69: die dritte Chance

Nach dem 3. Juni und 10. Juli gibt es heute um 5:50 MESZ die vorerst letzte Chance, eine Sternbedeckung durch das zweite Ziel der Raumsonde New Horizons, das kleine Kuiper Belt Object 2014 MU69, zu beobachten: Den Berechnungen nach wird sein Schatten dann innerhalb weniger Sekunden von Ost nach West quer über Patagonien rasen, wo wie bereits am 3. Juni ein ‚Zaun‘ aus diesmal 25 transportablen Teleskopen quer zum erwarteten Track in Stellung gegangen ist. Der prognostizierte Streifen entspricht kurioserweise beinahe dem Track der Annularität der SoFi vom Februar, nur ist dort jetzt Winter. Die Juni-Kampagne für MU69 in Argentinien plus Südafrika war bekanntlich ein Fehlschlag, und was vor einer Woche heraus kam, ist bislang nicht mitgeteilt worden: Zwar gibt es ein interessantes 5-Minuten-Video über die Schattenjagd mit SOFIA, auch in Ausschnitten hier, und eine Notiz, dass das Flugzeug am richtigen Ort war, der angeblich sehr genau berechnet war, aber auf den ersten Blick war nichts auf dem Video zu erkennen. Von der dritten Kampagne gibt es bislang einen Zeitraffer vom Aufbau-Test der Teleskope, Bilder von einem Planungs-Meeting und lokale Zeitungsartikel hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier und hier – mal sehen, was sich diesmal auf Twitter und dieser speziellen Webseite tut … [0:45 MESZ] Laut diesem Tweet sind die Beobachtungen gut gelaufen, auch argentinische Amateure machten mit (das hier sind welche davon) und üblem Wind wurde getrotzt, aber natürlich gibt’s mal wieder wieder keine Ansage, ob jemand eine Sehne von MU69 sah. [9:35 MESZ] Keine Neuigkeiten aus Argentinien – aber ein bizarrer Tweet … [15:25 MESZ] Auch laut einem argentinischen Artikel hier, hier und anderswo sind die Beobachtungen – ein 3-Minuten-Video ohne Daten – gut verlaufen, auch einige unabhängige Teams machten mit, aber Ergebnisse gäbe es erst in Monaten. [23:10 MESZ]


16. Juli

Dieser Sonnenflare könnte heute Polarlichter bringen

Jedenfalls hat der Flare der Stärke M2.4 vor zwei Tagen (mehr, mehr, mehr und mehr) eine Coronal Mass Ejection ausgelöst (mehr, mehr, mehr, mehr, mehr und mehr), die die Erde streifen und einen geomagnetischen Sturm auslösen könnte (mehr, mehr, mehr, mehr, mehr und mehr). Auch der verursachende Sonnenfleck am 15. Juli (auch H-Alpha), 14. Juli (mehr) und 13. Juli (mehr und mehr), detaillierte Analysen des aktuellen Jupiter-Geschehens in Papers hier, hier und kürzer hier, erstmals ein Ausbruch vom Komet 29P/Schwassmann-Wachmann von Anfang an beobachtet, die Entdeckung eines Monds von Asteroid (113) Amalthea per Sternbedecking, eine Nova mit 10.5 mag., NLC in der Nacht 11./12. Juli (mehr), mal wieder ein Regenbogen 3. Ordnung – und mysteriöse Radiostrahlung von Ross 128, die natürlich gleich ein Thema wird und im Rahmen von Messungen für „Red Dot“ mit Arecibo entdeckt wurde. [1:15 MESZ. NACHTRÄGE: weitere Beobachtungen von Ross 128 mit dem GBT und in Arecibo (die auf geostationäre Satelliten hinweisen), das SETI Inst. dazu und weitere Artikel hier, hier und hier] Der entschwindende Fleck heute und gestern, während das Stürmchen wohl beginnt. [11:35 MESZ] Es zittert im Magnetfeld mit Beginn eines moderaten geomagnetischen Sturms nach Eintreffen der CME: Updates auch hier und hier. [13:35 MESZ] Polarlichtchancen bestehen allenfalls im Norden Deutschlands – auch die allgemeine Lage und nochmal die Sonne heute. [21:50 MESZ. NACHTRAG: wird wohl nix. NACHTRAG 2: in der Tat – nur ganz schwaches Glimmen. NACHTRAG 3: ein lila Leuchten auch über den USA (wo in der Nacht zuvor mehr los war) – und der entschwindende Sonnenfleck am 17. Juli. NACHTRAG 4: immerhin eine nette Show in Michigan letzte Nacht über der Mackinac Bridge. NACHTRAG 5: ein Rückblick, der auch das AKM-Forum erwähnt – und einen Tweet dieses Bloggers im Titel trägt]

