ÖWF / Polares auf einen Blick

ESA Nachrichten

ESA Human Spaceflight

24.05.16:
24.05.16:
03.Feb 2014 | 12:56

Robotic Exploration:ExoMars orbiter core module completed

The ExoMars Trace Gas Orbiter module consisting of the spacecraft structure, thermal control and propulsion systems was handed over by OHB System to Thales Alenia Space France at a ceremony held in Bremen, Germany, today.
08.Nov 2013 | 11:30

Robotic Exploration:ExoMars lander module named Schiaparelli

The entry, descent and landing demonstrator module that will fly on the 2016 ExoMars mission has been named 'Schiaparelli' in honour of the Italian astronomer Giovanni Schiaparelli, who famously mapped the Red Planet's surface features in the 19th century.
26.May 2016 | 15:00

Sentinel-1 helping Cyclone Roanu relief


Cyclone Roanu has claimed over 100 lives in Sri Lanka and Bangladesh, and has left tens of thousands in need of aid. Officials are looking to the sky for information on flooded areas to analyse the cyclone’s aftermath and support emergency response activities.

26.May 2016 | 14:40

Satcoms is changing lives in South African rural schools


Satcoms in rural primary schools in the Mpumalanga province of South Africa looks set to expand following the success of a pilot project.

26.May 2016 | 14:35

Earth from Space


Join us Friday, 27 May, at 10:00 CEST for the ‘Earth from Space’ video programme. This week features a Sentinel-2A image of Chile
26.May 2016 | 12:10

Mars triptych


Operations image of the week: Three images of Mars acquired by two cameras in space and one in Australia
25.May 2016 | 16:55

Asteroid lander on show


Technology image of the week: this half-scale model of ESA's next lander to a small body goes on show at next week's ILA Berlin Air Show
25.May 2016 | 14:18

Christian Lagerwaard: bridging fashion and hi-tech


Christian Lagerwaard has been working in fashion since the 1980s, making a splash with his use of natural fabrics and winning the prestigious Prix Guy Laroche. Hailing from the Netherlands – having dressed members of the Dutch royal family – he is today based in Paris and Maastricht, designing for his own label. Christian is advising students at the French design school ESMOD for Couture in Orbit; he explains how a long-standing interest in hi-tech got him involved.

To start with, I’d already used hi-tech textiles and fibres from 1999 to 2004. In that time it was mostly about doing research on new fabrics that had just entered the fashion market, or were yet to be considered to be used for fashion items. Some fabrics made it into the collections, though other candidates could not meet the criteria I’d put onto the wearable and washable side of the designs. Nowadays the fibres and fabrics are more sophisticated – and usable in daily life.

25.May 2016 | 10:52

Hyperdry


A material used to protect cables, filter aviation fuel and help preserve food – is increasingly making its way into high-performance clothing as well. Dr Mark Paterson, Product Development Director of Technical Absorbents Ltd, gives the low-down on SAF.

24.May 2016 | 17:32

Space fashion


Human spaceflight and robotic exploration image of the week: Weightlessness inspiring new fashion designers with Couture in Orbit
24.May 2016 | 16:52

The go-between


Translating high fashion concepts into the language of technology is an essential skill for an endeavour like Couture in Orbit. That’s where D’Appolonia comes in for Italy, ESA’s national partner for finding terrestrial uses for space innovations. Andrea Maria Ferrari discusses the company’s role.

24.May 2016 | 14:53

Astronaut postures – fashion gestures


The Politecnico di Milano is one of five European design schools participating in Couture in Orbit, ESA’s project to look at the future of fashion using space materials and technology. Professor Annalisa Dominoni of their Design department gives an overview of the school’s role in the event.

ESA Top Multimedia

Mars Triptych

24.May 2016 | 14:53

Couture in Orbit catwalk

24.May 2016 | 14:53

Mascot-2 lander model

24.May 2016 | 14:53

Looking at the limb

24.May 2016 | 14:53

Satellites in space

24.May 2016 | 14:53

Galileo liftoff

24.May 2016 | 14:53

Weltraum Nachrichten von Online Zeitungen

26.May 2016 | 02:58

Nach Rückkehr von der ISS: Rekord-Astronaut Kelly klagt über Gesundheitsbeschwerden

Kein US-Amerikaner war länger im All als Scott Kelly. Elf Wochen nach seiner Rückkehr zur Erde hat er nun über wunde Füße, steife Beine und Müdigkeit gesprochen - und was er daran Gutes sieht.
23.May 2016 | 14:03

Wiederverwendbarer Raumgleiter: Indien testet Mini-Shuttle

Start und Landung sind geglückt: Indien hat erfolgreich einen wiederverwendbaren Raumgleiter getestet. Er soll Satelliten ins All bringen.
20.May 2016 | 14:37

120-Meter-Wellen: Mega-Tsunamis formten Marslandschaft

Vor Milliarden Jahren waren Teile des Planeten Mars mit einem Meer bedeckt. Forscher haben mögliche Spuren zweier Mega-Tsunamis gefunden. Sie könnten Hinweise auf ausgestorbene Lebewesen enthalten.
20.May 2016 | 11:20

Premiere: Astronomen finden Spuren von Kometen bei fremdem Stern

Entdeckung in 1500 Billionen Kilometer Entfernung: Forscher melden die ersten Spuren von Kometen außerhalb des Sonnensystems.
18.May 2016 | 15:52

Raumfahrt: Alexander Gerst wird erster deutscher ISS-Kommandant

Neuer Einsatz für Alexander Gerst: Er darf 2018 wieder zur Internationalen Raumstation - und bekommt dort sogar eine ganz besondere Aufgabe, die noch kein Deutscher vor ihm hatte.
25.May 2016 | 08:00

Relativitätstheorie - Astrophysiker Genzel: "Die Milchstraße ist unser Testlabor"

1996 konnte Reinhard Genzel erstmals ein Schwarzes Loch nachweisen – im Zentrum unserer Milchstraße
24.May 2016 | 15:36

IWF - Hohe Auszeichnung für Grazer Weltraumforscher Baumjohann

Steiermark würdigt Direktor des Instituts für Weltraumforschung mit Großem Ehrenzeichen des Landes
24.May 2016 | 12:13

Navigationssystem - Galileo Nummer 13 und 14 in den Orbit geschossen

Zwei neue Navigationssatelliten vom Weltraumbahnhof Kourou ins All gestartet
23.May 2016 | 12:44

Testmodul - Indien testete erstmals wiederverwendbaren Weltraumtransporter

Versuchsmodell des Reusable Launch Vehicle kehrte erfolgreich zur Erde zurück
23.May 2016 | 10:00

Schichtstrukturen - Sterne im Nebel in der Blase in der Wolke

Europäische Südsternwarte präsentiert neues Bild des Emissionsnebels N55 in der Großen Magellanschen Wolke
09.May 2016 | 11:59

Merkur-Transit: Schauen Sie in der Mittagspause unbedingt zum Himmel

Heute lohnt es sich, den Blick Richtung Himmel zu lenken: Dort wandert der Merkur ab 13.12 Uhr über die Sonne, das Spektakel dauert mehrere Stunden. Im Mai gibt es aber noch mehr zu sehen.
08.May 2016 | 14:01

Weltraum: Was sind eigentlich Schwarze Löcher?

Schwarze Löcher gehören zu den größten Geheimnissen des Weltalls. Seit etwa hundert Jahren werden sie von Wissenschaftlern in der ganzen Welt erforscht – und dabei kann man sie nicht einmal sehen.
03.May 2016 | 16:31

Science Fiction: Diese Star-Trek-Technik könnte es bald geben

Nicht alles, was sich die Star-Trek-Autoren ausgedacht haben, wird eines Tages möglich sein. Doch eine Technologie ist zumindest theoretisch denkbar. Forscher arbeiten schon daran.
01.May 2016 | 13:41

Gefährliche Trümmer: Mit einer Elektroleine gegen den Müll im All

Tausende Tonnen Schrott kreisen um die Erde. Sie gefährden Satelliten und Astronauten. Wissenschaftler präsentieren kurios anmutende Ideen, mit denen man im Weltraum künftig aufräumen könnte.
29.Apr 2016 | 20:25

B/2014 S3: Astronomen finden Ur-Baustein des Sonnensystems

Wie entstand das Sonnensystem, und wie kam Wasser auf die Erde? Einer Antwort auf die Fragen könnten Forscher ein Stück näher kommen. Sie haben im All einen ungewöhnlichen Gesteinsbrocken entdeckt.

Weltraum Blogs

03.Sep 2012 | 16:49

ScienceBlogs.de bekommt eine neue Software und macht Pause

Es ist endlich soweit. ScienceBlogs.de wird auf eine neue Software (WordPress) umgestellt. Dann sollten die ganzen Macken und technische Probleme die sich im Laufe der Zeit angehäuft haben, endlich verschwinden. Die Umstellung erfolgt heute Nacht, um Mitternacht geht es los. ScienceBlogs wird dann eine ganze Weile nicht erreichbar sein. Im Laufe des Dienstag Nachmittag müsste dann alles wieder funktionieren. Hoffen zumindest alle... Vielleicht funktioniert auch nichts mehr und es dauert länger, bis alles wieder normal läuft. Wir werden sehen. Ich hab noch keine Ahnung, wie das neue ScienceBlogs aussehen wird. Ich wäre schon zufrieden damit, wenn alle meine Artikel und alle Kommentare dazu den Umzug heil überstehen... Also drückt die Daumen!


