ÖWF / Polares auf einen Blick

ESA Nachrichten

03.Feb 2014 | 13:56

Robotic Exploration:ExoMars orbiter core module completed

The ExoMars Trace Gas Orbiter module consisting of the spacecraft structure, thermal control and propulsion systems was handed over by OHB System to Thales Alenia Space France at a ceremony held in Bremen, Germany, today.
08.Nov 2013 | 12:30

Robotic Exploration:ExoMars lander module named Schiaparelli

The entry, descent and landing demonstrator module that will fly on the 2016 ExoMars mission has been named 'Schiaparelli' in honour of the Italian astronomer Giovanni Schiaparelli, who famously mapped the Red Planet's surface features in the 19th century.
17.Feb 2017 | 16:34

ESA’s six-legged Suntracker flying on a Dragon


Tomorrow, a Space-X Dragon cargo ferry will be launched to the International Space Station packed with supplies, experiments, tools and food for the six astronauts living and working high above Earth. In the unpressurised cargo hold is a new NASA sensor that will monitor our atmosphere with a helping hand from ESA. 

17.Feb 2017 | 15:00

Week In Images


Our week through the lens:
13-17 February 2017
16.Feb 2017 | 17:35

SPAC3


Art and space enter a new dimension, with Italian artist Michelangelo Pistoletto and ESA astronaut Paolo Nespoli
16.Feb 2017 | 17:30

Art and space enter a new dimension


ESA’s involvement in the world of art is entering a new dimension, thanks to the cooperation with the Italian artist Michelangelo Pistoletto, with the idea of making space activities as inclusive as possible for more of the public on Earth.

16.Feb 2017 | 17:30

Sentinels warn of dangerous ice crack


Following the appearance of a large crack in the ice shelf close to the Halley VI research station in Antarctica, information from the Copernicus Sentinel-1 and Sentinel-2 satellites helped to decide to close the base temporarily.

17.Feb 2017 | 16:34

ESA’s six-legged Suntracker flying on a Dragon


Tomorrow, a Space-X Dragon cargo ferry will be launched to the International Space Station packed with supplies, experiments, tools and food for the six astronauts living and working high above Earth. In the unpressurised cargo hold is a new NASA sensor that will monitor our atmosphere with a helping hand from ESA. 

17.Feb 2017 | 15:31

Building Orion service module for first astronaut mission


A European Service Module will power NASA’s Orion spacecraft beyond the Moon and back in 2018, and now work has started on a second mission, this time to carry astronauts.

16.Feb 2017 | 17:35

SPAC3


Art and space enter a new dimension, with Italian artist Michelangelo Pistoletto and ESA astronaut Paolo Nespoli
16.Feb 2017 | 17:30

Art and space enter a new dimension


ESA’s involvement in the world of art is entering a new dimension, thanks to the cooperation with the Italian artist Michelangelo Pistoletto, with the idea of making space activities as inclusive as possible for more of the public on Earth.

15.Feb 2017 | 11:46

Setting Sun on Space Station Solar research


ESA Top Multimedia

Relive the SmallGEO launch preparations

15.Feb 2017 | 11:46

Sicilian snow

15.Feb 2017 | 11:46

Earth from Space: Sicilian snow

15.Feb 2017 | 11:46

The Moon – ESA's interactive guide

15.Feb 2017 | 11:46

Entrance to Hertz chamber

15.Feb 2017 | 11:46

Green for Sentinel-2

15.Feb 2017 | 11:46

Weltraum Nachrichten von Online Zeitungen

15.Feb 2017 | 14:53

Rekordflug: Indien schießt 104 Satelliten auf einmal ins All

Es war wohl ganz schön eng an Bord: Indien hat mit einer Rakete mehr als hundert Satelliten ins All geschossen - ein neuer Rekord. Die bisherige Höchstmarke hielt Russland mit gerade mal 39 Satelliten.
13.Feb 2017 | 08:31

Sigmund Jähn wird 80: DDR-Kosmonaut mit Westconnection

1978 flog er als erster Deutscher ins All - als die DDR zusammenbrach, verlor der NVA-Offizier seinen Job. Doch ein Astronaut aus dem Westen half Sigmund Jähn, wieder Fuß zu fassen. Nun feiert er seinen 80. Geburtstag.
11.Feb 2017 | 09:15

Satellitenbild der Woche: Zockerzone

Hier Spaß zu haben, ist nicht billig. Der Las Vegas Strip ist eine weltbekannte Amüsiermeile voller Hotels und Casinos. Nun hat sie sich ein deutscher Satellit mal genau angesehen. Sehr genau.
09.Feb 2017 | 09:52

Wetterphänomen Blue Jets: Astronaut fotografiert blaue Blitze

Ein Esa-Astronaut hat im All Bilder von blauen Blitzen gemacht, die bei Gewittern auf der Erde nach oben aus den Wolken schießen. Das Naturschauspiel lässt sich nur sehr selten beobachten.
08.Feb 2017 | 12:22

Kosmischer Staub: Wie man einen Meteoriten findet - auf dem Hausdach

Winzige Meteoriten regnen unablässig auf die Erde hinab. Wer die Augen offen hält, kann auch in Städten welche entdecken.
19.Feb 2017 | 18:22

Versorgungsflug - Dragon-Raumfrachter im zweiten Anlauf erfolgreich zur ISS gestartet

Versorgungsflug war zunächst wegen Triebwerksproblemen verschoben worden
19.Feb 2017 | 18:10

Erstaunlich fundiert - Unbekannter Essay von Winston Churchill über Astrobiologie entdeckt

Ein nie veröffentlichter Aufsatz des britischen Staatsmanns über außerirdisches Leben und Exoplaneten überrascht durch hohe wissenschaftliche Qualität
16.Feb 2017 | 21:19

Astronomie - Zutaten für Leben auf Ceres entdeckt

Astronomen haben auf dem Zwergplaneten im Asteroidengürtel mithilfe von Dawn-Daten erstmals organische Verbindungen nachweisen können
16.Feb 2017 | 13:47

Vertrag unterzeichnet - Nasa-Raumschiff Orion erhält Servicemodul aus Europa

Airbus Defence and Space baut im Auftrag der Esa ein Servicemodul für das Raumfahrzeug
15.Feb 2017 | 09:00

Raketenstart - Wiener Weltraumfirma hält Telekom-Satelliten in richtiger Position

Ruag Space liefert an Airbus zehn Positionier-Mechanismen für elektrische Antriebe von Telekom-Satelliten
14.Feb 2017 | 13:37

Raumfahrt: Das ist neu am nächsten Mars-Rover der Nasa

Noch fährt "Curiosity" auf dem Mars kreuz und quer, da ist bei der Nasa längst der Nachfolger in Planung. Der wird größtenteils baugleich sein – aber auch einen wichtigen Unterschied aufweisen.
02.Feb 2017 | 22:18

Neuer Astronaut: Wird ein Saarländer der erste Deutsche auf dem Mond?

Matthias Maurer aus dem Saarland wurde von der Europäischen Raumfahrtagentur Esa zum Astronauten ernannt. Sein Traum ist ein Astronomielabor auf dem Mond, er wäre der erste Europäer auf dem Trabanten.
29.Jan 2017 | 14:10

Vitamine im Weltall: Wie schmecken die deutschen Tomaten aus dem All?

Wenn auf Mond oder Mars einst Menschen leben sollen, brauchen sie Nahrung. Am besten: frisches Gemüse. Deshalb nimmt ein Satellit nun Tomatensamen und kleine Gewächshäuser in die Erdumlaufbahn mit.
20.Jan 2017 | 10:28

Landung auf Saturnmond: Gibt es hier Leben? Nasa veröffentlicht atemberaubende Bilder

Blick in eine fremde Welt: Der Titan ist der erdähnlichste Himmelskörper im Sonnensystem. Spektakuläre Aufnahmen zeigen den Saturnmond und eine Landung, so weit entfernt wie nie zuvor.
16.Jan 2017 | 18:36

Planetenforschung: Stehende Riesenstruktur in Venus-Atmosphäre entdeckt

Über unseren Nachbarplaneten fegen extrem schnelle Winde. Trotzdem hat sich dort in den Wolken ein auffälliger Bogen ausgebildet, der über Tausende Kilometer reicht. Was hat es damit auf sich?

Weltraum Blogs

03.Sep 2012 | 16:49

ScienceBlogs.de bekommt eine neue Software und macht Pause

Es ist endlich soweit. ScienceBlogs.de wird auf eine neue Software (WordPress) umgestellt. Dann sollten die ganzen Macken und technische Probleme die sich im Laufe der Zeit angehäuft haben, endlich verschwinden. Die Umstellung erfolgt heute Nacht, um Mitternacht geht es los. ScienceBlogs wird dann eine ganze Weile nicht erreichbar sein. Im Laufe des Dienstag Nachmittag müsste dann alles wieder funktionieren. Hoffen zumindest alle... Vielleicht funktioniert auch nichts mehr und es dauert länger, bis alles wieder normal läuft. Wir werden sehen. Ich hab noch keine Ahnung, wie das neue ScienceBlogs aussehen wird. Ich wäre schon zufrieden damit, wenn alle meine Artikel und alle Kommentare dazu den Umzug heil überstehen... Also drückt die Daumen!