Vor zwei Jahren flog New Horizons am Pluto vorbei, und zur Feier des vorgestrigen Jahrestags des epochalen Ereignisses gibt’s neue Höhenkarten von Pluto & Charon und simulierte Überflüge: auch Artikel hier und hier sowie die Hilfe der ESA beim Cassini-Funken, die Konjunktions-bedingte Mars-Funkstille, ein chinesischer Amateurfunk-Satellit am Mond 2018, Russlands Mond-Missionen Luna 25 bis 27 jetzt für 2019, 2021 und 2022 geplant – und der älteste ESA-Astronaut Paolo Nespoli mit 60 und was Alexander Gerst als Kommandant der ISS zu tun haben wird. [1:00 MESZ]


14.Jul 2017 | 23:55

So sah Juno den Großen Roten Fleck (und mehr)

Aus der Handvoll flauer Rohbilder des Großen Roten Flecks von der JunoCam von Junos Perijovium am 10./11. Juli haben die Fans in kurzer Zeit eine Fülle interessanter Bildprodukte generiert, in möglichst natürlichen Farben aber vor allem in Kontrast und Intensität verstärkt: eine Auswahl ansehnlicher Ergebnisse oben und hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier und hier.

Auch anderes Detail regte zur Verarbeitung an wie dieser Amateuren bekannte Wirbel (mehr, mehr, mehr, mehr, mehr, mehr, mehr und mehr) oder die Polregion hier, hier, hier und hier. Auch eine Projektion der Flugbahn auf den Planeten, eine Animation, Schwenks hier und hier, eine künstlerische Umsetzung, die Erde zum Vergleich (auch in einer kuriosen Variante), Press Releases von SwRI und JPL, erste wissenschaftliche Interpretationen hier und hier, ein Kommentar und Artikel hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier und hier [NACHTRAG: noch mehr Bildverarbeitung durch Fans hier, hier, hier, hier, hier und hier und ein später Artikel].

Ein ausgetrocknetes Flussbett in den Libya Montes auf dem Mars in einer aus Daten des Mars Express erzeugten 3D-Ansicht – auch die Fortschritte von Curiosity, eine Forderung nach kommerzieller Planetenforschung, die Pläne von Moon Express mit mehreren Starts, der LISA Pathfinder als Asteroiden-Sucher (und für technische Experimente zum Missionsende), wachsende Sorgen vor zu vielen CubeSats und wie das US-Abgeordnetenhaus mit der NASA umgeht.

Der erste Orion-Flug mit Crew wird wieder etwas realer, dank dieser Bilder einer Ausstiegsübung nach der Wasserung einer zurück gekehrten Kapsel im Golf von Mexiko – auch reichlich abgedrehte NASA-Werbung für die Rakete dazu, das SLS, das klare Eingeständnis der NASA, dass die Reise nicht zum Mars geht in absehbarer Zeit, und eine Sammlung vieler Aurora-Fotos aus der ISS, der der Spionagesatellit erneut nahe gekommen ist.

Ein Start einer Soyuz-Rakete mit 73 Satelliten – meist kleinen, auch aus Deutschland: oben ein besonders gutes Video inkl. Booster-Abwurf am Ende, auch Artikel hier, hier (früher), hier, hier, hier und hier.