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03.Sep 2012 | 12:25

Barnards Stern hat keine Planeten

Barnards Stern hat keine Planeten. Warum sollte das interessant sein, wo doch sonst immer nur von Sternen berichtet wird, bei denen man Planeten entdeckt hat? Erstmal ist auch ein negatives Resultat ein Resultat. Es mag nicht so sexy sein, wie die Entdeckung eines neuen Planetensystems, aber wenn wir wissen, dass es irgendwo keine Planeten gibt, sagt uns das auch etwas. Und dann ist Barnards Stern ein Sonderfall. Denn hier gab es seit Jahrzehnten Diskussionen, oft sogar Streit, darüber, ob sich dort Planeten befinden oder nicht.

Barnards Stern ist nur 6 Lichtjahre entfernt und damit der viertnächste Nachbar der Sonne (oder der zweitnächste, wenn man die drei Sterne des Alpha-Centauri-Systems zu einem zusammenfasst). Er ist so nahe, dass man seine Eigenbewegung sehr gut sehen kann und weil er sich so schnell bewegt, wird er oft auch "Barnards Pfeilstern" genannt. Dieses Bild zeigt, wie er sich zwischen 2001 und 2010 über den Himmel bewegt hat:

Barnard_Star_2001-2010.gif

Bild: Alejandro Sanz Gómez, CC-BY-SA 2.5

So ein interessanter Stern wurde natürlich oft und ausgiebig beobachtet. Wegen seiner schnellen Bewegung hat man besonders viele und genaue Positionsmessungen angestellt. Und in den 1960er und 1970er Jahren kam der Astronom Peter van de Kamp zu dem Schluss, dass sich dort 2 Planeten befinden müssten. Denn der Stern zog nicht einfach in einer geraden Linie über den Himmel, sondern wackelte hin und her. Der Grund dafür sollte die gravitative Störung der Planeten sein, die den Stern ein bisschen wackeln ließen. Die Entdeckung extrasolarer Planeten in den 1970er Jahren wäre eine große Sensation gewesen. Aber die Kollegen waren nicht überzeugt. Andere Astronomen zeigten, dass vermutlich ein technischer Fehler am Teleskop für das Wackeln des Sterns verantwortlich war. Aber van de Kamp war weiter von der Existenz seiner Planeten überzeugt. Zwei Stück, ungefähr halb so groß wie Jupiter sollten Barnards Stern umkreisen.

Die Sache blieb zweifelhaft, die Beobachtungen konnten nie bestätigt werden und es dauerte bis 1995, bevor der erste wirklich zweifelsfrei bestätigte extrasolare Planet entdeckt wurde. Eine Gruppe amerikanischer Astronomen hat nun noch einmal genau nachgesehen und kommt zu dem Schluß: van de Kamps Planeten existieren nicht. Sie haben Beobachtungsdaten aus den letzten 25 Jahren kombiniert und neu ausgewertet. Im Gegensatz zu van de Kamp haben sie sich nicht auf die Positionsänderungen des Sterns verlassen, sondern seine Radialgeschwindigkeit beobachtet. Auch mit dieser Methode misst man das Wackeln des Sterns, allerdings auf andere Art und Weise. Die Ergebnisse sind ziemlich deutlich:

barnard.png

Bild: Choi et al. (2012)

Die grünen und gelben Punkte sind die Messungen. Wenn der Stern keine Planeten hat, dann sollten sie alle auf der Nulllinie in der Mitte des Diagramms liegen. Wenn van de Kamps Planeten existieren, dann sollten die Punkte dem Verlauf der blauen oder rote Linie folgen. Das tun sie aber nicht, sondern liegen tatsächlich - innerhalb der Fehlerbalken - auf der Nulllinie.

Komplett ausschließen können die Forscher die Existenz von Planeten natürlich noch nicht. Ganz kleine Planeten könnte es noch geben. Aber sicherlich nichts, was größer ist als ein paar Erdmassen. Und auf jeden Fall keine Planeten, wie sie van de Kamp gefunden zu haben glaubte.

Barnards Stern hat also keine Planeten. Aber er wird weiter ein interessantes Forschungsobjekt bleiben, auch weil er der Sonne immer näher kommt. In knapp 10000 Jahren wird er sich bis auf 3,8 Lichtjahre angenähert haben. Ich würde gerne wissen, was die Astronomen bis dahin so alles herausgefunden haben...


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03.Sep 2012 | 10:00

Die Landkarte der Physik

1939 hat Bernard H. Porter die optimale Fusion aus Geografie und Physik erschaffen:

"[A] map of physics, containing a brief historical outline of the subject as will be of interest to physicists, students, laymen at large; Also giving a description of the land of physics as seen by the daring sould who venture there; And more particularly the location of villages (named after pioneer physicists) as found by the many rivers; Also the date of founding of each village; As well as the date of its extinction; and finally a collection of various and sundry symbols frequently met with on the trip."

1939-map-of-physics-h2.jpg

Wirklich cool! Da würde ich gern mal Urlaub machen. Eine kleiner Wanderung von der Astronomie ganz im Westen bis hin zur Astrophysik im Osten und dann an Herschel, Newton und Ptolemäus an den Lichtstrand und ein wenig entspannen ;)

Eigentlich fehlen nur noch 2 Dinge: Eine hochauflösende Version dieser Karte, damit man sie als Poster für die Wand ausdrucken kann. Und eine aktualisierte Version, die die Entwicklung der Physik seit 1939 inkludiert. Seit damals haben die Wissenschaftler ja jede Menge Neuland entdeckt!

(via Strange Maps)

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02.Sep 2012 | 15:40

Terminkalender September

Da ich in den nächsten Monaten diverse Vorträge und Lesungen an diversen Orten halte, dachte ich, ich sag mal Bescheid, wo ich überall sein werde. Vielleicht sieht man sich ja irgendwo.

  • 12.September, Seeheim-Jugenheim: Am 12 und 13 September finden die Bergsträsser Weltraumtage statt. Veranstaltet von der Deutschen Gesellschaft für Schulastronomie gibt es dort jede Menge populärwissenschaftliche Vorträge über Astronomie - zum Beispiel über die Suche nach Außerirdischen, den Bau eines Weltraumfahrstuhls oder die Geschichte der Raumfahrt in Kinofilmen. Ich werde dort am 12. September um 20 Uhr einen Vortrag zum Thema "Krawumm - Wahre und falsche Weltuntergänge" halten und dabei auch aus meinen Büchern vorlesen.

  • 25. September, Solingen: Am 25. September um 19.30 werde ich in der Sternwarte Solingen einen Vortrag zum Thema "Weltuntergang 2012? Keine Panik!" halten.
  • 24-28 September, Hamburg: Von 24 bis 28. September findet in Hamburg die große Jahrestagung der Astronomischen Gesellschaft statt. Dort werde ich zwar keinen Vortrag halten, aber trotzdem anwesend sein (zumindest von 26. bis 28., vorher muss ich ja noch nach Solingen). Wird sicher interessant und vielleicht sieht man sich ja!



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02.Sep 2012 | 14:26

Ein Krawumm geht um die Welt (21): Москва́

Letztes Mal war das Krawumm auf seiner Reise durch die Welt bei der chinesischen Mauer angelangt. Und wenn wir schon mal bei den großen Sehenswürdigkeiten sind, dann passt auch dieses Foto von Leser Robert. Krawumm in Moskau!

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Was bisher geschah: Teil 1: Die staubige Fabrik, Teil 2: Rindviecher, Teil 3: Das Krawumm will hoch hinaus, Teil 4: Eishockey und Nobelpreis, Teil 5: Der Weltskeptikerkongress, Teil 6: James Randi!, Teil 7: Bulgarische Berge, Teil 8: Auf hoher See, Teil 9: Das Buch im Transit, Teil 10: Der Berliner Flughafen, Teil 11: Flauschige Eichhörnchen, Teil 12: Der Bund fürs Leben, Teil 13: Der weiße Gott, Teil 14: Besuch auf Tatooine, Teil 15: Bei den alten Römern, Teil 16: Gaudi in Barcelona, Teil 17: Geysire im Yellowstone-Park, Teil 18: Urlaubslektüre in Antalya, Teil 19: Das Unheil kommt von oben, Teil 20: Die chinesische Mauer
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26.May 2016 | 09:20

NovaWurks’ HISats Set to Fly on DARPA Phoenix eXCITe Spacecraft

novawurks_logoSecond Mission for HISats Is Designed to Explore Experimentation of Cellular Integration Technology

LOS ALAMITOS, Calif., NovaWurks — NovaWurks™ Inc., a provider of high-technology space products and services, announced today that the company’s flagship technology, the Hyper-Integrated Satlet (HISat™), is scheduled for launch into space through the Defense Advanced Research Projects Agency (DARPA)’s Phoenix program. As part of Phoenix’s goal to develop new satellite architectures, DARPA plans to launch its eXperiment for Cellular Integration Technology (eXCITe) spacecraft to validate the concept of an aggregated satlet system cluster in low Earth orbit (LEO).

“HISats are designed to radically change the way spacecraft are designed and deployed. This eXCITe mission is the next step in the development of the HISat and HISat-based cellular spacecraft design as an affordable alternative to traditional monolithic structures,” said Talbot Jaeger, founder and chief technologist at NovaWurks.

Built by NovaWurks, the eXCITe spacecraft is expected to launch the third quarter of 2016 via Spaceflight’s SHERPA in-space transportation platform aboard a SpaceX Falcon 9 rocket from Vandenberg Air Force Base, Calif. Payloads participating on the eXCITe spacecraft will be attached to the HISat-based structure using NovaWurks’ User-Defined Adaptor (UDA). The payloads include: the Maestro Flight Experiment (MFE) developed by the Information Sciences Institute (ISI) at the University of Southern California (USC), DARPA’s Space Enabled Effects for Military Engagements (SeeMe) prototype satellite and NASA Langley’s Rapid Response Radiation Survey (R3S) instruments.