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03.Sep 2012 | 12:25

Barnards Stern hat keine Planeten

Barnards Stern hat keine Planeten. Warum sollte das interessant sein, wo doch sonst immer nur von Sternen berichtet wird, bei denen man Planeten entdeckt hat? Erstmal ist auch ein negatives Resultat ein Resultat. Es mag nicht so sexy sein, wie die Entdeckung eines neuen Planetensystems, aber wenn wir wissen, dass es irgendwo keine Planeten gibt, sagt uns das auch etwas. Und dann ist Barnards Stern ein Sonderfall. Denn hier gab es seit Jahrzehnten Diskussionen, oft sogar Streit, darüber, ob sich dort Planeten befinden oder nicht.

Barnards Stern ist nur 6 Lichtjahre entfernt und damit der viertnächste Nachbar der Sonne (oder der zweitnächste, wenn man die drei Sterne des Alpha-Centauri-Systems zu einem zusammenfasst). Er ist so nahe, dass man seine Eigenbewegung sehr gut sehen kann und weil er sich so schnell bewegt, wird er oft auch "Barnards Pfeilstern" genannt. Dieses Bild zeigt, wie er sich zwischen 2001 und 2010 über den Himmel bewegt hat:

Barnard_Star_2001-2010.gif

Bild: Alejandro Sanz Gómez, CC-BY-SA 2.5

So ein interessanter Stern wurde natürlich oft und ausgiebig beobachtet. Wegen seiner schnellen Bewegung hat man besonders viele und genaue Positionsmessungen angestellt. Und in den 1960er und 1970er Jahren kam der Astronom Peter van de Kamp zu dem Schluss, dass sich dort 2 Planeten befinden müssten. Denn der Stern zog nicht einfach in einer geraden Linie über den Himmel, sondern wackelte hin und her. Der Grund dafür sollte die gravitative Störung der Planeten sein, die den Stern ein bisschen wackeln ließen. Die Entdeckung extrasolarer Planeten in den 1970er Jahren wäre eine große Sensation gewesen. Aber die Kollegen waren nicht überzeugt. Andere Astronomen zeigten, dass vermutlich ein technischer Fehler am Teleskop für das Wackeln des Sterns verantwortlich war. Aber van de Kamp war weiter von der Existenz seiner Planeten überzeugt. Zwei Stück, ungefähr halb so groß wie Jupiter sollten Barnards Stern umkreisen.

Die Sache blieb zweifelhaft, die Beobachtungen konnten nie bestätigt werden und es dauerte bis 1995, bevor der erste wirklich zweifelsfrei bestätigte extrasolare Planet entdeckt wurde. Eine Gruppe amerikanischer Astronomen hat nun noch einmal genau nachgesehen und kommt zu dem Schluß: van de Kamps Planeten existieren nicht. Sie haben Beobachtungsdaten aus den letzten 25 Jahren kombiniert und neu ausgewertet. Im Gegensatz zu van de Kamp haben sie sich nicht auf die Positionsänderungen des Sterns verlassen, sondern seine Radialgeschwindigkeit beobachtet. Auch mit dieser Methode misst man das Wackeln des Sterns, allerdings auf andere Art und Weise. Die Ergebnisse sind ziemlich deutlich:

barnard.png

Bild: Choi et al. (2012)

Die grünen und gelben Punkte sind die Messungen. Wenn der Stern keine Planeten hat, dann sollten sie alle auf der Nulllinie in der Mitte des Diagramms liegen. Wenn van de Kamps Planeten existieren, dann sollten die Punkte dem Verlauf der blauen oder rote Linie folgen. Das tun sie aber nicht, sondern liegen tatsächlich - innerhalb der Fehlerbalken - auf der Nulllinie.

Komplett ausschließen können die Forscher die Existenz von Planeten natürlich noch nicht. Ganz kleine Planeten könnte es noch geben. Aber sicherlich nichts, was größer ist als ein paar Erdmassen. Und auf jeden Fall keine Planeten, wie sie van de Kamp gefunden zu haben glaubte.

Barnards Stern hat also keine Planeten. Aber er wird weiter ein interessantes Forschungsobjekt bleiben, auch weil er der Sonne immer näher kommt. In knapp 10000 Jahren wird er sich bis auf 3,8 Lichtjahre angenähert haben. Ich würde gerne wissen, was die Astronomen bis dahin so alles herausgefunden haben...


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03.Sep 2012 | 10:00

Die Landkarte der Physik

1939 hat Bernard H. Porter die optimale Fusion aus Geografie und Physik erschaffen:

"[A] map of physics, containing a brief historical outline of the subject as will be of interest to physicists, students, laymen at large; Also giving a description of the land of physics as seen by the daring sould who venture there; And more particularly the location of villages (named after pioneer physicists) as found by the many rivers; Also the date of founding of each village; As well as the date of its extinction; and finally a collection of various and sundry symbols frequently met with on the trip."

1939-map-of-physics-h2.jpg

Wirklich cool! Da würde ich gern mal Urlaub machen. Eine kleiner Wanderung von der Astronomie ganz im Westen bis hin zur Astrophysik im Osten und dann an Herschel, Newton und Ptolemäus an den Lichtstrand und ein wenig entspannen ;)

Eigentlich fehlen nur noch 2 Dinge: Eine hochauflösende Version dieser Karte, damit man sie als Poster für die Wand ausdrucken kann. Und eine aktualisierte Version, die die Entwicklung der Physik seit 1939 inkludiert. Seit damals haben die Wissenschaftler ja jede Menge Neuland entdeckt!

(via Strange Maps)

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02.Sep 2012 | 15:40

Terminkalender September

Da ich in den nächsten Monaten diverse Vorträge und Lesungen an diversen Orten halte, dachte ich, ich sag mal Bescheid, wo ich überall sein werde. Vielleicht sieht man sich ja irgendwo.

  • 12.September, Seeheim-Jugenheim: Am 12 und 13 September finden die Bergsträsser Weltraumtage statt. Veranstaltet von der Deutschen Gesellschaft für Schulastronomie gibt es dort jede Menge populärwissenschaftliche Vorträge über Astronomie - zum Beispiel über die Suche nach Außerirdischen, den Bau eines Weltraumfahrstuhls oder die Geschichte der Raumfahrt in Kinofilmen. Ich werde dort am 12. September um 20 Uhr einen Vortrag zum Thema "Krawumm - Wahre und falsche Weltuntergänge" halten und dabei auch aus meinen Büchern vorlesen.

  • 25. September, Solingen: Am 25. September um 19.30 werde ich in der Sternwarte Solingen einen Vortrag zum Thema "Weltuntergang 2012? Keine Panik!" halten.
  • 24-28 September, Hamburg: Von 24 bis 28. September findet in Hamburg die große Jahrestagung der Astronomischen Gesellschaft statt. Dort werde ich zwar keinen Vortrag halten, aber trotzdem anwesend sein (zumindest von 26. bis 28., vorher muss ich ja noch nach Solingen). Wird sicher interessant und vielleicht sieht man sich ja!



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02.Sep 2012 | 14:26

Ein Krawumm geht um die Welt (21): Москва́

Letztes Mal war das Krawumm auf seiner Reise durch die Welt bei der chinesischen Mauer angelangt. Und wenn wir schon mal bei den großen Sehenswürdigkeiten sind, dann passt auch dieses Foto von Leser Robert. Krawumm in Moskau!

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Was bisher geschah: Teil 1: Die staubige Fabrik, Teil 2: Rindviecher, Teil 3: Das Krawumm will hoch hinaus, Teil 4: Eishockey und Nobelpreis, Teil 5: Der Weltskeptikerkongress, Teil 6: James Randi!, Teil 7: Bulgarische Berge, Teil 8: Auf hoher See, Teil 9: Das Buch im Transit, Teil 10: Der Berliner Flughafen, Teil 11: Flauschige Eichhörnchen, Teil 12: Der Bund fürs Leben, Teil 13: Der weiße Gott, Teil 14: Besuch auf Tatooine, Teil 15: Bei den alten Römern, Teil 16: Gaudi in Barcelona, Teil 17: Geysire im Yellowstone-Park, Teil 18: Urlaubslektüre in Antalya, Teil 19: Das Unheil kommt von oben, Teil 20: Die chinesische Mauer
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19.Feb 2017 | 10:07

Asteroid Day Set for June

These photos show the relative size of three asteroids that have been imaged at close range by spacecraft. Mathilde (37 x 29 miles) (left) was taken by the NEAR spacecraft on June 27, 1997. Images of the asteroids Gaspra (middle) and Ida (right) were taken by the Galileo spacecraft in 1991 and 1993, respectively.
Image Credit:
NASA/JPL/NEAR and Galileo missions

LUXEMBOURG, LONDON, BERLIN, SILICON VALLEY, BUCHAREST (February 14, 2017) — The city of Luxembourg today hosted international leaders to launch Asteroid Day 2017. Asteroid Day is a UN sanctioned global day of education to raise awareness about asteroids and in particular how we protect Earth from dangerous impacts.

The press conference was broadcast live from Luxembourg, with the participation of experts in planetary science, business and government joining from Berlin, Bucharest, Silicon Valley, and London – courtesy of Cisco TelePresence Centers and the live stream by vBrick Rev.

Etienne Schneider, Deputy Prime Minister and Minister of the Economy of Luxembourg, welcomed guests by expressing his country’s “leading role related to asteroids, within the framework of the SpaceResources.lu initiative. Luxembourg aims to contribute to the peaceful exploration and sustainable utilization of resources from celestial bodies. While asteroids might be seen as a threat to our planet, they are a tremendous opportunity. Indeed, the use of space resources, both on earth and in space, holds great potential for future technological innovation, economic activity and growth with a promise of ecological and social benefits for humanity. To ensure that this vision becomes a reality, we have to increase our knowledge and understanding of asteroids and Near Earth Objects.”