04.Jul 2017 | 01:05

Allgemeines Live-Blog vom 4. bis 12. Juli 2017


12. Juli

So sehen Satelliten heute einen neuen gigantischen Eisberg in der Antarktis, der sich zwischen vorgestern und heute vom Larsen-C-Schelfeis abgelöst hat und mit 5800 km^2 einer der größten je beobachteten ist: oben ein thermisches IR-Bild vom MODIS-Instrument auf dem NASA-Satelliten Aqua, in der Mitte ein C-Band-Radar-Bild vom ESA-Satelliten Sentinel-1B, der das schwimmende Eisstück vorgestern noch verbunden mit dem Schelfeis gesehen und zusammen mit Sentinel-1A das Fortschreiten des Risses seit Jahren verfolgt hatte, und unten ein optisches Bild vom VIIRS-Instrument auf dem NASA-Satelliten Suomi. Zuvor hatte der ESA-Satellit CryoSat die Tiefe des Risses überwacht: auch Artikel hier, hier, hier, hier und hier sowie eine neue Rolle für den Ozean-Satelliten OSTM/Jason-2 – und Anzeichen für jungen Vulkanismus auf dem Mars. [15:30 MESZ – Ende. NACHTRÄGE zu Larsen C: die amtliche Taufe des Eisbergs als „A-68“, eine Visual Story des AWI, NASA-Mitteilungen hier, hier und hier, die ESA-PM auf Deutsch, weitere Artikel hier, hier, hier, hier, hier und hier, Bilder des Eisbergs – von dem bereits selbst ein Stückchen abgebrochen ist, das aber keine eigene Nummer bekommt – von Deimos 1, Sentinel 3 (mehr) und Landsat 8, zu seiner Größe dies, dies und dies – und wie das Larsen-Eisschelf über die Jahre schrumpfte]


11. Juli

Die fette Fleckengruppe nähert sich der Mitte der Scheibe

der Sonne auf einem Bild des HMI-Instruments auf dem Solar Dynamics Observatory von vor 1/2 Stunde (0:11 MESZ; Anklicken liefert das neueste Bild) – auch Amateuraufnahmen der großen Gruppe von gestern (mehr, mehr, mehr, mehr, mehr und mehr) und vorgestern (mehr, mehr, mehr und mehr), ein afrikanisches Netz von Radioteleskopen und ein Zeitraffer-Video aus Patagonien mit etwas Astronomie in der 3. Minute. [0:45 MESZ] Der „Galaxy Zoo“ ist 10 Jahre her – inzwischen sind über 50 Citizen Science-Projekte nach demselben Schema gelaufen, und Bürgerforschung ist selbst Gegenstand der Forschung. [1:30 MESZ] Die mittige Fleckengruppe hat sich Radioastronomen bemerkbar gemacht. [14:05 MESZ] Das Strategie-Abkommen zwischen ESO und Australien wurde heute unterzeichnet. [17:40 MESZ] Die Gruppe heute im Detail von den Cayman-Inseln. [23:55 MESZ. NACHTRAG: ein SDO-Video der Entwicklung der Gruppe vom 5. bis 11. Juli]

Der Außenrand der Encke-Teilung im Saturnring, wo der Mond Pan für ein Wellenmuster sorgt – auch Spiral-Dichtewellen im A-Ring und ein improvisiertes Farbbild der Ringe ganz aktuell aus der Endphase der Cassini-Mission. Derweil kommt heute Juno wieder dem Jupiter nahe und wird dabei dem Großen Roten Fleck – ein irdisches IR-Bild vom 6. Juli – besonders nahe kommen (Artikel hier, hier, hier, hier und hier und eine Echtzeit-Simulation Junos): Bilder gibt’s aber erst in 3 Tagen. Ferner ein Review-Artikel über Jupiters Ringe, was Opportunity gerade treibt, eine angekündigte Mars-Strategie der NASA – und immer noch Diskussion über Daten der Venus-Lander … der Sowjets.