NovaWurks’ first self-funded HISat-based mission, the Satlet Initial-Mission Proofs and Lessons (SIMPL) was successfully launched on December 9, 2015 aboard Orbital ATK’s Cygnus automated cargo spacecraft, and received at the International Space Station (ISS). The unassembled SIMPL experiment will be assembled onboard the ISS by U.S. astronauts, marking the first time a microsatellite is assembled on-board the ISS prior to deployment via a microsatellite deployer.

NovaWurks’ HISat technology is a biologically inspired satlet that provides a foundation for building safe, rapid and cost-effective solutions. With each HISat containing all of the functional capabilities of an autonomous satellite, and the flexibility to conform to the shape or capability requirements of any payload, the HISat-based cellular architecture is flexible for a variety of mission purposes.

About NovaWurks

NovaWurks, Inc., located in Los Alamitos, California, invents, designs and creates high technology products and services for a broad range of applications for space. The NovaWurks team of designers, scientists and engineers offers a diverse background in spaceflight, consulting and research work with decades of experience in managing complex, visionary projects for government, military and corporate clients. For more information, visit www.novawurks.com.

26.May 2016 | 01:17

miniPCR Announces First DNA Amplification in Space

Thermal cycler (Credit: miniPCR)

Thermal cycler (Credit: miniPCR)

CAMBRIDGE, Mass., May 25, 2016 (miniPCR PR) — miniPCR™ announced the first successful DNA amplification on the International Space Station (ISS). Using a miniPCR thermal cycler, astronauts performed Polymerase Chain Reaction (PCR) on DNA samples on April 19th. Analysis performed today on Earth confirms that DNA amplification done in microgravity was successful, ushering in a new era in space exploration.

CR is routinely performed in research laboratories and hospitals for the detection of viruses or bacteria, diagnosis of genetic disorders, assessment of gene expression, and genetic engineering. During PCR, genetic sequences in study are copied millions of times so that DNA can be detected and analyzed.

The miniPCR thermal cycler is the latest addition to the growing genomics capabilities of the ISS. miniPCR has a small footprint, operates using minimal power requirements, and can process eight samples simultaneously. PCR technology can be applied in space to assess microbial growth, monitor living conditions, and protect crewmembers’ lives.

“This finding will broaden the speed and scope of biological analyses available in microgravity. Deep space exploration would be unimaginable without DNA testing capabilities,” said Ezequiel (Zeke) Alvarez-Saavedra, Ph.D., Cofounder.

The space DNA samples were analyzed via gel electrophoresis, a process that separates DNA fragments by size, using miniPCR’s blueGel™ electrophoresis system.

miniPCR is a Cambridge-based company that reinvents lab technology to enable everyone to experiment at the cutting edge of biology. miniPCR tools enable DNA experimentation for laboratory professionals, field scientists, in homes and in classrooms – and now for space explorers.

25.May 2016 | 22:02

SpaceX Running More Than One Year Behind Schedule on Commercial Crew

Dragon Version 2. (Credit: SpaceX)

Dragon Version 2. (Credit: SpaceX)

SpaceX’s commercial crew program is running more than a year behind schedule on the Commercial Crew program it is performing for NASA.

Garrett Reisman, SpaceX’s Director of Crew Operations, said on Tuesday that an automated flight test of the Crew Dragon vehicle to the International Space Station (ISS) has slipped into the second quarter of 2017.  (Spaceflight Now has the mission listed for May 2017.) It was scheduled to occur in March 2016 under the contract NASA awarded to SpaceX in September 2014.

The original schedule showed a test flight to the station with crew occurring in October 2016, some seven months after the automated one. Once testing is complete, SpaceX would begin ferrying astronauts to ISS on a commercial basis. The company has been awarded a minimum of six commercial missions.

During an appearance at the Space Tech Expo in Pasadena, Calif. Reisman showed a slide that indicated SpaceX had completely roughly half of the 18 milestones required to complete the Crew Dragon development program..

The table below shows milestones for the CCtCap phase. Two tests on the list — pad and in-flight abort tests — were not completed during SpaceX’s earlier Commercial Crew Integrated Capability (CCiCap) contract. There are also a pair of milestones — post-certification mission 1 initiation review and propulsion module validation testing — that were listed on Reisman’s slide that were not on the original list of paid milestones.

 SPACEX COMMERCIAL CREW MILESTONES
NO. DESCRIPTION ORIGINAL SCHEDULE
STATUS
1 Certification Baseline Review (CBR) December 2014 Complete December 2014
2 Initial Propulsion Module Testing Complete April 2015
Complete November 2015
CCiCap  Pad Abort Test December 2013
Complete
May 2015
3 Avionics Test Bed Activation May 2015 Complete June 2015
4 Delta Critical Design Review  (dCDR) June 2015 Complete December 2015
5 Docking System Qualification Testing Complete August 2015 Complete December 2015
6 Propulsive Land Landing Test Complete September 2015 Complete December 2015
7 Launch Site Operational Readiness Review November 2015 Complete November 2015
Post Certification Mission 1 Initiation Review  — Complete December 2015
8 Flight Test Without Crew Certification Review (FTCR)
December 2015 Pending
9 ECLSS Integrated Test Complete February 2016 Pending
 – Delta Critical Design Review II (dCDR) June 2015 Pending
 – Validation Propulsion Module Testing  – Pending
10 Flight to ISS Without Crew March 2016 Pending
CCiCAP
In-flight Abort Test April 2014 Pending
11 Parachute Qualification Complete April 2016 Pending
12 Space Suit Qualification Testing Complete May 2016 Pending
13 Launch Site Operational Readiness Review for Crew
June 2016 Pending
14 Design Certification Review (DCR) July 2016 Pending
15 Flight Test Readiness Review (FTRR)
September 2016 Pending
16 Flight to ISS with Crew
October 2016 Pending
17 Operations Readiness Review (ORR) January 2017 Pending
18 Certification Review (CR) April 2017 Pending

The pad abort test, which was originally scheduled for December 2013, was not completed until 17 months later in May 2015. Meanwhile, initial Dragon propulsion module testing ended up slipping by seven months from April to November 2015.

SpaceX completed avionics test bed activation in June, only a month late. On June 28, a Falcon 9 rocket carrying a Dragon cargo ship to ISS exploded after launch, resulting in a six-month gap until the next flight.  SpaceX did not complete another commercial crew milestone until November even though several were scheduled.

The Delta Critical Design Review, which had been set for completion in June, was split into two parts. The first part was completed in December, with the remainder of the review still pending.

SpaceX has a number of crucial milestones to complete in order to fly the two test missions. These include: environmental and life support testing, spacesuit and parachute qualification, and propulsion module verification.

25.May 2016 | 10:30

ThumbSat to Set Up Operations in Tijuana

thumbsat_logoTIJUANA, Mexico (Tijuana EDC PR) – Wade VanLandingham, President of ThumbSat Inc., made the official announcement that the company has started production in the research park complex of the Technology University of Tijuana. They partnered with MXSpace, Simple Complexity, and local and federal government agencies in Mexico to bring a modern electronics manufacturing and testing facility to one of Mexico’s most exciting cities, Tijuana.

Commissioning and start-up of the factory was completed at the end of March 2016, now the facility is fully operational and capable of producing circuit boards for satellites, electronic subsystems, such as radio transmission boards, customer specific payloads, including the new ThumbNet dongles, which will be one of the most advanced Software Defined Radio (SDR) receivers available anywhere in the world.

The facility includes a clean room housing all of the equipment required to manufacture and assemble ThumbNet tracking stations and ThumbSat satellites as well as perform all of the required testing to ensure the satellites are ready for launch into space.

Testing capabilities of the laboratory eventually will include hot and cold thermal cycling, 3 axis random and sine wave vibration, vacuum, and complete electrical and operational verification. The facility can also be used to support other researchers or students at the UTT complex.

The facility is staffed by highly motivated and experienced employees who live, work and contribute to the benefit of the Tijuana area. By employing technicians from the local areas such as Tijuana or Rosarito, ThumbSat has already helped create jobs for the local communities and continues to ensure that the skilled graduates from Mexico’s world class educational system are able to use their talents to the fullest.

Additionally, the company partnered with local suppliers in Baja, California for materials and supports vendors, such as industrial machine work or printed circuit board manufacturing. This commitment to partnering with support companies in Mexico has the advantage of allowing for extremely fast procurement and processing, while expanding the benefits to the local areas, beyond their direct staff.

In April of 2016, the satellite company achieved the milestone of successfully creating the first circuit boards, by producing a first run of completely populated boards of the radio transmission subsystem for the ThumbSat satellites. This is an entirely new radio circuit that has increased stability, efficiency and better transmission characteristics than the commercial circuit that was previously used on ThumbSat. Radio boards are currently in Europe, in the hands of ThumbSat’s RF engineering team for extensive testing, but initial testing shows the quality and reliability of the manufactured boards are as high as expected.

Once verification is complete, the first of the quality model and flight model ThumbSat satellite boards will be produced at Tijuana´s facility in June. Eventually production levels will be several hundred satellites and radio transmission boards, as well as several thousand SDR receivers, per year.

“ThumbSat is very proud to work with all of our international members and partners and to continue to build a global community for the benefit of everyone. We truly are: Unlocking Space For Everyone!” said Wade.

About ThumbSat: If you’ve ever dreamed of putting an experiment into space, ThumbSat is your one-stop-shop. We will provide the launch, basic satellite and all of the hard parts like the paperwork. All you have to provide is the experiment. For more information visit ThumbSat on the web at http://www.thumbsat.com — ThumbSat was also featured in the October issue of Wired Magazine .

About Tijuana EDC: We are one of the economic development organizations accredited by the International Economic Development Council -IEDC-.

We offer a robust portfolio of services FREE OF CHARGE to companies interested in establishing a manufacturing operation in Mexico or searching to outsource manufacturing to Mexico.