Luxembourg announced that it will be hosting Asteroid Day Live from Luxembourg, a 24-hour live broadcast of global Asteroid Day activities and educational programming on June 30th, made possible by local Luxembourg companies, including SES and OHB SE. OHB SE and SES satellites are joining forces with Asteroid Day as Sponsors. BCE will be the official production studio for Asteroid Day Live, broadcast from the new BCE Studios in RTL City in Luxembourg.

Marco Fuchs, CEO of OHB SE, thanked the organizers of Asteroid Day for the great opportunity to participate in this global event. “Asteroids are celestial objects fascinating everybody, young people and experienced researchers alike. Protection of Earth from a future impact and commercial exploitation of asteroids through mining constitute a global endeavour for generations. I share the enthusiasm of my engineers to design a fast mission to a near-Earth asteroid in only five years to test key technologies.”

Ruy Pinto, Deputy Chief Technology Officer, SES: “SES is a natural partner for Asteroid Day because we are experts in space and we can help spread the message around the world. As global leaders in our industry, we manage the largest commercial satellite platform in the world, reaching 317 million TV households worldwide and thus touching the lives of around 1.3 billion people every day. We are a natural partner because we see space as an important resource that we continue to develop and leverage, together with Luxembourg’s Government.”

Asteroid Day – UN designated event

In 2016, the United Nations General Assembly recognized Asteroid Day as an official UN event and declared it to be held internationally each year on June 30, the anniversary of the largest asteroid impact in recent history, the 1908 Tunguska impact. The UN resolution invites all United Nations Member States, organizations of the United Nations system, other international and regional organizations, as well as civil society, including non-governmental organizations and individuals to observe Asteroid Day.

Dr. Brian May, Queen guitarist, co-founder of Asteroid Day commented: “On the heels of the United Nations announcement, the momentum for Asteroid Day is increasing exponentially around the world, enhanced greatly by the new commitments from Luxembourg and the addition of OHB SE and SES as global sponsors. And, we are highly appreciative of Cisco joining Discovery Science, ESA, ASE and B612 as our primary partners making Asteroid Day Live from Luxembourg in 2017 a reality.”

Astronaut Dorin Prunariu, who was instrumental in realising the UN Declaration with the UN COPUOS and the support of the Association of Space Explorers (ASE), explained the crucial role of continued international collaboration: “Planetary defense is well within our capability in the near future. However, reaching our goals will require continued and strong collaboration among government institutions, academic institutions and private organizations to realise both terrestrial and space-based assets. This is why Asteroid Day is so valuable.”

Asteroid Day 2017

Grig Richters and Danica Remy, co-founders of Asteroid Day noted that during Asteroid Day 2016, more than 500 asteroid-related educational events were held in 72 countries, involving more than 150,000 participants and reaching over 1.3 million people through “live” online activities. “This year, we welcome to date 97 regional coordinators and anticipate more than 700 educational events for June 30,” stated Remy. “In addition to OHB SE and SES, we welcome to Asteroid Day the European Southern Observatory, International Space University, and the Secure World Foundation and thank the continued support of our more than 30 partners joining us for Asteroid Day 2017.”

All activities for Asteroid Day are self organized by independent organizations, including science centers, universities, cities and concerned citizens. 2017 activities will be listed in the future on the Asteroid Day website: asteroidday.org/event-guide

Asteroid Detection and Deflection

Experts at the press conference emphasised the importance of planetary defense and in particular new technologies and missions that can aid in more rapid detection and deflection of asteroids.

Lord Martin Rees, UK Astronomer Royal, astrophysicist, and distinguished fellow of Trinity College, emeritus professor of cosmology at the University of Cambridge, has strongly supported Asteroid Day since its launch in 2014. He joined the press conference from Cambridge: “We know that asteroids pose risks to Earth and recent advances in sensor technology have radically improved our ability to detect and deflect these Near Earth objects. The value of Asteroid Day is that it raises the level of awareness for governments to private citizens to take action.”

Representing the European Space Agency (ESA), Franco Ongaro, Director of Technology, Engineering and Quality, and Head of ESTEC Establishment spoke to the importance of Asteroid Day: “The European Space Agency is fully engaged in the protection of our planet with the detection of asteroids through our Space Situation Awareness program and supporting the test of asteroid deflection with the Asteroid Impact and Deflection Assessment (AIDA) Mission cooperation with NASA and the Asteroid Impact Mission (AIM) if possible. Both represent the central role and bold ambition of Europe to address the only natural hazard that can be prevented. Our partnership with Asteroid Day has proven very valuable in communicating the merits of our efforts.”

Dr. Patrick Michel, Principal Investigator of the Asteroid Impact Mission (AIM) echoed the importance of Asteroid Day and the AIM mission: “Simulations of asteroid deflection by impact are only as good as the knowledge we put into them. With AIM, we have the unique opportunity to test our simulations and see how the asteroid responds upon impact,” stated Dr. Michel. “AIM will also demonstrate advanced new technologies for use in future planetary missions and pave the way to new types of deep-space missions using CubeSats for riskier operations.”

Dr. Ed Lu, a three time US Astronaut and CEO of B612, an expert in the field of planetary defense, emphasized the key elements in protecting Earth from dangerous asteroids: “Asteroids are scientific gold mines telling us about the history and dynamics of our solar system. But they also sometimes collide with Earth. Asteroid Day helps garner the support needed to protect Earth from a dangerous impact. Finding Near Earth Asteroids as early as possible is the first priority for planetary defense, in order to give adequate time to make decisions and implement courses of action.”

Dr. Tom Jones, a planetary scientist and veteran astronaut of four NASA space missions, and Chair of Association of Space Explorers Committee on Near-Earth Objects explained: “The greatest benefit we can anticipate from 21st century space exploration is the prevention, using spaceflight technology, of a disastrous asteroid collision with Earth. International Asteroid Day is an ideal opportunity to enlist the public in global efforts to discover hazardous asteroids and develop the detailed plans to nudge them from a collision course.”

Debbie Lewis, deputy chair of the Asteroid Day expert panel and a specialist in risk, crisis and disaster management, joined from London and expressed concerns about the current lack of planning to effectively respond to a potential disaster. “Recent events such as the 2013 Chelyabinsk incident and this month’s meteor strike over Milwaukee, Wisconsin, could be harbingers of a future, more serious incident. It is a case of ‘when, not if’ a serious asteroid impact event will occur and it will require international cooperation for preparedness and response that address the science of detection and deflection, as well as contingency plans for civil protection.” Mrs. Lewis will be independently organizing an Asteroid Day 2017 event at the Imperial College, London.

Asteroid Day Sponsors

OHB System AG is one of the three leading space companies in Europe. It belongs to the listed high-tech group OHB SE (ISIN: DE0005936124, Prime Standard), where around 2,200 specialists and system engineers work on key European space programs. With two strong sites in Bremen and Oberpfaffenhofen near Munich and 35 years of experience, OHB System AG specializes in high-tech solutions for space. These include low-orbiting and geostationary satellites for Earth observation, navigation, telecommunications, science and space exploration as well as systems for human space flight, aerial reconnaissance and process control systems.

Further information available at: www.ohb-system.de

SES is the world-leading satellite operator and the first to deliver a differentiated and scalable GEO-MEO offering worldwide, with more than 50 satellites in Geostationary Earth Orbit (GEO) and 12 in Medium Earth Orbit (MEO). SES focuses on value-added, end-to-end solutions in four key market verticals (Video, Enterprise, Mobility and Government). It provides satellite communications services to broadcasters, content and internet service providers, mobile and fixed network operators, governments and institutions, and businesses worldwide. SES’s portfolio includes the ASTRA satellite system, which has the largest Direct-to-Home (DTH) television reach in Europe, and O3b Networks, a global managed data communications service provider. Another SES subsidiary, MX1, is a leading media service provider and offers a full suite of innovative digital video and media services. Further information available at: www.ses.com

About Asteroid Day

Asteroid Day is a UN sanctioned global day of education to raise awareness about asteroids and in particular how we protect Earth from asteroid impacts. Asteroid Day was co-founded in 2014, by Dr. Brian May, astrophysicist and lead guitarist for the rock band Queen, Danica Remy, B612 Chief Operations Officer, Apollo astronaut Rusty Schweickart, and German filmmaker Grig Richters. Asteroid Day is held on 30 June each year to mark Earth’s largest asteroid impact in recorded history, the Siberia Tunguska event, which devastated over 2000 square km, the size of any major metropolitan city.

18.Feb 2017 | 21:48

Airbus to Build Second Orion Service Module


BREMEN, Germany (ESA PR) — A European Service Module will power NASA’s Orion spacecraft beyond the Moon and back in 2018, and now work has started on a second mission, this time to carry astronauts.

Set for launch as early as 2021, this will be the first mission since 1972 to take humans out of low orbit – and European hardware will provide propulsion, electrical power, water, thermal control and atmosphere for up to four crew members.

ESA formalised the contract yesterday with Airbus at the Bremen, Germany, site where the first module is already being assembled.

The module extends ESA’s collaboration with NASA in human spaceflight, continuing from the International Space Station.

Exploration Mission-2 will take astronauts beyond the Moon and back, returning Orion to Earth at speeds never before experienced by humans.

Orion’s first mission will follow a similar path but without a crew, launched in late 2018 on NASA’s new Space Launch System. The month-long flight will , proving the spacecraft and rocket before carrying astronauts.

Both European Service Modules are being built by companies from 11 countries led by Airbus Space and Defence, based on proven technology from ESA’s Automated Transfer Vehicle, which flew to the International Space Station five times with supplies.