Das JWST in der großen Testkammer inm Houston – auch die Genehmigung von Ersatz für Hitomi durch JAXA & NASA, ein spontanes Quanten-Kryptografie-Experiment mit dem ESA-Satelliten Alphasat-I-XL, ein kommender Soyuz-Start mit 72 Mini-Satelliten, Chinas gestrandeter Satellit im richtigen Orbit angekommen, wie der teure Fehlstart der Langer Marsch 5 das chinesische Raumfahrt-Programm in Schwierigkeiten bringt, das kommende Ende der Iridium-Flares, die Vorbereitungen des 1. SLS-Fluges – und ARM-Überreste in der angedachten neuen Raumstation beim Mond. [0:15 MESZ. NACHTRÄGE: Die Tür hinter dem JWST ist zu, für drei Monate, gleich noch zwei Quanten-Satelliten-Experimente gelangen in China und in Japan (mit dem japanischen Mikrosatelliten SOCRATES), Juno hat die Beobachtungen im Perijovium absolviert, wobei Bilder auch schon am 13. Juli möglich sein könnten, die Marssonden müssen pausieren, oppositionshalber – und die Vorbereitungen des Erstflugs EM-1 des SLS am Kennedy Space Center]


10. Juli

Die 2. Chance: New Horizons‘ 2. Ziel bedeckt erneut Stern

Wieder hat er nur 15. Größe – aber diesmal wird auch die fliegende Sternwarte SOFIA eine Beobachtung versuchen (was auch in diesem Podcast erwähnt und in diesem Mini-Video beschrieben wird): Es geht v.a. um den Nachweis etwaigen Gefahrguts aller Art in der Umgebung des Kuipergürtel-Objekts. Der Schatten von 2014 MU69 rast in 10 Minuten – von 9:41 bis 9:50 MESZ – quer über die Erde, und sollte zu Beginn Südamerika und dann den Südpazifik überqueren, wo ihn gegen Ende des Tracks SOFIA aus Neuseeland kommend zu treffen hofft. Beobachtet wird nicht mit den IR-Instrumenten sondern nur der Zielkamera im Visuellen, um eine saubere Lichtkurve aufzunehmen – hoffentlich mit einem kurzen Einbruch durch den Hauptkörper, denn ohne diese Referenz könnte der Abstand etwaiger anderer sternbedeckender Objekte von ihm nicht ermittelt werden.

Nach dem überraschenden Fehlschlag der ersten Kampagne am 3. Juni mit Beobachtung des Zielsterns an zahlreichen Standorten ohne einen einzigen Treffer – woraus sich herzlich wenig lernen lassen kann – dürfte die Nervosität bei der Missionsplanung groß sein: Ging der Schattenpfad damals ganz woanders entlang oder schlüpfte das kleine Kuipergürtel-Objekt irgendwie zwischen den Teleskopen hindurch? Und es gibt nur ein SOFIA und nur diese eine Chance, denn eine dritte Sternbedeckung eine Woche später ist für das Flugzeug unerreichbar. Dafür hat der Stern dann 12. Größe, und der Schatten zieht über das winterliche Patagonien: Mögen sich trotz der abgelegenen Gegend auch Amateurastronomen an der 3. Kampagne beteiligen, um die Chance eines Treffers zu erhöhen. [2:40 MESZ]

SOFIA ist in der Luft, hat den Zielstern hell im Blick und wird ihn mit 3.5 Bildern/Sekunde aufnehmen: Objekte bis 1 km herab sollten nachweisbar sein. [9:30 MESZ] Die Teleskope Danish 1.5 m und Gemini South in Chile gucken auch. [9:45 MESZ] SOFIA hat über 9000 Aufnahmen gemacht – ob der Stern wohl auf einer fehlt? [10:05 MESZ] Auch Gemini Süd und Danish haben fertig – und wie bei SOFIA gibt’s zunächst keine Kunde, ob eine Bedeckung gesehen wurde. [10:15 MESZ] Dafür wenigstens der Flugverlauf von SOFIA aus einem Tracker. [12:10 MESZ]