  • Tijuana EDC Soft-landing services
  • Advisory — How to manufacture in Mexico?
  • Site selection
  • Government liaison services
  • Manufacturing outsource information
24.May 2016 | 23:04

Arianespace to Supply OneWeb Payload Dispensers

OneWeb satellite. (Credit: Airbus Defence & Space)

OneWeb satellite. (Credit: Airbus Defence & Space)

EVRY, France (Arianespace PR) – Arianespace announced today that it has signed a contract with the global satellite internet company OneWeb to design, qualify and supply 21 payload dispensers for the deployment of the OneWeb constellation, along with five more on option.


RUAG Space AB (Linköping, Sweden) will be the prime contractor, in charge of development and production of these dispenser systems. The dispenser systems will first secure the satellites during their flight to low Earth orbit and then release them into space. They are designed to accommodate up to 32 spacecraft per launch, allowing Arianespace to deliver the lion’s share of the OneWeb constellation over a period of 18 months, starting in 2018.

Arianespace signed a launch contract in June 2015 with OneWeb, covering 21 Soyuz launches, along with options for five additional Soyuz launches and three Ariane 6 launches.

The OneWeb constellation will make broadband access available to many individuals across the world who have limited or no access today. When fully deployed, OneWeb’s system will support a wide variety of important services globally, including cellular backhaul, mobility services, community and residential Internet access, and emergency communications.

Matt O’Connell, OneWeb’s CEO, said: “Putting the world’s largest satellite constellation into orbit is an enormous task and Arianespace is ideally suited to launch the initial constellation, allowing OneWeb to start providing services to its customers.”

Arianespace always strives to offer tailor-made solutions addressing each customer’s specific needs,” said Stéphane Israël, Chairman and CEO of Arianespace. “By signing this payload dispenser contract with OneWeb and by benefiting from RUAG Space excellency, we can ensure the timely delivery of their constellation to polar orbit. We are very proud of our major role in the development of OneWeb, and we thank our customer for its confidence.”

About Arianespace

To use space for a better life on earth, Arianespace guarantees access to space transportation services and solutions, for any type of satellite, commercial as well as institutional, into any orbit.

Since 1980, Arianespace has performed missions placing more than 500 satellites into orbit with its 3 launchers: Ariane, Soyuz and Vega.

Arianespace is headquartered in Évry, France near Paris, and has a facility at the Guiana Space Center in French Guiana, plus local offices in Washington D.C., Tokyo and Singapore.

01.Dec 9537 | 08:00

Alexander Gerst wird ISS-Kommandant

ESA-Astronaut Alexander Gerst wurde für 2018 für eine neue sechsmonatige Mission zur Internationalen Raumstation ISS benannt, wobei er in der zweiten Hälfte seiner Einsatzzeit die Rolle des Stationskommandanten innehaben wird. Diese Nachricht wurde gestern im Beisein von Bundeskanzlerin Angela Merkel von ESA-Generaldirektor Jan Wörner im Europäischen Astronautenzentrum in Köln verkündet.
01.Jan 9110 | 03:00

ISRO testet Technologiedemonstrator RLV-TD

Die indische Weltraumforschungsorganisation (ISRO) hat am 23. Mai 2016 einen Testflug ihres Demonstrators für ein wiederverwendbares, geflügeltes Raumfahrzeug durchgeführt.
01.Dec 8454 | 08:00

SpaceX startet JCSAT-14, landet Erststufe

SpaceX hat erfolgreich den Satelliten JCSAT-14 für die JSAT Corporation aus Japan gestartet. Gleichzeitig hat SpaceX das erste Mal eine Landung bei einer GTO-Mission geschafft.
01.Jan 8395 | 06:00

Japan: Weltraumteleskop Astro-H vermutlich zerstört

Nach einem Fehler im Lageregelungssystem des japanischen Weltraumteleskops Astro-H alias Hitomi kam es zu einer ungewollten Rotation, die das Raumfahrzeug derartig beschädigt hat, dass eine Rettung der Mission wohl ausgeschlossen werden muss.
01.Dec 8319 | 06:00

JAXA stellt Bemühungen zur Rettung von Astro-H ein

Die japanische Agentur für Luft- und Raumfahrtforschung teilte am 28. April 2016 mit, die Bemühungen zur Rettung des Weltraumteleskops Astro-H einzustellen. Ein Betrieb des Teleskops ohne seine Solarzellenausleger ist nicht möglich.
24.May 2016 | 14:00

Pflanzenkunde für die Gemüsezucht am Südpol

Obwohl ich erst im Dezember 2017 zu meiner einjährigen Expedition für das Projekt EDEN ISS in die Antarktis aufbreche, gehen bereits jetzt die Vorbereitungen dafür los. Schließlich werde ich in der Antarktis verantwortlich für den Betrieb des EDEN ISS-Gewächshauses sein.
15.Apr 2016 | 14:30

Alarm für Col-CC!

Auf eine ruhige Nachtschicht hatten sie sich eigentlich eingestellt, die Kollegen vom Dienst. Aber manchmal kommt es anders als erwartet - und genau deswegen sind wir ja ständig im Columbus Kontrollzentrum (Col-CC) auf Schicht. Der Adrenalinpegel steigt aber immer noch, wenn im Kontrollraum der dezente Ton erklingt, der mich irgendwie immer an "Das Boot" erinnert und der uns Flight Controller auf einen Alarm an Bord der ISS hinweist.
16.Mar 2016 | 15:40

EDRS-A: Überholmanöver im Berufsverkehr

Anders als niedrigfliegende Satelliten und die ISS, die mit 8 Kilometern pro Sekunde in 90 Minuten um die Erde rasen, geht es in der geostationären Höhe gemächlicher zu. Hier beträgt die Kreisbahngeschwindigkeit nur noch 3 km/s. Da man sich 36000 km über dem Erdäquator befindet, braucht man 24 Stunden für einen Umlauf um die Erde. Damit kommt man vom Boden aus gesehen über einem bestimmten Längengrad scheinbar zum Stillstand. Das ist sehr praktisch, da man dann seine Bodenantenne fest ausrichten kann und dauerhafte Sichtbarkeit hat.
14.Mar 2016 | 09:54

Ein Jahr lang Zeitreise

"Es war einmal…" jedem ist dieser Anfangssatz geläufig. Darauf folgt meist eine Geschichte von früher, ein Märchen, eine Sage. Bei unserem Twitterprojekt "#EsWarEinmal" hatten wir jeden Tag ein kleines Wissenshäppchen aus der Vergangenheit für Euch.
09.Mar 2016 | 16:01

Ariane-Start noch vor dem Frühstück

Früh aufstehen hieß es für diejenigen, die heute Morgen einen Ariane 5-Start sehen wollten. Um 6:20 deutscher Zeit hob zum zweiten Mal in diesem Jahr eine Ariane 5 ECA vom europäischen Weltraumbahnhof in Französisch-Guayana ab um einen Satelliten ins All zu bringen. Neben dem Transport eines Satelliten in den Orbit, wird dieser Ariane 5-Flug auch als Versuchsträger für die Entwicklung der Ariane 6 dienen. Mehr dazu weiter unten.
26.May 2016 | 12:16

Abgesang und Neubeginn – ILA und Space Film Festival

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Die erste ILA dauerte noch 100 Tage

Die Internationale Luft- und Raumfahrtausstellung (ILA) in Berlin wirft ihre Schatten voraus, wenngleich die Schatten kürzer sind als in den Vorjahren. Wer wie ich die ILA seit Jahrzehnten besucht, schon seit den Tagen, als sie noch in Hannover-Langenhagen stattfand, kann nur bedauern, dass sie jedes Mal ein wenig mehr gestutzt wird. In Hannover, in der "guten alten Zeit" lief die ILA noch über acht Tage und wurde von bis zu 300.000 Menschen besucht. Die allererste ILA übrigens, seinerzeit in Frankfurt, dauerte nicht weniger als 100 Tage.

Nach der Wende unternahm sie in Berlin im Jahre 1992 einen Neustart (sie war dort schon ab 1928 bis zum Krieg gewesen) und lief bis 2004 als siebentägige Veranstaltung. Ab 2006 waren es dann nur noch sechs Tage. Vor zwei Jahren stellte man auf fünf Tage um. In diesem Jahr sind es noch vier.

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Ab 1928 bis zum Krieg kam die ILA erstmals nach Berlin

Das Berlin der Nach-Wende-Zeit und das Land Brandenburg mochten die ILA nie. Die Stadt legt deutlich mehr Wert auf Partys, hippe Kneipen und die Pflege ihrer progressiv-urbanen Kultur. Ich nehme gerne Wetten an, wann sich Stadt und Land endgültig dieser lästigen Pflichtübung entledigen werden. Man munkelt jedenfalls schon, dass bald nach der ILA Flüchtlingsunterkünfte in die Messehallen kommen. Da wird man dann in zwei Jahren, leider, leider, so gerne man es auch täte, aber man muss da ja nun mal Prioritäten setzen, keine Messe mit Flugzeugen, Raumfahrtexponaten und Airshow mehr abhalten können. Und sich wahrscheinlich - nächster Verkleinerungsschritt - auf eine Art zwei- bis dreitägige Konferenzveranstaltung an den Funkturm zurückziehen. Ohne die Papas, die ihre Jungs huckepack herumtragen und mit glänzenden Augen silberne Maschinen bewundern. Dann sind die aufgeregt-geschäftigen Business-Klone in ihren dunklen Anzügen und roten (unteres Business-Development Level) oder dezent gemusterten (mittleres und oberes Management) Krawatten unter sich und können hinter verschlossenen Türen unter Ausschluss der Öffentlichkeit im Séparée vor sich hin tagen.