18.Feb 2017 | 17:52

Elon Musk: We’ve Retired “So Much R&D Risk” on Crew Dragon

@elonmusk Can u address specifics in GAO report? Past projections proved optimistic. Why is GAO wrong? What’s different now?

— Parabolicarc.com (@spacecom) February 18, 2017

@spacecom They are often right, but, in this case, we have already retired so much R&D risk on Dragon 2, that I feel very confident of 2018.

— Elon Musk (@elonmusk) February 18, 2017

18.Feb 2017 | 17:28

SpaceX Pushes Back Red Dragon Mission to Mars by 2 Years

Gwynne Shotwell

SpaceX President Gwynne Shotwell said the company would delay its 2018 Red Dragon mission to Mars at least two years to better focus its resources on two programs that a running significantly behind schedule.

“We were focused on 2018, but we felt like we needed to put more resources and focus more heavily on our crew program and our Falcon Heavy program,” Shotwell said at a pre-launch press conference in Cape Canaveral, Florida. “So we’re looking more for the 2020 timeframe for that.”

The mission will land a modified Dragon spacecraft on the martian surface. SpaceX CEO Elon Musk said he planned to launch Dragons to the surface every two years beginning in 2018, culminating in a crewed mission in 2024.

A new Government Accountability Office (GAO)  report says that both SpaceX and Boeing are running increasingly behind schedule in developing their commercial crew vehicles, which are designed to take astronauts to the International Space Station. Both programs are years behind schedule due to a combination of under funding, technical problems and bureaucratic delays at NASA.

The GAO report concludes that it’s unlikely that either company would be ready to fly astronauts to the station on a commercial basis before 2019. Each contractor must fly two flight tests to the space station — one with crew, one without — and have its vehicle certified before flying astronauts for NASA.

Shotwell expressed confidence that SpaceX would complete the flight tests and begin flying NASA astronauts in 2018. On Twitter, SpaceX CEO Elon Musk wrote, “Provided Dragon 2 demo missions go well, SpaceX is highly confident of being able to fly US astronauts in 2018.”

Neither Shotwell nor Musk addressed any of the specific concerns expressed in the GAO report. They might be right, but Musk’s history of perpetual optimism on schedules and SpaceX’s constant delays — – problems the billionaire has acknowledged — raise doubts. They expressed confidence in Crew Dragon even as the company announced a delay in its Mars mission and prepared to launch a delayed resupply flight to the space station on Saturday.

The Falcon Heavy — which has three Falcon 9 core boosters as its first stage — is running about four years behind schedule. SpaceX is planning an inaugural flight test this year with a second flight by the end of the year.

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18.Feb 2017 | 17:24

Top Programmatic Risks for SpaceX’s Commercial Crew Program

SpaceX Crew Dragon Weldment Structure (Credit: SpaceX)

NASA Commercial Crew Program
Schedule Pressure Increases as Contractors Delay Key Events

GAO Report 17-137
February 16, 2017

Program’s Top Risks for SpaceX

The Commercial Crew Program’s top programmatic and safety risks for SpaceX are, in part, related to ongoing launch vehicle design and development efforts. Prior to SpaceX’s September 2016 loss of a Falcon 9 during pre-launch operations, the program was tracking several risks related to SpaceX’s launch vehicle.

SpaceX has identified five major block upgrades to its Falcon 9 launch vehicle. SpaceX officials told us that they have flown the first three block upgrades and are on track to implement the fourth and fifth block upgrades in 2017. Among other things, the updated design includes upgrades to the engines and avionics.

The program is tracking a risk that there may not be enough time for SpaceX to implement these changes and get them approved prior to the first uncrewed flight test in November 2017. This test flight is a key activity to demonstrate how SpaceX’s system meets the program’s requirements. SpaceX needs to have a stable design to support certification.

In addition to planned design changes, there could be unplanned design changes for the Falcon 9. During qualification testing in 2015, SpaceX identified cracks in the turbines of its engine. Additional cracks were later identified. Program officials told us that they have informed SpaceX that the cracks are an unacceptable risk for human spaceflight.

SpaceX officials told us that they are working closely with NASA to eliminate these cracks in order to meet NASA’s stringent targets for human rating. Specifically, SpaceX has made design changes that, according to its officials, did not result in any cracking during initial life testing.

Finally, both the program and a NASA advisory group consider SpaceX’s plan to fuel the launch vehicle after the astronauts are on board the spacecraft to be a potential safety risk. SpaceX’s perspective is that this operation may be a lower risk to the crew; NASA and SpaceX’s risk evaluation is ongoing. NASA and SpaceX may also need to re-examine SpaceX’s safety controls related to the fueling process if the investigation of the September 2016 Falcon 9 mishap identifies issues with the fueling of the vehicle.

At the time of our review, SpaceX also had other elements in its design that had not yet been completed and reviewed. SpaceX requested, and the program approved, proposals to split its critical design review into three reviews because portions of its design had not been ready at previous reviews.

The critical design review is the time in a project’s life cycle when the integrity of the product’s design and its ability to meet mission requirements are assessed, and it is important that a project’s design is stable enough to warrant continuation with design and fabrication. A stable design can minimize changes prior to fabrication, which can help avoid costly re-engineering and rework effort due to design changes.

SpaceX’s final planned design review was held in August 2016; however, the program reported that a number of outstanding areas, primarily related to ground systems, still needed to be reviewed. SpaceX officials told us these areas were reviewed in November 2016.

Further, according to SpaceX, these separate reviews were in order to perform review of designs that were completed earlier than anticipated, to allow SpaceX and NASA teams to focus in greater detail on certain systems, and to accommodate design updates driven in part by changes to NASA requirements.

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19.Feb 2017 | 17:09

Falcon 9 startet mit Dragon von 39A

Die Falcon 9-Rakete startet zum ersten Mal vom historischen Startplatz 39A zur internationalen Raumstation. Die erste Stufe landet anschließend wieder in Landezone-1.
11.Feb 2017 | 13:16

Jahrestreffen 2017 in Potsdam und Berlin

Auch 2017 findet wieder ein mehrtägiges Raumcon-Treffen für Raumfahrt- und Astronomieinteressierte statt. Organisiert wird es von Aktiven von Raumfahrer.net und Raumcon. Teilnehmen kann jede(r). Irgendwelche Mitgliedschaften sind keine Voraussetzung.
11.Feb 2017 | 11:53

Zeitplan für elektrische Express 80 und 103

Am 6. Februar 2017 trafen sich Industrie- und Behördenvertreter aus Russland in Moskau, um Fortgang und Fortschritte der Realisierung der beiden Kommunikationssatelliten Express 80 und Express 103 zu besprechen.
10.Feb 2017 | 22:49

Sigmund Jähn wird 80!

Doktor Sigmund Jähn, Fliegerkosmonaut und erster Deutscher im All, feiert am 13. Februar 2017 seinen 80sten Geburtstag. Wir gratulieren ganz herzlich!
09.Feb 2017 | 16:30

Neues von der und für die ISS

Die Frachter HTV 6 und Progress-MS 03 haben die Internationale Raumstation (International Space Station, ISS) verlassen. Neue Besatzungsmitglieder bekommt die ISS frühestens Ende April 2017. Eine neue Satellitenschleuse soll es 2019 geben.
16.Feb 2017 | 10:40

Video: Die fliegende Sternwarte SOFIA

Wie funktioniert die fliegende Sternwarte SOFIA? Was ist Infrarot-Astronomie? Wie unterscheidet sich SOFIA von anderen Weltraumobservatorien und wie läuft ein typischer Flugtag ab? Wir haben SOFIA im November 2016 in Kalifornien, USA, begleitet und mit den Projektverantwortlichen von NASA (National Aeronautics and Space Administration), DSI (Deutsches SOFIA Institut) und DLR (Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt) gesprochen. Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen von Universitäten geben Einblicke in die aktuelle Forschung an Bord von SOFIA und ein Flugingenieur der NASA erklärt, wie es sich anfühlt, in 12 Kilometern Höhe die 4x4 Meter Luke im Heck der umgebauten Boeing 747 SP zu öffnen.
14.Feb 2017 | 10:10

Erster Ariane-Start in diesem Jahr

Ariane 5 auf dem Launchpad+++ Update: Der gestrige Start der Ariane 5 war erfolgreich. +++ Vor gut zwei Wochen eröffnete Sojus das europäische Startjahr 2017. Nun folgt Ariane 5 mit ihrem ersten Start in diesem Jahr. Der Schwerlastträger wird voraussichtlich um 22:39 Uhr deutscher Zeit vom europäischen Weltraumbahnhof in Kourou, Französisch-Guayana, abheben. An Bord der Ariane befinden sich zwei Telekommunikationssatelliten, die zusammen zirka 9,5 Tonnen Masse haben.
01.Feb 2017 | 14:40

Von Prozeduren und Checklisten - Moderator Manuel Andrack im GSOC

Heute melden wir uns einmal nicht mit einem klassischen Blog-Artikel aus dem GSOC, dem Deutschen Raumfahrtkontrollzentrum in Oberpfaffenhofen. Zur Abwechslung gibt es ein Video, denn der bekannte Moderator und Autor Manuel Andrack war bei uns zu Gast. Andrack und sein Kamerateam haben sich am Columbus Control Center einen Einblick in die Rolle von Dokumenten in der Raumfahrt verschafft.
27.Jan 2017 | 09:10