Laut diesem Tweet SOFIA „successfully observed the shadow!“ Aber heißt das jetzt, dass die Messungen klappten (das wissen wir ja längst) oder dass tatsächlich eine Bedeckung des Sterns durch MU69 gesehen wurde? [14:45 MESZ] Aha, ersteres war gemeint: SOFIA war „exactly where the centerline of the shadow was predicted“, der Plan blieb unverändert, aber die Datenanalyse dauert … [15:00 MESZ] … wie sie jetzt auch selbst noch mal klarstellen. [15:20 MESZ] Und die zieht sich hin: Vielleicht gab’s ja eine Bedeckung nur ein Bild lang. [17:25 MESZ] Du gute Güte, jetzt sind es schon „weeks before analysis is done“. [23:45 MESZ]


8. Juli

Die Spiralgalaxie Messier 77 in einer VLT-Aufnahme – auch das neue Teleskop GOTO auf La Palma, das Gravitationswellen-Quellen sichten soll, neue robotische Teleskope auf Teneriffa (COAST & PIRATE), wie es dem Mt- Stromlo Obs. heute geht und viele ESO-Goodies für Planetarien. Sowie ein plötzlich aktiver Asteroid (mehr und mehr), wie Gaia einer Sternbedeckung durch Chariklo half, ein toller Jupiter mit 1-m-Teleskop (Erläuterungen, ein Artikel und ein Paper von 1961 über Planeten am Pic du Midi), ein beachtlicher Sonnenfleck ist aufgetaucht, der gerade auf die Scheibe rotiert – und wie die Lichtkurven der Supernova 2017eaw in der ‚Feuerwerks-Galaxie‘ weiter gegangen sind. [3:45 MESZ] Die Fleckengruppe heute. [10:00 MESZ] Weitere Bilder hier, hier, hier, hier, hier, hier und hier. [23:55 MESZ]


6. Juli

Ein Epimetheus aus 15’000 km Abstand mit 90 Metern/Pixel

gehört auch zum Vermächtnis des Saturn-Orbiters Cassini, der in zwei Monaten versenkt wird: ein Bild vom 21. Februar. Weniger als 24 Stunden alt ist dagegen dieses Bild der Saturnringe, während ein überraschender Nachweis von Methanol in den Fontänen von Enceladus auf früheren Messungen auch mit einem Radioteleskop basiert. Derweil ist endlich verraten worden, dass kein einziges Teleskop eine Sternbedeckung durch 2014 MU69 bei der großen Kampagne am 3. Juni parallel in Argentinien und Südafrika sah (woraus bereits kühne Schlussfolgerungen zu Größe und Albedo des 2. New-Horizons-Ziels gezogen werden), es gibt doch noch die Möglichkeit, Dawn zu einem 3. Asteroiden zu schicken (worüber bald entschieden werden soll), und auch Neptuns Mond Triton hat true polar wander erlebt. Ferner hat die Firma XCOR alle entlassen, womit das Lynx-Programm endgültig gescheitert sein dürfte, während Virgin Galactic weiter machen kann – und SpaceX will heute um 1:38 MEZ einen 3. Startversuch einer Falcon 9 unternehmen, nachdem der Countdown zweimal 10 Sekunden vor dem Start abgebrochen worden war. [0:05 MESZ] Eine Timeline der letzten Wochen Cassinis, der gerade noch weitere Ring-Bilder geliefert hat. [1:25 MESZ] Der Falcon-Webcast läuft: noch 3 Minuten, die alten Probleme behoben und keine neuen bekannt … [1:35 MESZ]