Nur die Berliner Taxi-Fahrer wird es vielleicht nicht ganz so freuen. Sie können ihre Gäste dann nur noch bis zum Funkturm fahren. Immerhin, diesen Weg haben sie gut drauf. Als vor Jahren im Zuge des „Jahrhundertbauwerks“ BER  die neuen ILA-Messehallen in Selchow in den märkischen Sand gebaut wurden, hatte sich kaum einer der Kutscher über den neuen  Weg informiert und setzte seine Kundschaft einfach irgendwo in der staubigen Pampa ab („Ick glob, hier irgendwo war die ILA imma, Meesta!“).

Richtiges Interesse an der ILA hatte Berlin nur in der Vorkriegsära. Nach der Wende hätte man die Veranstaltung wohl besser nach Leipzig vergeben. Dort gibt es auch einen schönen,  relativ verkehrsarmen aber dennoch verkehrsgünstig gelegenen Flugplatz. Dort gibt es Messeerfahrung, eine deutlich engagiertere und interessiertere politische Führung und es würde heute gut in den langsam aufblühenden Wirtschaftsraum dieser Region passen. Aber das ist ja nun vorbei und bald wird man sich endgültig den beiden europäischen Platzhirschen bei den Luftfahrtschauen, Le Bourget und Farnborough, geschlagen geben müssen und die Segel streichen.

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2004 dauerte die ILA noch eine volle Woche. Bild: Messe Berlin

Umso mehr aber gilt es, den verblassenden Flair vergangener großer Tage noch einmal richtig in sich aufzusaugen. Noch einmal kerosingeschwängerte Luft zu atmen, noch einmal die zukunftsverheißenden Ausstellungsstücke der Raumfahrtunternehmen, der ESA und des DLR allesamt an einem Platz versammelt zu bewundern, sich über die neuesten Projekte zu informieren, mit anderen Luft- und Raumfahrtbegeisterten zu diskutieren, bei Currywurst und Pommes den Jets am Himmel nachblicken und sich mit Fluglärm volldröhnen zu lassen bis die Ohren klingeln. Die ILA war über Jahrzehnte hinweg nicht nur eine Geschäftsveranstaltung der Luft- und Raumfahrtkonzerne. Sie war auch ein Treffpunkt der Freaks und der Fans. Schade drum.

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Seit einigen Jahren spart man sich auch eigene Veranstaltungsplakate und beschränkt sich auf ein nüchternes Logo. Bild: Messe Berlin

Es gibt im Umfeld der ILA aber durchaus auch Lichtblicke, und ich hoffe, dass sich das allmählich ausbreitende Vakuum von anderen Veranstaltungen gefüllt wird. Eine hab ich schon mal ausfindig gemacht, denn in diesem Jahr findet parallel zur ILA - also zwischen dem 1. und 5. Juni - das "International Space Film Festival" statt. Die Homepage des Events findet sich hier und wie man sieht, es ist ganz schön was geboten. Der Veranstalter hat sich das Ziel gesetzt, "realitätsnahe" SF-Filme und Dokus mit Raumfahrtschwerpunkt zu zeigen. Er möchte uns genau da abholen, wo uns die ILA mehr und mehr im Stich lässt.

Das Film Festival beginnt am 1. Juni mit einer Premieren-Gala um 18:45 Uhr. Im superschicken Cinestar im Sony-Center übrigens. Es wird zunächst eine Panel-Diskussion geben mit dem Titel: "Das Space Race der Jungen Wilden - Was steckt dahinter?" Einer der Panel-Teilnehmer ist im Übrigen der Autor dieser Zeilen. Das Gequassel wird nicht lange dauern, versprochen. Ab dann gibt’s Raumfahrtfilme satt. Vielleicht sehen wir uns ja. Bei den Filmtagen oder - möglicherweise schon zum letzten Mal - auf der ILA.

11.Apr 2016 | 17:22

12. April 2016 – Yuris Night in Wien

Am 12. April 2016 ist es wieder soweit: Weltweit feiern die Raumfahrtfans den legendären ersten Orbitaflug von Juri Gagarin. Die Veranstaltung in Wien wird dabei wie in jedem Jahr von der Raumfahrt- und Astronomieplattform „Der Orion“ organisiert. Zu Gast sind wir diesmal im Dachgeschoss des „TU the Sky“ der Technischen Universität der Stadt Wien, am Getreidemarkt 9. Die Veranstaltung beginnt um 18:30 Uhr.

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Besucher des "TU the Sky" können einen atemberaubenden Blick über die Stadt Wen genießen. Credit: TU Wien

Wie immer bei der jährlichen Yuris Night von "Der Orion" ist der Eintritt frei und jede(r), der sich für das Thema interessiert ist herzlich eingeladen. Dabei gibt es für jeden Gast sogar noch eine kleine Brotzeit und ein Getränk. Dass das möglich ist, verdankt der Veranstalter seinen langjährigen treuen Sponsoren. Und - nur ganz nebenbei - schon alleine der Veranstaltungsort ist hoch interessant: Das „TU the Sky“ ist das größte Plus-Energie-Haus Österreichs. Seine komplette Fassade ist nichts anderes als eine riesige Fotovoltaik-Anlage.

Wie jedes Jahr hat Yuris Night in Wien auch heuer einen Themenschwerpunkt. Das sind dieses Mal Cubesats, Mini-Satelliten, die nicht größer sind, als der klassische „Rama-Margarinewürfel“. Österreich hat bereits zwei davon gestartet, die immer noch funktionieren und Daten liefern. Der Start einer dritten Einheit ist für dieses Jahr geplant. Daher haben wir eine Runde von Experten eingeladen, um Vorteile und Nachteile der Mini-Satelliten im Vergleich zu ihren großen Geschwistern zu beleuchten.

Wir freuen uns, dass wir für diese Gesprächsrunde den "Vater" der österreichischen CubeSats gewinnen konnten: Dr. Werner Weiss vom Institut für Astrophysik der Uni Wien. MIt dabei ist auch der Projektleiter von Pegasus, Dr. Carsten Scharlemann von der FH Wiener Neustadt. Pegasus ist Österreichs dritter CubeSat und startet im Juni. An dem Projekt sind auch das Institut für Astrophysik der Uni Wien, das TU Space Team und das Österreichische Weltraum Forum beteiligt. Vom Institut für Astrophysik werden Dr. Franz Kerschbaum und vom TU Space Team Dominik Kohl teilnehmen.

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Portrait Dr. Barbara Imhof. Credit: Paul Wilke

Moderiert wird die Runde von Dr. Barbara Imhof von Liquifer. Die Weltraum-Architektin arbeitet derzeit an dem selbständig entfaltbaren Astronauten-Habitat SHEE. Mit dem Entwurf LavaHive belegte Liquifer in Kooperation mit der Europäischen Weltraumorganisation ESA den dritten Platz bei der NASA 3-D Printed Habitat Challenge.

Vom Institut für Weltraumforschung der Österreichischen Akademie der Wissenschaften wird Dr. Rumi Nakamura an der Veranstaltung teilnehmen und von ihrer aktuellen Forschung mit dem NASA-Satelliten Magnetospheric Multiscale Mission (MMS) berichten. Dr. Nakamura wurde bereits mehrfach ausgezeichnet und ist Spezialistin für Weltraum-Plasma-Physik. Anhand der Daten von MMS untersucht sie das Zusammenwirken der Magnetfelder von Erde und Sonne. Diese Interaktionen sind für das Weltraumwetter verantwortlich und beeinflussen das Funktionieren von GPS, Telekommunikation und Stromnetzwerken.

Wir freuen uns, dass der französischen Astronaut Léopold Eyharts unsere Einladung angenommen hat. Er hat bei zwei Raumflügen insgesamt 68 Tage im Weltraum verbracht, und ist einer der wenigen Astronauten, die sowohl noch zur legendären russischen Raumstation Mir geflogen sind, als auch die ISS besucht haben. Im Gespräch mit ihm werden wir mehr über seinen Lebensweg in der Raumfahrt erfahren und ihn auch fragen, wie er die Zukunft der bemannten Raumfahrt sieht. Anschließend steht er für Fragen aus dem Publikum zur Verfügung.

Zum Abschluss des Abends wird das Österreichische Weltraum Forum wieder den Polarsternpreis an eine Person vergeben, die durch ihren Einsatz die Öffentlichkeit für den Weltraum begeistert.

Internet-Adressen

Dieser Vorbericht wird in eingen Tagen durch einen Veranstaltungsbericht ergänzt.

31.Mar 2016 | 22:06

Untersuchungsbericht zum Fall USAF-Major Harvey O. Thomas (Teil 2)

Hier nun, wie vor einigen Tagen an anderer Stelle angekündigt, die Auszüge aus dem Untersuchungsbericht der US-Luftwaffe zur Mission LIRPA-1, die am 3. November 1966 begann und erst über ein Jahr später mit der Rückholung des Astronauten Harevy O. Thomas endete.

USAF SPACECRAFT INVESTIGATION PANEL (SIP) MISHAP ASSESSMENT ON DODIG-1966-041 "Low earth orbit Intelligence Research Project A - Mission 1" (LIRPA-1)

Vorbemerkung:

Eine Kette gravierender Fehler des Missionskontrollteams, verbunden mit nicht minder schwerwiegenden Fehlhandlungen der Flugbesatzung, führten bereits unmittelbar nach Beginn der ersten Mission des Low earth orbit Intelligence Research Project A (LIRPA-1) Programmes zur Strandung des Astronauten, Luftwaffenmajor Harvey O. Thomas (Funk-Rufname: Major Tom), in einem Erdorbit mit einem Perigäum von 350 Kilometern, einem Apogäum von 410 Kilometern und einer Bahnneigung zum Äquator von 62 Grad. Die Ermittlungen des Komitees ergaben, dass erprobte und seit Jahren etablierte Prozeduren bei dieser Mission nicht oder nur unzureichend befolgt wurden. Zusätzlich führte eine eher von emotionalen als von rationalen Kriterien beeinflusste  Entscheidungsfindung zu einer raschen Eskalation der Ereignisse, die am Ende das Scheitern der Mission bewirkte.