Erster europäischer Start in diesem Jahr

+++ Update: Die Sojus ist um 02:03 Uhr erfolgreich gestartet. +++ Auch in diesem Jahr versuche ich zu jedem Start aus Europa einen Blogbeitrag zu verfassen. Der erste ist für heute Nacht geplant. Um 2:03 Uhr deutscher Zeit soll eine "europäisierte" Sojus vom europäischen Weltraumbahnhof in Kourou, Französisch-Guayana, starten.
24.Jan 2017 | 12:36

Trailer: Die fliegende Sternwarte SOFIA

Der tiefe Blick ins Weltall beginnt im US-amerikanischen Palmdale, etwa 60 Kilometer nördlich von Los Angeles. Von hier aus startet an vier Tagen in der Woche das fliegende Infrarot-Observatorium SOFIA in den Nachthimmel. Bei Anbruch der Dämmerung beginnt für die beteiligten Crewmitglieder die Arbeit: SOFIA hebt zum zehnstündigen Wissenschaftsflug quer über die USA ab, in etwa 12 bis 14 Kilometern Höhe. In der Stratosphäre öffnet sich dann eine Luke im Heck der umgebauten Boeing 747 SP und die Wissenschaftler haben über das 2,7 Meter-Teleskop freie Sicht in den Himmel.
13.Oct 2016 | 12:00

Young Researcher Ujwal Gadiraju Wants to Crowd Source Solutions to Big Problems

I had the pleasure of meeting Ujwal Gadiraju in Heidelberg last week at this year’s Forum. He warned me he could go on forever about his research, and he wasn’t entirely wrong; the only thing stopping … Weiterlesen
13.Oct 2016 | 11:40

Comicfilm gegen Kopfschmerz für Kinder und Jugendliche – Macht mit und stimmt ab!

Anfang des Jahres erschien ein Animationsfilm gegen Migräne und Kopfschmerzen für Kinder und Jugendliche. Ein Migräne-„Ei“ mit blauer Mütze erklärt in einfacher Sprache verständlich was bei Migräne passiert und gibt viele Tipps. Dieses Video zählt zu den 24 … Weiterlesen
13.Oct 2016 | 09:00

Schiaparelli-Landung auf Mars: Simulation der Kamera-Bilder

Ein aktueller Artikel im Webauftritt der ESA zeigt Simulationen der Bilder, die die Abstiegskamera „Descent Camera“ auf dem Landedemonstrationsmodul Schiaparelli während des Abstiegs machen wird.
13.Oct 2016 | 07:26

Poetische Nummerologie

The 10 most Influential Poets in History Nein, es sind – vielleicht mit einer Ausnahme – nicht die ‚einflussreichsten Dichter‘ aller Zeiten, vermutlich nicht einmal die einflussreichsten der westlichen Welt. Dafür sind zu wenig nicht-englischsprachige Poeten … Weiterlesen
12.Oct 2016 | 23:17

Der Trump-Reflex: Was verbale Aggression mit uns macht und wie wir stark bleiben

Michaela Brohm-Badry‘ Hier der Tipp des Tages: Wenn Sie mal so richtig „schlecht drauf“ sein wollen, nutzen Sie den Donald-Trump-Beleidigungs-Generator. Man gibt den eigenen Namen ein (oder den eines Freundes 😉 ) und schnurstracks kommentiert … Weiterlesen
18.Feb 2017 | 01:55

Protokoll der Raumfahrt … ab dem 18. Februar

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Jupiter-Orbiter Juno bleibt permanent auf falscher Bahn

Die NASA wird es nicht mehr riskieren, das Haupttriebwerk ihres Jupiter-Orbiters Juno einzusetzen, um die Periode der elliptischen Umlaufbahn auf 14 Tage zu verkürzen: Es bleibt bei dem 53-Tages-Orbit, dafür wird eine Verlängerung der Mission um Jahre angestrebt (was wiederum die Kosten erhöht, um gut 100 Mio.$), um den Gesamtumfang des ursprünglichen wissenschaftlichen Programms bei Perijovien zu erhalten (mehr, mehr und mehr). Derweil gibt es eine detaillierte Studie (264 Seiten!), wie eine Landung auf dem Jupiter-Mond Europa gehen könnte, die Fontänen auf dem Saturnmond Enceladus, die eine der größten Entdeckungen Cassinis waren, sind auch auf einem uralten Voyager-Bild gesichtet worden, es gibt neue Ansichten von Saturns Nordpol und seinem Sturm, in Indien hat es auch „versteckte Frauen“ in der Raumfahrt gegeben, beim ersten Marsorbiter, Indiens Pläne für einen Mars-Lander und eine Venus-Mission sowie eine zweite Mond-Mission – und wie Japans Kaguya dort Sauerstoff von der Erde fand. [1:55 MEZ am 18. Februar]

Die erste „Electron“-Rakete hat das Startgelände auf Neuseeland erreicht, wo dieser kleine Träger nach zwei Teststarts kommerzielle Satelliten in den Orbit befördern soll. Auch Notfallpläne bei der NASA für die drohenden Verzögerungen bei den Astronauten-Taxis zur ISS von SpaceX und Boeing – und die einmütige (das gibt es in der US-Politik tatsächlich noch) Verabschiedung des NASA Transition Authorization Act of 2017 im Senat; das Haus wird wohl ähnlich verfahren. [2:05 MEZ. NACHTRAG: mehr dazu]

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Falcon & Dragon vor erstem Start auf historischer Rampe

Eigentlich sollte es nur ein Routine-Versorgungsflug zur ISS durch ein US-Firma sein, die Mission CRS-10 des Dragon von SpaceX – doch erstmals steht eine Falcon 9 auf der historischen Rampe 39A, von der aus schon die Apollo-Missionen zum Mond und viele Space Shuttles in den Erd-Orbit starteten. die Mission CRS-10 soll heute um 16:01 MEZ beginnen: eine Timeline, der Status und weitere Videos heutiger PKs zum Status der Rakete (bis auf ein kleines Leck alles bestens) und der vielfältigen Fracht. Die hat diesmal auch besonders viel Aufsehen im Vorfeld erregt, z.B. neue Instrumente zur Erdbeobachtung, nämlich der Atmosphären-Sensor SAGE III-ISS (mehr hier, hier und hier) und der Gewitterblitz-Detektor LIS, oder das autonome Rendezvous-Experiment Raven (das besonders schräg beworben wird) oder auch ein deutsches Experiment zur Herstellung von Mikro- und Nanokristallen der Uni Hamburg. [2:15 MEZ] Nachdem zeitkritische letzte Nutzlasten an Bord kamen, wird die Rakete wieder aufgerichtet – und warum das kleine Leck wohl keine Rolle spielt und den Start heute nicht gefährden dürfte. [3:35 MEZ] Die 50-jährige Geschichte des LC-39A und weitere CRS-10-Vorschauen hier, hier, hier, hier, hier und hier – die Landung der 1. Stufe am Cape soll ~8 Min. nach dem Start erfolgen. [5:10 MEZ]

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Wegen Problemen mit der Thrust Vector Control der 2. Stufe wurde dieser indes bei t-13 Sekunden abgebrochen: nächste Möglichkeit morgen 15:38 MEZ. [16:05 MEZ] Wenn das Problem mit der Ausrichtung der Düse gelöst werden kann, das per se klein aber vielleicht wichtig ist, sieht es wettermäßig gut aus – erste Artikel hier und hier. [16:35 MEZ] Weitere hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier und hier. [23:45 MEZ] Eine weitere Perspektive auf den Abbruch des Starts. [0:45 MEZ am 19. Februar] Ein paar Fotos von der Rampe gestern. [2:25 MEZ] Klappt es heute? hier läuft der Webcast, t-9 Minuten. [15:30 MEZ]

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So muss das! Alles ist perfekt gelaufen, vom Start (Sekunden später verschwand die Falcon 9 in tiefen Wolken, ihr „unsichtbarster“ Start, an den sich dieser Blogger erinnert) über die Stufentrennung (hier aus der Sicht der 2. Stufe), die Rückkehr der 1. Stufe (zweimal aus ihrer eigenen Sicht), ihre saubere Landung am Cape, die Abtrennung des Dragon von der zweiten Stufe (aus deren Sicht) auf einem perfekten Orbit und die Entfaltung von dessen Sonnensegeln (aus seiner Sicht): Beide sind voll augeklappt. [15:55 MEZ]

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Der Start und die Rückkehr der ersten Stufe – auch weitere Fotos vom Cape aus hier, hier und hier, Videoclips vom Start, von der 1. Stufe beim Heimflug und ihrer Landung (andere Videos hier und hier) und vom Abtrennen des Dragon und dem Entfalten seiner Sonnensegel und Artikel hier, hier, hier, hier und hier. [16:25 MEZ] Und hier, hier, hier, hier und hier. [16:55 MEZ] Der ISS-Blog und ein USAF PR zum Start – und gleich hier eine Pressekonferenz zum Verlauf der Mission. [17:20 MEZ] Keine besonderen Vorkommnisse. Und sie sagen, der unbemannte Testflug der Crew-Dragon wäre noch Ende dieses Jahr – und der erste mit Crew Anfang 2018. [17:45 MEZ]


15.Feb 2017 | 14:25

Allgemeines Live-Blog vom 15.-17. Februar 2017


17. Februar

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Komet 2P/Encke am 16., 15. und 14. Februar von Michael Jäger aufgenommen: Zu sehen sind höchstwahrscheinlich als gerader Strich mitten durch die Koma der Dusttrail aus altem Staub in der Bahnebene und darüber ein im Sonnenwind flatternder Plasmaschweif [NACHTRAG: entsprechende Aufnahmen aus Teneriffa]. Auch seine Bilder von gestern und vorgestern einzeln, Bilder anderer von gester hier (umstritten; mehr dazu) und hier [NACHTRAG: und hier] und wo der Komet zu finden ist. Sowie 41P gestern, 73P gestern und vorgestern und 45P gestern (mehr, mehr und mehr) und vorgestern [NACHTRAG: mehr] sowie visuelle Beobachtungen bei dunklem Himmel (sonst sieht man exakt nichts) und eine Karte von dieser nützlichen Seite über aktuelle Kometen.