Na, geht doch! Pünktlicher Start – hier bei t+12 Sekunden – und guter Verlauf der ersten Flugphasen. Diesmal gibt’s keine Landung der 1. Stufe. [1:40 MESZ] Der Start vom Strand aus gesehen, die 1. Stufe in Aktion und das Staging (mehr Screenshots hier und hier) – die 2. Stufe hat inzwischen SECO, es wird gecoastet, wobei die Bahndaten nicht genannt werden, und dann gibt’s den Schluss-Kick. [1:50 MESZ]

Und da brennt die Oberstufe ein zweites Mal, für ein paar Sekunden: Der Orbit ist gut – und der Satellit ausgesetzt! Das war das Live-Bild zwar etwas gestört, aber man sah ihn davon driften. [2:10 MESZ] Ein weiterer Start vom Strand, derselbe aus der Nähe, die Rakete im Flug, ein militärischer Amateurfilm, ein Zeitrafferchen, ein Artikel – und ein Rekord ist gebrochen. [2:40 MESZ]

Die ersten hübschen Startfotos tauchen jetzt auf, auch von der Rakete im Flug. Und die Falcon war stärker als geplant. [2:50 MESZ] Ein weiteres Start-Video aus der Ferne und weitere Artikel hier und hier. [3:00 MESZ] Und hier – der Satellit hat sich gemeldet; weitere Fotos vom Start. [4:30 MESZ] Und ein ganz besonderes! Sowie weitere Artikel hier, hier und hier. [12:45 MESZ. NACHTRAG: besonders gute Bilder vom Start!]

Der ESA-/JAXA-Merkur-Orbiter BepiColombo nach Tests am ESTEC in den Niederlanden, wo ihm heute eine zweistündige Pressekonferenz gewidmet wurde – auch eine frühere PM aus Bern und Artikel hier, hier, hier und hier. [12:55 MESZ] Ein Press Release zum Ende der Tests des Stacks und ein Ton(!)-Film der Vibrationstests. Fragt sich nur, wer im Oktober 2018 starten kann, da dann Bepi und das JWST gleichzeitig auf die Ariane wollen. [13:40 MESZ] Ein AleniaSpace Release über die Tests. [14:30 MESZ. NACHTRAG: noch ein Bild, eine Aufzeichnung der PK und weitere Artikel hier (OpEd) und hier]


5. Juli

Heute vor 90 Jahren wurde der Verein für Raumschiffahrt gegründet (zwei „f“ reichten damals noch), die deutsche Version der damals verbreiteten „Rocket Societies“: Durchaus ein Meilenstein in der Raumfahrtgeschichte, denn aus den Reihen des VfR sollte sich binnen 10 Jahren das Raketenprogramm im Peenemünde rekrutieren. Über den Verbleib einer Wiedergründung des VfR 1953 war trotz einiger Recherchen nichts heraus zu finden. [22:25 MESZ]


4. Juli

Hier kehrt der Dragon zur Erde zurück – aus Sicht der ISS!

Auf diesem Foto aus der Raumstation ist der die Atmosphäre eintretende Dragon, der gestern frei gelassen wurde, als leuchtender Punkt zu sehen, gefolgt von seinem verglühenden Hinterteil: Bilder vom Dragon am Haken, nach der Freilassung und aus dem Meer gefischt (alt.) sowie Artikel hier, hier, hier, hier und hier. Plus ein langer Artikel zum ‚Besuch‘ des Spionage-Satelliten bei der ISS von einem Monat, was Opportunity so treibt – und heute vor 20 Jahren landete der Mars Pathfinder nebst dem Mini-Rover Sojourner auf dem Mars! [1:05 MESZ] Während vor 12 Jahren Deep Impact auf Komet Tempel 1 stürzte: ein Kurzfilm davon … [1:40 MESZ] … und ein Video zum Jahrestag der MPL-Landung. [23:35 MESZ. NACHTRÄGE: zehn Erinnerungen an den Pathfinder, die Landung als Aufmacher der Tagesschau damals, eine einstündige Doku und noch ein Artikel]


Hintergrundbilder (c) OEWF