Bild 1

Harvey O. Thomas (Major Tom) ganz hinten links. Er war Mitglied der Auswahlgruppe 2A für das Programm des Manned Orbiting Laboratory (MOL). Credit: TSA

Nachfolgend das Transscript des CAPCOM  (Anmerkung des Verfassers: Capsule Communicators) mit den Anmerkungen der Komitee-Mitglieder.

Missionskontrolle: Ground Control to Major Tom. Ground Control to Major Tom:Take your protein pills and put your helmet on

Das Panel befand das Kommando an den Astronauten, nur wenige Sekunden vor dem Abheben der Rakete Nahrungsergänzungsmittel zu sich zu nehmen, als unbesonnen und töricht.  Weiterhin stellte das Panel fest, dass es zu einem Zeitpunkt von T-minus 10 Sekunden für Major Harvey O. Thomas wesentlich zu spät im Ablauf der Startsequenz war, seinen Helm anzulegen. In der Folge verblieb keine Zeit mehr, den Kohlendioxid-Absorber zu überprüfen und sein Visier mit Anti-Fogging-Compound zu behandeln. Der dem Komitee vorliegende Flugplan bestätigt dieses Fehlverhalten. Für das Anlegen des Helmes sieht er einen nominalen Zeitpunkt von 2:20 Stunden vor dem Start vor, das Schließen des Visiers sollte 3 Minuten und 10 Sekunden vor dem Liftoff stattfinden.

Missionskontrolle: Commencing countdown, engines on

Ein bizarres Statement, wie so viele im weiteren Ablauf dieser Mission. Der Ausschuss befand die Ankündigung “commencing countdown” (also: Beginn des Countdowns) in einer Phase, in der sich der Countdown tatsächlich unmittelbar vor seinem Abschluss befindet, als grotesk. Dies ist dabei nicht – wie von den Mitgliedern des Review-Teams zunächst vermutet - auf einen Fehler im Transscript zurückzuführen, denn auf der begleitenden Tonspur ist im Hintergrund klar und deutlich die Stimme des Launch Sequence Operators zu hören, der eben “eight....seven...six...five...four…" herunterzählt, als der Countdown angeblich gerade erst „beginnt“.

Darüberhinaus erfordert das Aktivieren der Triebwerke ein hochkomplexes, vielstufiges Protokoll. Es kann nicht einfach dadurch erreicht werden, dass jemand “Engines on” ruft. Ein Mitglied der Untersuchungskommission meinte dazu, das wäre, als wie wenn ein Kleinkind seinen Bobbycar mit den Worten „Auto, fahr“ anfeuert.

Missionskontrolle: Check ignition and may God’s love be with you

MOL-Gemini-B-Test

Die Probleme begannen bereits in der ersten Startphase. Credit: USAF

Eine Videoaufzeichnung aus der Besatzungskabine zeigt Major Harvey O. Thomas in der ersten Startphase, den Mund mit Protein-Tabletten vollgestopft und verwirrt um sich blickend. Er tappt dabei ungelenk an der Kontrollkonsole herum (versucht er gerade "Ignition" zu checken?) und sieht dann seinen Helm auf dem Kabinenboden liegen, der noch in der Schutzhülle steckt (!). Der Major kriecht verzweifelt herum und versucht seinen Helm anzulegen, während mächtige Andruckkräfte und Vibrationen seinen Körper durchrütteln.

Missionskontrolle: This is Ground Control to Major Tom. You’ve really made the grade!

Gerade einmal 46 Sekunden nach dem Liftoff ist das eine hohle und unangemessene Phrase. Sie soll vermutlich dazu dienen, die Aufmerksamkeit vom Helm-Fiasko abzulenken.

Missionskontrolle: . . . and the papers want to know whose shirts you wear

Für eine gesicherte Bestätigung dieser eigenartigen Aussage konnte das Komitee keinerlei Belege gleich welcher Artfinden. Sicher ist jedoch mit einiger Beweiskraft, dass Astronauten grundsätzlich eher weniger durch das Tragen modischer Markenkleidung auffallen. Recherchen in der einschlägigen Literatur ergaben, dass das Kleidungsstück von Astronauten, welches das breite Publikum am Meisten interessiert, Pampers für Erwachsene sind.

Missionskontrolle: Now it’s time to leave the capsule if you dare.

Der überflüssige Zusatz “if you dare” ist ein weiterer Beleg der ungenügenden Bewertung der Situation. Diese Aussage könnte den seelisch offensichtlich ohnehin angeschlagenen Major weiter erschüttert haben. Im späteren Verlauf der Konversation hören wir sogar die noch wesentlich rätselhaftere Empfehlung “Take out your comfort pillow if you dare”.

Major Tom: . . . and I’m floating in a most peculiar way.

Die Gutachter konnten kaum glauben, dass sich ein erfahrener Astronaut mit den grundlegenden Anforderungen der Schwerelosigkeit überfordert zeigt. Das Komitee stellt hier unzureichendes Training im Vorfeld der Mission fest.

Major Tom: For here am I sitting in a tin can . . .

Dieser billiger "Schuss vor den Bug", gerichtet an die Entwickler des Raumfahrzeugs, vom bis dahin meist höflichen Astronauten, ist Besorgnis erregend. Verliert er hier bereits völlig die Fassung? Im Kontrollbunker in Cape Canaveral ist das Stöhnen der Designer über diese öffentliche Demütigung deutlich wahrnehmbar.

Major Tom: Planet Earth is blue . . .

Dem Steuerzahler, den dieser Flug 4,8 Milliarden Dollar gekostet hat, dürfte eine solch banale Beobachtung nicht zu vermitteln sein.

Major Tom:. . . and there’s nothing I can do.

Das stimmt leider nur zu genau. Ein hochwichtiges Experiment über das Kopulationsverhalten von Seidenraupen in der Mikrogravitation konnte nicht stattfinden. Das Anlegemanöver an der MOL-Station konnte trotz der geringen Distanz zum Kopplungsring (Anmerkung des Verfassers: 38 Zentimeter) nicht durchgeführt werden.

Major Tom:. . . Though I'm past one hundred thousand miles I'm feeling very still…

Major Harvey O. Thomas'  gravierende Fehl-Wahrnehmung der Situation kommt hier erneut zum Ausdruck. Zum Zeitpunkt der Meldung, sieben Minuten und 18 Sekunden nach dem Liftoff, befindet sich das Raumschiff keineswegs "past one hundred thousand miles", sondern lediglich 638 Meilen downrange von Cape Canaveral und  in einer Höhe von 112 Meilen. Dass sich der Major "still" fühlt, könnte auf die massive Intoxikation mit Proteinpräparaten zurückzuführen sein. Die übermittelte Telemetrie zeigt jedenfalls einen Geräuschpegel von 136 Dezibel in der Kabine. Eine weitere Möglichkeit für diese befremdliche Aussage könnte darin bestehen, dass das Gehör des Majors wegen Übersättigung quasi "abriegelte", denn der Flughelm war zu diesem Zeitpunkt nach wie vor nicht ordnungsgemäß angelegt.

Major Tom:. . . and I think my spaceship knows which way to go.

Bemerkungen dieser Art sind nicht dazu angetan, Zuversicht zu verbreiten.

Major Tom: Tell my wife I love her very much . . . she knows

Major Harvey O. Thomas ist nicht verheiratet.

 

Empfehlungen der Kommission:

  1. In künftigen Missionen, sowohl denen der NASA als auch denen militärischer Organisationen, sollte auf die Verwendung von “All Stars Hypro 85 Hardcore” verzichtet werden. Das Präparat ist unnötig und ihre Quelle (Anmerkung des Verfassers: Melanie, die Tochter des Flugdirektors) führt zu einem Interessenkonflikt. In keinem Fall sollte der Verzehr von Proteinpräparaten den weit wichtigeren Vorgang des Anlegens des Flughelmes verzögern.
  1. Funksprüche der Bodenkontrolle müssen eine ruhige, selbstsichere Autorität ausstrahlen. Bemerkungen wie “Your circuit’s dead, there’s something wrong!” klingen panisch und unprofessionell. Weitaus passender wäre hier: “Major Tom? Wir registrieren eine geringfügige Sollabweichung in einem der Schaltkreise. Wir prüfen das und melden uns in Kürze wieder.”
  1. Für den Fall dass die Kommunikation unterbrochen wird, empfiehlt das Gremium den Standard-Ruf: “Do you copy? Over” Das ständige Herumjammern mit “Can you hear me, Major Tom?” passt besser zu einem neurotischen Liebhaber als zum führenden Raumfahrtprogramm dieses Planeten.
  1. Weiterhin empfiehlt das Komitee, das Projekt LIRPA, ursprünglich ausgelegt auf 12 Missionen pro Jahr, drastisch zu reduzieren. Das Gremium schlägt vor, nur noch einmal jährlich eine LIRPA-Mission durchzuführen. Aus Gründen der für optische Beobachtung vorteilhaften Beleuchtungsverhältnisse auf der nördlichen Hemisphäre bevorzugt etwa zehn bis elf Tage nach dem Primär-Äquinoktium.
  1. Und schließlich sollte sobald wie irgend möglich eine Rettungsmission initiiert werden, um Major Harvey O. Thomas zurückzuholen. Seine häufigen Versuche, sich über Bordfunk in die Morgenprogramme der nationalen Radiosender einzuschalten (die mit erheblichem Aufwand durch dieJamming Transmitter von NORAD unterbunden werden müssen), könnten zwar dem einen oder anderen Zuhörer unterhaltsam erscheinen, seine politisch inkorrekten Meinungen und seine drastische und bildhafte Sprache dürften den Steuerzahler im Allgemeinen und künftige Nachwuchsastronauten im Speziellen jedoch erheblich befremden.