Dieser Teaser für den dritten „Iron Sky“-Film „The Ark“, der mit China produziert wird und so ein großes Budget hat, beginnt mit einer bemerkenswerten Visualisierung der allgemein akzeptierten Giant Impact-Hypothese der Entstehung des Mondes! Auch ein Relaunch der NEO-Seiten des JPL, eine moderate Feuerkugel zum Valentinstag, die Venus heute (mehr) und gestern (mehr) sowie mit einem Green Flash beim Untergang sowie extreme Sonnen-Verzerrung. Plus ein neues Citizen Science-Projekt zur Planeten-Suche in der Infrarot-Durchmusterung des Satelliten WISE: Press Releases hier, hier und hier, Artikel hier, hier und hier und ein verwandtes Paper zur WISE-Jagd auf „Planet Nine“.

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Außerdem eine neue große Sternwarte für Indonesien (wo es das Bosscha-Observatorium einfach nicht mehr schafft) bei Kupang auf Timor, die Politur des Tertiärspiegels des E-ELT, die ersten Messungen mit dem ‚Event Horizon Telescope‘ im April, die Durchmusterung des Himmels im neutralen Wasserstoff mit der 21-cm-Linie, das German Astrophysical Virtual Observatory, eine Volkssternwarte in Dubai – und vermutlich eine Weltpremiere: Bei der diesjährigen Oscar-Nacht wird ein echter Planetariums-Projektor mitspielen, derselbe der in „La La Land“ zum Einsatz kam. [22:35 MEZ – Ende]


16. Februar

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Erster SLS-Orion-Flug (noch) später – aber mit Besatzung?

Die heutige Unterzeichnung eines 200-Mio.€-Vertrages über ein 2. Service Module aus Europa für die Orionkapsel der NASA (oben bereits halb fertig im Cleanroom, auch ein Artikel) wird überschattet von der überraschenden Ankündigung der NASA, über einen Erstflug dieser Kapsel (die ebenfalls ein Euro-SM hat) auf dem SLS bereits mit einer Besatzung an Bord nach zu denken – was zwar den ersten Crew-Flug auf vielleicht 2020 vorziehen, den zuletzt für 2018 geplanten SLS-Ersteinsatz aber weiter verzögern und zugleich eine Fülle von Sicherheitsfragen aufwerfen würde: erste Artikel hier, hier, hier, hier, hier, hier und hier. Diese schon seit mehreren Wochen intern diskutierte Option dürfte mit konfusen Signalen aus dem Weißen Haus bzgl. der Ausrichtung der NASA zu tun haben, die langfristig problematisch ist. Derweil wurde vorgeschlagen, das SLS nach Gene Cernan zu benennen, das auch Standardisierungs-Fragen aufwirft, während schlechtes Wetter den Dragon-Start zur ISS am 18.2. in Frage stellt (und sich auch die Iridium-Starts per Falcon verschieben), die Sonnenforschung auf der ISS endet und eine künstlerische Begleitaktion zum nächsten ESA-Besuch geplant ist. Plus Forschritte bei den Space Technology Research Institutes der NASA, Entwicklungen in der Kommunikation per Laser, anhaltender Ärger mit dem Bohrer von Curiosity – und der Ceres-Orbiter Dawn hat Organisches auf dem Zwergplaneten gefunden: auch Artikel hier, hier, hier und hier. [23:45 MEZ. NACHTRAG: ein verspäteter ESA Release zum 2. Orion-SM, der auch die NASA-Entwicklungen ignoriert – dafür bekräftigt M. Maurer sein Ziel, damit zum Mond zu fliegen …]


15. Februar

Hier rotiert der Kern des Kometen 45P/H-M-P auf Radar-„Bildern“ von Arecibo mit 7.5 m Auflösung, die seine aktuelle Erdnähe erlauben: Mit 1.3 km ist er etwas größer als erwartet, rotiert alle 7.6 Stunden und ist offensichtlich von ziemlich komplexer Gestalt. Das mondfreie Sichtfenster am Abend hat nun begonnen: Details und Karten hier und hier und ein Bild von gestern sowie die Kometen Johnson gestern und 73P heute und vorgestern – und die Venus heute. [14:35 MEZ] Eine alternative Version des Radar-Press Releases. [16:20 MEZ] Der Komet 41P/Tuttle–Giacobini–Kresák heute und gestern – und der Mirastern Mira nähert sich dem Maximum Ende des Monats. [18:25 MEZ. NACHTRÄGE: mehr zum Radar-„Film“ sowie von gestern ein weiterer 45P, weitere 41Ps hier, hier und hier – und ein sehr sonderbarer 2P/Encke mit irren Schweifen …]

Indien mit Rekord: 104 Satelliten auf einer einzigen Rakete

sind heute mit einem PSLV gestartet worden, der große CartoSat-2 und 103 kleine bis ganz kleine, die alle zusammen kaum mehr als dessen Masse aufbrachten – allein 88 davon waren „Doves“ von Planet.com, acht weitere Lemuren von Spire. Ein Video von der Rakete aus, die Live-Übertragung des Starts, kurze Clips hier und hier und Artikel nach dem Erfolg hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier und hier, hier und vorher hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier und hier. Ein paar Stunden zuvor war auch der 77. Ariane-Start in Folge gelungen: ein weiterer Press Release und Artikel hier, hier, hier und hier. Auch unverhoffte Brexit-Effekte für Galileo, das erste Frachtschiff für Tiangong, die Wiedereröffnung von Michoud nach dem Tornado, Jupiter-Bilder von OSIRIS-REx [NACHTRAG: ein besseres], die Bahnmanöver des ExoMars TGO, wo Opportunity jetzt fährt, die Schütteltests des JWST – und ein paar Exoplaneten und präzise Neptun-Fotometrie mit Kepler bei dessen K2-Mission. [14:25 MEZ]


14.Feb 2017 | 18:27

Eine letzte Chance für den Kometen 45P/H-M-P?

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Der Komet 45P/Honda–Mrkos–Pajdušákova hat schon lange sein Perihel und nunmehr auch seine Erdnähe hinter sich gelassen, und seine – zuletzt auf grob 7 bis 8 Größenklassen geschätzte – Helligkeit sollte nun rapide fallen. Da sich aber zugleich nach der Erdpassage die Geometrie am Himmel dramatisch verbessert hat, lohnt sich eine letzte Erwähnung des Kometen, der im Dezember viel besser aussah aber auch ungünstiger stand. Wie vorausgesagt hat nach H-M-Ps Rückkehr aus dem Glanz der Sonne zunächst der Mond die Sichtbarkeit ruiniert: Mit allerlei astrofotografischen Tricks konnten immerhin heute diese und diese und gestern diese, diese und diese Bilder des bis großen und extrem diffusen Objekts dem aufgehellten Himmel entrissen werden.

Die nächsten fünf Tage oder so wird das einfacher, und auch visuelle Beobachter – die H-M-P im Mondschein nur schemenhaft oder oft gar nicht sichten konnten – könnten noch einmal etwas erreichen: Der abnehmende Mond zieht sich vom Abendhimmel zurück, während gleichzeitig der dank Erdnähe rasch über den Himmel geflitzte Komet auch dann bereits zu sehen ist und das jeden Abend auch gleich viel höher als am vorangegangenen. Dieses finale „Fenster“ öffnet sich heute oder morgen, und die Tabellen oben – berechnet online am JPL mit HORIZONS liefern den Fahrplan.

Aufgelistet sind in Stunden-Auflösung die Uhrzeit (für Bochum in UTC; für MEZ eine Stunde addieren und für Orte weiter östlich einige Minuten abziehen), ob Dämmerung ist (A = astronomische, Sonne zwischen 12 und 18 Grad unter dem Horizont; N = nautische, 6 bis 12 Grad) und ob der Mond am Himmel steht (m), der Azimut, die Höhe, der Winkelabstand zum Mond und dessen Beleuchtungsgrad in % und das Sternbild: Heute steht – analysiert mit höherer Zeitauflösung – der Komet bei Mondaufgang 13° hoch, morgen 27°, übermorgen 42°. Letzteres ist für die Beobachtung auch schwacher Kometen ideal – und es dürfte auch nötig sein: Im gelisteten Zeitraum sollte HMPs Helligkeit um 2 weitere Größenklassen fallen.

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Das neue Fragment des Kometen 73P/Schwassmann-Wachmann leuchtet auf diesem Bild von SLOOH gestern rechts weiter heller als der eigentliche Komet: eine Anzahl exzellente Bilder des Paares aus Chile, Bilder anderer von gestern hier, hier und hier und eine kleine Analyse der Bewegung des Fragments. Auch Komet 2P/Encke gestern, der es auf 10 mag. gebracht hat (und in zwei Wochen vielleicht mit 5 bis 6 mag. Teil eines planetaren Wimmelbilds am Abendhimmel wird) – und die erste Ausgabe des rein digitalen Open-Access-Schweifsterns der VdS-Fachgruppe Kometen, einer traditionsreichen Zeitschrift mit den Kometenbeobachtungen der deutschsprachigen Szene.