 

Soweit die Auszüge aus den ersten Seiten des Untersuchungsberichtes. Dazu noch ein Nachtrag des Autors:

Die Rückholung von Major Harvey O. Thomas erfolgte am 9. November 1967 durch Oberstleutnant LachlanMacleay und Major Francis Neubeck, von denen alle heute verfügbaren offiziellen Quellen besagen, dass sie nie einen Raumflug unternommen haben. Ihre Mission wurde seinerzeit als die unbemannte NASA-Testmission Apollo 4 ausgegeben.

Bei Major Harvey O. Thomas wurde nach seiner Mission eine massive Intoxikation mit Proteinpräparaten nachgewiesen, die offenbar wesentlich zu der seinerzeit unerklärlich suboptimalen Performance bei der Mission LIRPA-1 beitrug. Dies ersparte ihm aber nicht die Degradierung zum Corporal und dem Entzug der Fluglizenz.

Corporal Thomas machte in der Folge zwischen dem 1. Februar 1968 und dem 31. Januar 1973 Dienst auf den U-Booten USS Ethan Allen und USS Sam Houston wo er für die Pegelmessung des Bilgewassers zuständig war. Die restlichen 15 Jahre seiner militärischen Dienstzeit leistete er an der McMurdo Südpolstation ab, wo man ihn zuletzt am 31. Dezember 1988 beim Schneeschaufeln sah.

27.Mar 2016 | 22:36

Untersuchungsbericht zum Fall USAF-Major Harvey O. Thomas (Teil 1)

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Grafische Darstellung MOL mit Gemini B. Credit: US-Space Command

Es ist in den USA lange geübte Praxis militärisch als „geheim“ klassifizierte Ereignisse nach Ablauf einer Sperrfrist historisch aufzuarbeiten. Die Dauer dieser Sperrfrist beträgt in der Regel etwa 50 Jahre, danach werden die Informationen der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. In wenigen Tagen ist es wieder einmal so weit. Dann wird der Untersuchungsbericht zu der im Jahre 1966 gescheiterten Mission LIRPA-1 (Low earth orbit Intelligence Research Project A - Mission 1) der US-Luftwaffe veröffentlicht.

Die Defizite, die seinerzeit auftraten, waren so gravierend, dass in der Folge alle bemannten militärischen US-Programme (Anmerkung des Verfasser: DynaSoar, Blue Gemini und Manned Orbiting Laboratory, besser bekannt als „MOL“) storniert wurden. Die US-Luftwaffe verkündete damals, dass speziell die Aufgaben des MOL besser von den unbemannten Satelliten der Serien KH-9 "Hexagon" und KH-10 "Dorian" wahrgenommen werden könnten. Eine Aussage, die - wie sich nun herausstellt - allzu berechtigt war.

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Noch sind einzelne Details des Untersuchungsberichtes nicht der Öffentlichkeit zugänglich. Credit: Pentagon

Ich werde in wenigen Tagen an dieser Stelle einen Auszug aus dem Bericht des Pentagon veröffentlichen. Die noch bestehende Sperrfrist lässt das nicht eher zu. Bis dahin ist aber vielleicht eine kleine Hintergrundgeschichte von Interesse, die ebenfalls erst dieser Tage durch einen Nachlass in Mittelengland publik wurde. Sie steht im Zusammenhang mit dem Tod eines Musikers namens David Jones, der erst kürzlich gestorben ist. Die Wahrheit über die LIRPA-1 Mission wäre nämlich beinahe schon Ende der sechziger Jahre ans Licht der Öffentlichkeit gekommen. Genau genommen ist sie es sogar tatsächlich. Nur wurde das Offensichtliche damals von niemandem für wahr gehalten.

Auslöser dieser Beinahe-Panne war Jeffrey Beamish, ein Fernmeldetechniker des Radioobservatoriums Jodrell Banks. Er hatte am Nachmittag (Anmerkung des Verfassers: GMT) des 3. November 1966 verschlüsselte Radiosignale aufgezeichnet, der ihren Ursprung offensichtlich an der Eastern Test Range der US-Luftwaffe hatten. Es handelte sich dabei um einen Datenaustausch mit einem Objekt, das in südöstlicher Richtung auf dem Weg in eine niedrige Erdumlaufbahn war. Der Fall erregte die Aufmerksamkeit des Technikers, weil für eben diesen Zeitraum die US-Luftwaffe den suborbitalen Versuchsflug eines MOL angekündigt hatte, an dessen Spitze sich das unbemannte Raumfahrzeug Gemini B befinden sollte. Doch war der Flug nur scheinbar unbemannt, und er war auch nur scheinbar suborbital. Tatsächlich befand sich an Bord der Gemini US-Luftwaffenmajor Harvey O. Thomas (Funk-Rufname: Major Tom) und der Flug ging, wie Beamishs Messprotokoll zeigte, mit südlichem Azimuth in eine etwa 350 Kilometer hohe Erdumlaufbahn steiler Inklination, wie er für Spionagemissionen typisch ist.

Einen der Telemetrieströme erkannte der erfahrene Techniker trotz der Verschlüsselung als Tonspur. Misstrauisch geworden übermittelte Jeff Beamish diese Daten per Post an seinen Bruder Walt Beamish nach Fairford. Walt war zu dieser Zeit als Funker der britischen Austauschcrew eines strategischen Bombers vom Typ B-52 "Stratofortress" zugeteilt. Im Rahmen der Durchführung von Wartungsarbeiten ließ Walt Beamish das Band durch das Entschlüsselungsgerät (Anmerkung des Verfassers: Ein Remington „Doomsday-scrambler Mk II“) des Bombers laufen, und erhielt daraufhin den Klartext auf Lochstreifen. Die Sache fiel nicht weiter auf, da der Funker seinen Kameraden gegenüber das Tape als "Übungsband" ausgewiesen hatte und mit dem daraus resultierenden Text sowieso niemand etwas anfangen konnte. Im Übrigen auch Walt Beamish nicht. Er notierte sich den Text, steckte den Zettel in die Jackentasche und vernichtete das Lochband.

Scrambler

Remington "Doomsday-Scrambler Mk II". Credit: The Remington Company

Am selben Abend traf er in Fairford einen Freund namens Terry Burns, ging mit ihm zunächst in den "Curry King", und danach, um dem ziemlich scharfen Essen etwas Flüssigkeit hinterherzuspülen, in das "Plough Inn". Dort fiel ihm der Zettel wieder ein, und erzählte seinem Freund - nachdem er sich zuvor der Wahrung äußerster Diskretion versichert hatte - die Geschichte. Terry Burns besah sich den Zettel, konnte mit dem Text allerdings ebenfalls nicht viel anfangen. Er fragte Beamish, ob er den Wisch seinem Halbbruder geben könnte, denn der, so wörtlich, "macht schräge Musik und ist immer auf der Suche nach grusligen Texten".

Als er das nächste Mal nach London kam, wo sein Halbbruder David Jones lebte, hatte er den Zettel längst vergessen. Damit hätte die Geschichte hier wohl geendet, wenn er nicht seine ziemlich verrauchte Jacke (Anmerkung des Verfassers: Resultat vieler Kneipenbesuche) in die Reinigung gegeben hätte. Als er sie drei Tage später wieder abholte, händigte ihm die Angestellte ein zerknülltes Stück Papier aus, das sie in einer der Jackentaschen gefunden hatte. Am Abend erzählte er Dave die Geschichte und schob ihm den Zettel hinüber. Sein Halbbruder besah sich den Text, nickte anerkennend und murmelte etwas wie "könnte man was machen, mit". Bei der Gelegenheit erzählte ihm Dave Jones auch, dass er sich jetzt einen Künstlernamen zugelegt habe, um das etwas flaue Geschäft mit der Singerei anzukurbeln. Und vor allen Dingen um nicht dauernd mit „diesem anderen Jones“ (Anmerkung des Autors: gemeint ist Tom Jones) verwechselt zu werden. Deshalb nenne er sich jetzt "David Bowie".

Terry Burns meinte dazu achselzuckend: "Naja, warum auch nicht. Wenn's was hilft". Er schärfte Dave noch ein, ganz gleich, was immer er mit dem Text anfange, auf keinen Fall zu erwähnen, woher er ihn habe. Das könne ihn sonst seinen Job kosten.

Plough Inn Fairford

The Plough Inn, Fairford. Credit: The Plough Inn

Tatsächlich verwendete David Jones (alias David Bowie) den sonderbaren Text erst irgendwann im Jahre 1969 für ein Lied, ohne sich noch noch groß Gedanken über seine Herkunft zu machen. Erst viel später erinnerte er sich wohl wieder daran, dass er eigentlich Stillschweigen über die Herkunft bewahren sollte. Danach behauptete er stets, er wisse nicht mehr so genau, was das eigentlich bedeuten sollte. Er hätte das irgendwie 'psychedelisch" gemeint. Wäre ja damals DIE große Mode gewesen.

Hier nun der fragliche Text:

Ground Control to Major Tom, Ground Control to Major Tom,
Take your protein pills and put your helmet on

Ground Control to Major Tom, commencing countdown, engines on
Check ignition and may God's love be with you
Ten, Nine, Eight, Seven, Six, Five, Four, Three, Two, One, Lift off
This is Ground Control to Major Tom, You've really made the grade
And the papers want to know whose shirts you wear
Now it's time to leave the capsule if you dare
This is Major Tom to Ground Control I'm stepping through the door
And I'm floating in a most peculiar way. and the stars look very different today
For here Am I sitting in a tin can,  far above the world, planet earth is blue
And there's nothing I can do
Though I'm past one hundred thousand miles I'm feeling very still
And I think my spaceship knows which way to go
Tell my wife I love her very much she knows
Ground Control to Major Tom your circuit's dead, there's something wrong
Can you hear me, Major Tom?