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So zeigt eine simple „Superzoom“-Kamera nun die Venus

auf ihrem Weg zur unteren Konjunktion im März: eine Aufnahme von vorgestern, als der Durchmesser 1/50 des Mondes erreicht hatte und die Beleuchtung auf 1/3 abgenommen hatte (und ein Bild mit Flugzeug). Auch ein hilfloser Versuch einer „Planeten“-Definition nur nach Aussehen, der sich selbst überlisten würde und dem rein astronomischen Ansatz hoffnungslos unterlegen ist, die Nutzung von GPS-Daten und NASA-Forschungs-Facetten hier, hier und hier zum Weltraumwetter und seinen irdischen Folgen, Verkehrssünden auf Island im Banne von Polarlicht, der auch in Norwegen Ärger machen kann („Nordlicht-Touristen schaffen Verkehrs-Fallen“). Sowie ein Astronom im Gaza-Streifen, ein preisgekrönter Südtiroler „Simpsons“-Nutzer für den Astro-Outreach – und eine Earthbound Planet Search für alle mit Radialgeschwindigkeits-Daten von Keck: ein Paper und hier, hier und hier Press Releases dazu.


08.Feb 2017 | 01:15

Allgemeines Live-Blog vom 8. – 12. Februar 2017


12. Februar

The Cat’s Paw and Lobster Nebulae

Etwas vom Katzenpfotennebel mit der OmegaCAM des VST

aufgenommen (nur eine der „Pfoten“, die NGC 6334 & 6357 ausmachen): Das komplette Bild des VLT Survey Telescope hat 49511 x 39136 Pixel, in die man hier hinein zoomen kann! Auch wie moderne optische Teleskope Exoplaneten direkt sehen, freudige Erwartung auf das 25-Meter-GMT, dem freilich noch 1/2 Mrd.$ fehlt, ein Vortex-Koronograph am Keck und seine ersten Bilder, die SCExAO an Subaru, das Heute Journal über PanSTARRS, wie es auf dem Mt. Wilson bei LA zugeht, diverse Teleskope in Namibia, der Detektor APERTIF „verjüngt“ Westerbork und macht das betagte niederländische Radio-Interferometer zu einem Pathfinder für den SKA, schon wieder Sorgen um Arecibo, ein cooles Bild von ALMA – und Bilder von Sternwarten aus dem Orbit. [23:35 MEZ – Ende]

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Europa vorgestern Vormittag von einem russischen Wettersatelliten der Meteor-Reihe aufgenommen und von italienischen Funkamateuren abgefangen. Auch die weitere Inbetriebnahme von GOES-16, der Erdbeobachter WorldView-4 bei der Arbeit, wie es den Galileo-Uhren geht, der Start des ersten SmallGEO-Satelliten (mehr, mehr, mehr, mehr und mehr), was die beiden Marsrover gerade so treiben – und Indiens Venus- und Mars-Pläne werden klarer. [22:55 MEZ]

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So sieht der Asteroid 2017 BQ6 für’s Goldstone-Radar aus

Delay-Doppler-„Bilder“ des 200 Meter großen Brockens vom 7. bzw. 5. Februar mit 3.8 Metern Auflösung, der erst am 26. Januar entdeckt worden war: Solch glatte Flächen sieht Asteroiden-Radar sonst nicht, es deuten sich aber auf hier und da darauf liegende Felsbrocken an. Derweil ist ein Stück des Kerns von Komet 73P/Schwassmann-Wachmann abgebrochen (nicht zum ersten Mal) und aktiv geworden: Gestern leuchtete es mit 11 mag. glatt 2 mag. heller als der „eigentliche“ Komet; auch ein MPEC und weitere Bilder hier und hier mit Erläuterungen. Derweil bleibt Komet 45P/HMP arg Mond-geschädigt, kann aber – dann wohl schnell verblassend – ab dem 15.2. wieder an dunklem Himmel gesehen werden, dann bereits am Abend. Und seltene Freude über gut abgeschirmte Straßenlampen in Kanada bei einem Lichtverschmutzungs-Spezialisten – während die IAU, zahlreiche deutsche Forschungs-Organisationen [engl.] und die IPS gegen die US-Einreisepolitik protestieren und es bereits Boykott-Aufrufe für Tagungen gibt … [2:15 MEZ] Schwassmann-Wachmann heute hier und hier – und eine Regulus-Bedeckung durch den Mond. [15:55 MEZ]

Nur noch drei Landestellen für den NASA-Marsrover 2020

sind nach eingehenden Beratungen übrig geblieben, die nordöstliche Syrthe (sehr alt), der Krater jezero (wo es einst einen See gab) und die Columbia Hills (mit vielleicht einst einer heißen Quelle), wo schon der Rover Spirit unterwegs war: Artikel zum Prozess hier, hier und hier – auch ein kurzer Safe Mode von New Horizons und ein detailliertes Paper zur Mechanik der Landung von Huygens auf dem Saturnmond Titan. Plus die Details eines (Nicht-)Zwischenfalls mit Raumschrott bei einem ESA-Satelliten, wie die Agentur aktiv gegen Schrott vorgehen möchte, ein gescheitertes japanisches Experiment genau dazu mit einem Seil (mehr, mehr, mehr, mehr, mehr, mehr und mehr) und der Wiedereintritt des letzten HTV nach seinem ISS-Besuch. Sowie der Start einer H-II mit einem militärischen ComSat, der nächste Start einer Falcon 9 nun am 18.2. geplant, von einer alten Apollo-Rampe, während neue Probleme drohen (mehr, mehr, mehr, mehr, mehr, mehr, mehr, mehr, mehr und mehr). Und der 80. Geburtstag von Sigmund Jähn morgen, dem der MDR heute einen 225-minütigen Themenabend widmet, wohl keine kommerziellen ISS-Crew-Flüge vor 2019, was der Ein-Jahres-Flug von Kelly zur ISS gebracht hat, ein neues privates Airlock der ISS, der Vertrag über das Euro-Servicemodul für den 1. Orion-Flug mit Crew, ein weiteres Teil des SLS – und der 2017-er NASA Day of Remembrance u.a. für den 50. Jahrestag des Apollo-1-Feuers am 27. Januar 1967. [1:45 MEZ. NACHTRÄGE: Der Static Fire-Test der Falcon hat stattgefunden für einen Dragon-Start am 18.2.]


11. Februar

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Die Halbschatten-MoFi als eine virtuelle Angelegenheit

Drei Webcasts in unterschiedlicher Qualität aus dem UK (oben), von den Kanaren (unten) und aus Florida (im unteren Komposit rechts) und ein stetiger Strom guter Aufnahmen aus Deutschland, Frankreich und den USA auf Twitter z.B. hier (früher, noch früher und noch früher), hier, hier, hier, hier, hier, und hier: So ließ sich die HaSchaMoFi 2017 auch ganz gut verfolgen, wenn man selbst keine klare Sicht hatte.

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Wie bei dem tiefen Eindringen in den Halbschatten bis fast zum Rand des Kernschattens zu erwarten, war der Effekt sehr deutlich – und für diesen Blogger sogar durch dichte Wolken zu erahnen: Es war immer dieselbe Ecke des schmemenhaft erkennbaren Mondes deutlich dunkler … [2:15 MEZ] Besonders scharfe Bilder, die MoFi im Aufgang und richtig fett. [2:30 MEZ] Und ein grausliches Bild dieses Bloggers – aber der Schatten ist am rechten Platz, kurz vor dem Maximum … [2:45 MEZ] Wieder besser hier, hier und hier. [3:15 MEZ] Die MoFi tief hier und hier und eine Bilder-Galerie. [3:35 MEZ] Die MoFi mit Gänsen, einem Flugzeug und nur so hier, hier und hier. [4:30 MEZ] Ein Differenz-Bild, die MoFi bei Mondaufgang in den USA, zwei Berichte hier und hier, Sammlungen von Bildern hier, hier und hier und von Links und eine Medienschelte dieses Bloggers. [19:10 MEZ]


10. Februar

Was historisch korrekt ist und was nicht an dem mitreißenden Film „Hidden Figures“ über afroamerikanische Mathematikerinnen bei der NASA zur Zeit der ersten Raumflüge ‚based on the untold true story‘ untersuchen u.a. dieser, dieser, dieser, dieser und dieser Artikel („the crux of the story is true“, und es wurde z.B. das Mission Control Center akribisch nachgebaut – aber das war damals am Cape in Florida und nicht in Virginia, wo die ganze Handlung spielt). Auch relevant im Kontext die Frauen von Langley, die drei Protagonistinnen, die Vorgeschichte und eine Besprechung der Buchvorlage und die Klarstellung, dass immer nur 3 Orbits geplant waren, sowie mehr zu Buch, Film und Kontext hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier und hier. [23:55 MEZ]

Jupiter-Animationen aus Bildern von 91 Amateuren

rund um den Globus von Dezember 2014 bis März 2015 – auch die Venus gestern besonders scharf, der ein Grad große aber auch sehr diffuse und nur 7 mag. helle Komet 45P/HMP in Erdnähe auf Bildern von gestern (auch stark verarbeitet mit etwas Schweif), vorgestern (mehr plus die Entwicklung über drei Tage) und vom SWAN-Instrument gesehen. Plus eine Aurora live letztes Jahr und Highlights der letzten Nord-Saison 2015/16, kommende NASA-Raketen-Experimente mit künstlichen „Aurorae“, eine Reihe Forschungsarbeiten zur Lichtverschmutzung open access, die dunkelste Stadt Amerikas, Billboard-Licht-Entscheidungen in Arizona, allgemeine Lektionen zur Beleuchtung, der Diebstahl eines Planetariums (der aufblasbaren Sorte), eine Astro-Vorschauen für das erste Quartal – und allerlei zur Halbschatten-MoFi heute Nacht hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier und hier, die im Maximum gegen 1:44 MEZ wie diese MoFi 2013 kurz vor Beginn der Partialität und damit durchaus auffällig aussehen dürfte aber natürlich keinen Vergleich zur letzten totalen MoFi vom September 2015 aushält. [13:35 MEZ] 45P heute aus Brasilien. [15:10 MEZ] Ein Vergleich gestern/vorgestern – und was sonst noch an Kometen angekündigt ist. [23:45 MEZ]


9. Februar

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Saturns Mond Daphnis in der Keeler-Lücke der Ringe vor drei Tagen: ein Fan-Farbkomposit aus Rohbildern wie diesem – auch ein weiteres, eine Animation und ein Artikel über Cassinis neue Sicht des Saturnsystems. Plus eine Studie über einen möglichen Europa-Lander der NASA [alt.] – und ein fetter Grant für einen deutschen Forscher in Sachen Enceladus- und Europa-Ozeane, der hier schon vor 7 Jahren auffiel, als (namentlich ungenannter) Redner im 2. Artikel, der aber in der BU hier benannt wurde. Und zwei Jahre später trat er auf der Planetentagung auf („Der Fachvortrag …“).

So ziemlich alles, was man über das Phänomen der „lunar swirls“ weiß, wird in diesem aktuellen faktenreichen Vortrag präsentiert: Die Hypothese von magnetischer Abwehr des Sonnenwinds und daher weniger space weathering scheint erwiesen. Auch eine Orbit-Anpassung des ExoMars TGO für’s Aerobraking, eine weitere Lebensverlängerung des indischen Orbiters, Opportunity nun schon 13 Jahre unterwegs, was Curiosity über den jungen Mars heraus fand, der MRO auf der Suche nach Landestellen für den Rover 2020 und neue frische Krater auf seinen Bildern. Plus die heute beginnende Suche nach Trojanern der Erde als Zusatzaufgabe für OSIRIS-REx (mehr, mehr und mehr [NACHTRAG: und ein neuer NASA Release] und weitere Press Releases hier und hier), die Eisvulkane auf Ceres, die erste Flug-Hardware für Euclid, gute Aussichten für LISA – und der PI von Swift ist gestorben, Neil Gehrels. [0:25 MEZ. NACHTRAG: ein Nachruf von Caltech]


8. Februar

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Heute vor 100 Jahren: „Geburt“ der modernen Kosmologie

Knapp 15 Monate nach dem endlich gelungenen Abschluss der Allgemeinen Relativitätstheorie wurde Albert Einstein am 8.2.1917 abermals bei der Königlich-Preußischen Akademie der Wissenschaften in Berlin vorstellig und reichte das obige weiter gedachte Paper ein, das gemäß dieser extrem detaillierten Analyse und Artikeln hier und hier die Geburt der modernen Kosmologie markiert, wenn auch mit einem per Kosmologischer Konstante erzwungen statischen Universum – von der kosmischen Expansion wusste damals noch niemand. Und hatte nun – im Gegensatz zur praktisch nur schriftlichen Einreichung der ART 1915 – auch jemand etwas zu hören bekommen? „[A]us dem Protokoll der physikalisch-mathematischen Klasse der Akademie geht hervor, dass Albert Einstein am 8. Februar 1917 auf dieser Sitzung den Vortrag ‚Über kosmologische Betrachtungen zur allgemeinen Relativitätstheorie‘ hielt“, teilt die Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften als maßgeblicher Nachfolger der damaligen Akademie diesem Blog mit, aber „aus dem Protokoll geht nicht hervor, inwieweit über die Abhandlung von Einstein diskutiert wurde. Die Sitzung der physikalisch-mathematischen Klasse war nicht öffentlich. Von insgesamt 29 ordentlichen Akademiemitgliedern der Klasse waren in dieser Sitzung folgende Personen anwesend: Wilhelm von Waldeyer-Hartz, Adolf Engler, Amandus Schwarz, Max Planck, Otto Warburg, Hermann Zimmermann, Walther Nernst, Heinrich Rubens, Gottlieb Haberlandt, August Brauer, Carl Erich Correns und Albert Einstein.“ Wieviele der Herren – von Biologen über Physiker bis zu einem Bauingenieur – wohl ahnten, wessen sie da Zeuge geworden waren …? [3:30 MEZ] Ein weiterer Artikel zum Jahrestag. [16:55 MEZ] Da feiert noch wer. [19:30 MEZ. NACHTRAG: und hier eine Woche später – am 15.2. waren die Sitzungsberichte gedruckt worden]

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Eine Feuerkugel über Wisconsin mit möglichem Meteoritenfall in den Lake Michigan ist vorgestern früh vielfach beobachtet und gefilmt worden: noch ein weiterer solcher Clip und Artikel hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier und hier. Auch der wieder hinter der Sonne aufgetauchte Komet H-M-P am 7.2. (auch in Bewegung), 6.2., 5.2., 4.2. (mehr und mehr), 3.2. (mehr) und 2.2. sowie visuelle Beobachtungen vom 4.2. und 3.2. und (wohl zu) kühne Versprechungen [NACHTRAG: der hier trifft das schwache Bild besser] und Komet Johnson am 7.2., 4.2. (mehr und mehr), 3.2., 1.2., 30.1., 28.1. und 23.1. (mehr) sowie ein 262-seitiges Kometen-„Handbuch“ für 2017. Plus ein schöner Meteor quasi im Schlaf, der Stand der Forschung zum Dino-Tod – und die Venus in hoher Auflösung am 4.2. und 28.1. [1:40 MEZ]

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Tornado beschädigt Michoud Assembly Facility der NASA

Ein erstes Bild nach dem Wirbelsturm um 18:25 MEZ gestern in New Orleans im Bundesstaat Louisiana – es hat offenbar nur Leichtverletzte und größere äußere Schäden an Gebäuden gegeben, aber weder Bauteile der SLS-Rakete oder der Orion-Kapsel noch zugehörige Maschinen scheinen betroffen: Artikel hier, hier, hier und hier und Updates zur Lage. [1:15 MEZ. NACHTRÄGE: ein detaillierterer NASA Release und weitere Artikel hier, hier, hier, hier und hier]


07.Feb 2017 | 23:50

Astronaut Maurer trainierte schon im Planetarium

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Am 18. Januar war es eher beiläufig bekannt geworden, und am 2. Februar erfolgte bei diesem Medien-Event in Darmstadt die formelle Einführung von Matthias Maurer als ESA-Astronaut: eineH Homepage, Maurers Biografie, seine 11 Vorgänger, Pressemitteilungen hier und hier, Artikel hier, hier, hier, hier, hier und hier und ein Interview. Dass Maurer demnächst Astronauten-Status erreichen würde, ahnte man am Bochumer Planetarium freilich schon seit dem 18. April 2016, als er dort mit zwei weiteren ESA-Mitarbeitern erschien, um die Orientierung am Sternenhimmel zu lernen. Wie seine Lehrerin, ISS Crew Instructor Serena Bertone, gegenüber diesem Blog erläuterte, gehörte dies zum astronomischen Teil des Basic Trainings jedes ESA-Astronauten: Es „consisted of 12 classroom lessons and the visit to the Planetarium. The classroom lessons provided an overview of the main aspects of astronomy: cosmology, the large structure of the Universe, galaxies, stars, the Solar System with its planets, moons and minor bodies, and finally the Sun.

The training at the Planetarium concluded the course and helped us to achieve two objectives: it helped to summarise in a visual way what we discussed in the classroom, and, perhaps most importantly, it gave us the opportunity to practice star gazing, identification of stars and constellations, and lastly orientation using the night sky.“ Eine Lektion davor scheint in diesem Video von 1:05-08 zu sehen zu sein. Maurers Grundausbildung begann im Juli 2015 – Anfang des Jahres hatte der damalige ESA-Chef Maurer das Angebot machen können, nachdem die Betriebsverlängerung der ISS beschlossen worden war – und wird voraussichtlich diesen Herbst abgeschlossen. Der ebenfalls nach Bochum angereiste Basic and Pre-Assignment Training Coordinator Dmitriy Churkin ergänzt dazu: „This training is the very first training stage any astronaut should attend before he or she would be considered for a particular space mission assignment. On the other hand, we started this training at a low pace in order to let Matthias‘ transition from his everyday duties at the EAC to astronaut training. We are now full speed with his training, and it is his main activity today.

Matthias proved to be a person who is fully dedicated to human space flight, highly professional and motivated to train for future space missions and eventually to fly in space. His knowledge, skills and, what is even more important, his attitude, I believe, helped ESA decision-makers feel convinced that he was the right person from the class of 2009 to be re-activated. Space science, including astronomy, is a mandatory training course within Basic Training. It is hard to say if one should expect more astronomy training for Matthias now, but keep in mind that we continuously update our training courses, improve them in order to make them more efficient, interesting, useful for the astronauts. On top of that, nobody can dream of exploration flights (Moon, Mars, etc.) without having obtained good knowledge of astronomy.“ Auf den Bildern dieses Bloggers, die nun gezeigt werden dürfen, sieht man Maurer und Bertone in der Planetariumskuppel mit dem künftigen Astronauten in einem Zelt, das die eingeschränkte Sicht aus einer Raumkapsel simuliert, bei einer Besprechung und vor dem künstlichen Bochumer Himmel stehend: Medienecho hier, hier und hier.


Hintergrundbilder (c) OEWF