Obwohl - oder gerade weil - das Lied seinerzeit eine gewisse Bekanntheit erlangte, unternahm der US-Geheimdienst nichts, um den nunmehr offensichtlichen Geheimnisverrat zu verfolgen oder zu ahnden. Das ist allerdings nur allzu verständlich, denn man wollte keine Aufmerksamkeit auf eines der am wenigsten ruhmreichen Kapitel der militärischen US-Raumfahrtgeschichte lenken.

Soweit als Einführung diese eher anektdotische Hintergrundgeschichte. In wenigen Tagen lesen Sie hier die Auszüge aus dem fast fünfzig Jahre lang geheim gehaltenen Untersuchungsprotokoll der US-Luftwaffe zur gescheiterten Mission LIRPA-1.

18.Jul 2015 | 22:56

Die siebten Burggespräche des Orion

Zwischen dem 14. und 16. August finden zum siebten Mal die „Burggespräche“ des Orion statt, organisiert von meiner Orion-Partnerin Maria Pflug-Hofmayr. Austragungsort ist wie jedes Jahr das Schloss Albrechtsberg an der Pielach in Niederösterreich. Es befindet sich nur eine Wanderstunde vom bekannten Wachau-Ort Melk mit seinem gewaltigen Barock-Kloster entfernt, etwa 90 Kilometer westlich von Wien. Wie immer hat der Veranstalter weder Kosten noch Mühen gescheut, und auch in diesem Jahr die Bahn der Bruchstücke des einstigen Kometen 109P/Swift-Tuttle (besser bekannt unter der Bezeichnung „Perseiden“) so umgeleitet, dass sie in den Tagen der Burggespräche publikumswirksam über der Burganlage verglühen und für Himmelsfotografen ein pittoreskes Motiv abgeben (siehe Bild). 

Albrechtsberg_Perseid2012-08-12_voltmer

Schloss Albrechtsberg an der Pielach mit einer Perseiden-Sternschnuppe. Das Bild stammt von Sebastiam Voltmer und wurde bei den vierten Burggesprächen am 12. August 2012 gemacht.

Die Burggespräche sind ein Astronomie -Intensivwochenende für Einsteiger und Weltraumfreunde. Neben der Himmelsbeobachtung und Workshops kommt dabei auch der gemütliche Rahmen nicht zu kurz. Wir beobachten gemeinsam den Himmel, Einsteiger erfahren, wie sie sich am Himmel orientieren können, und Fotografen erlernen das Einmaleins der Astrofotografie. Dieses Jahr ist die Gelegenheit übrigens besonders günstig, weil die Burggespräche auf ein Neumond-Wochenende fallen und der Himmel somit besonders dunkel ist.

Aus Heidelberg reist die Astronomin Felicitas Mokler an. Sie berichtet unter anderem über ihr Spezialgebiet: Planetenentstehung und Forschung an Exo-Planeten. Der Astrofotograf Alexander Pikhard hält einen Workshop über Himmelsfotografie mit praktischen Übungen. Die finden übrigens auch bei Schlechtwetter statt - lasst euch überraschen. Auch Science Buster Werner Gruber ist in diesem Jahr wieder dabei. Er ist nicht nur der Chef des Planetariums Wien sondern auch ein Begriff in der österreichischen Kabarettszene. In einem öffentlichen Vortrag über kulinarische Astronomie erläutert er die perfekte Zubereitung der Sternbilder. Von mir (Astra) könnt ihr einen Vortrag über das Enfant Terrible der Privaten Raumfahrt (und der Elektromobilität, und der Energiewirtschaft, und des zukünftigen Verkehrswesens und.., und..., und...) hören und sehen. Gemeint ist Elon Musk.

Wir versprechen ein unvergessliches Wochenende. Momentan gibt es noch vier oder fünf freie Plätze. Der Teilnehmerkreis ist derzeit etwas männerlastig. Sollten noch mehr als die notwendigen vier oder fünf Meldungen hereinkommen, dann findet ein zugegebenermaßen etwas subjektives Auswahlverfahren statt, bei dem die Mädels bevorzugt werden.

Alle Programm-Infos und die Links zu weiteren Informationen findet ihr hier.

25.May 2016 | 01:00

Allgemeines Live-Blog ab dem 25. Mai 2016


26. Mai

iss

So soll die ISS heute aussehen, wenn das Bigelow Expandable Activity Module aufgeblasen ist: Die Operation soll um 12:10 MESZ beginnen, vielleicht auch früher, und die Crew BEAM erstmals am 2. Juni beschweben und danach gelegentlich aufsuchen. [1:55 MESZ]


25. Mai

ESO Signs Largest Ever Ground-based Astronomy Contract for E-ELT

400 Mio.€: der größte Boden-Astronomie-Auftrag aller Zeiten

ist heute von der ESO an ein italienisch dominiertes Konsortium erteilt worden, für die Teleskopstruktur und die Kuppel des E-ELT, vom Design bis zur Fertigstellung in Chile: große Zahlen aus einer ESO-Videocon und detaillierte Artikel dieses Bloggers und einer italienischen Zeitung. [15:55 MESZ. NACHTRÄGE: weitere hier, hier, hier und hier]

stereo

Drei Planeten und darunter Antares – wie sie STEREO-A sieht aus seiner Position im Sonnensystem: Der Mond fehlt leider, da zu nah an der Erde, sonst wäre es gewissermaßen dieses irdische Bild quasi von hinten geworden. Auch eine detaillierte Analyse des BeNeLux-Boliden vom 25. März, das erste Radiobild von MeerKAT (dem auch das optische Teleskop MeerLicht assoziiert sein wird) mit nur 4 Antennen – und La Palma bei Nacht. [1:00 MESZ]

Möglicherweise wurde am 15. April wieder ein Impakt auf dem Jupiter gefilmt, aber der Blitz ist nur auf einem Frame des Videos und kann auch ein Artefakt sein. Passend auch die Vortrags-Slides vom und ein Bericht über den Pro-Am-Workshop Amateur-Jupiter-Überwachung für die Juno-Mission – und ein Video mit totalen SoFi-Clips und Bildern aus vielen Jahren. [12:45 MESZ]

OSIRIS-REx Uncrating

OSIRIS-REx in der Payload Hazardous Servicing Facility des Kennedy Space Center bei den Startvorbereitungen nach der Anlieferung per Flugzeug (Artikel hier, hier, hier und hier). Auch ein Rosetta-Bild aus 7.4 km Abstand vom 21. Mai, ein Akatsuki-Filmclip der Venus-Nachtseiten-Wolken im IR und LRO-Krater-Datierung auf dem Mond mit LAMP. Sowie die Installation der Instrumente des JWST – und ein offenbar katastrophal falsches Paper über WISEs Asteroiden-Vermessung mit IR-Fotometrie. [1:00 MESZ. NACHTRÄGE: eine weitere handfeste Widerlegung des Kritikers und noch ein NASA-Statement, knapp aber scharf – und wie OSIRIS-REx Bennu kartieren wird]

Der problemlose Start der Galileo-Satelliten 13 & 14 auf einer Soyuz-Rakete (ein Video ohne Gesang und Artikel hier, hier, hier, hier, hier und hier). Auch angebliche Fortschritte bei einer neuseeländischen Rakete, der nächste Dragon-Start zur ISS Mitte Juli mit der zweiten geplanten Landung am Startplatz in Cape Canaveral, das morgige Aufblasen des ISS-Moduls BEAM, nach 2018 keine Soyuz-Tickets für NASA und ESA mehr (dito, in möglichem Widerspruch zu diesem und diesem früheren Artikel), der bevorstehende große Review des europäischen Orion-SM, was das US-House für die NASA will (mehr, mehr, mehr und mehr) – und die bislang ziemlich kuriose Route des NASA-Langzeitballons mit Astro-Payload. [1:00 MESZ. NACHTRAG: Die Probezündung der Falcon ist schon mal absolviert]


24.May 2016 | 01:00

Weitere Artikel und Bilder in vier anderen Blogs

Die ersten Planeten eines „ultrakalten Zwergs“: das Paper, Homepages vom Planetensystem und dem Teleskop, Press Releases hier, hier, hier und hier, ein Aufsatz eines Entdeckers, warum die Planeten nicht in der Habitablen Zone sind, ein späteres Paper dazu und Artikel hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier und hier.

Fleck in der Mitte der Sonnenscheibe, dann: Und pünktlich kommt der nächste Fleck, Der Ich-sehe-aus-wie-Merkur-Fleck, Der falsche Merkur ist immer noch da, Ein “Merkur” geht, zwei neue sind da …, Sonne, Mond und …, Ihr Sonnenfleck ist wieder da und Dicker Sonnenfleck nahe der Mitte – und die Sonne mit dem Fleck am 22. Mai hier und hier und 23. Mai.

Keplers Kandidaten zu „echten Planeten“ gemacht durch Validierung in fast 1300 Fällen: auch Visuals, Press Releases hier, hier und hier, Artikel hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier und hier – und blühender Blödsinn vor der PK.

Astronomie in vollen Zügen … samt Mondsichel, dann: Erdschein-Mond in den Hyaden, Sonne und Mond (und ein Hauch Merkur), Kosmos, Wolken und Gemüse, Die volle Show: Sonne, Mond + Henkel + Jupiter, Merkur, Abschied von Sonnenfleck und Merkur – aber Aristarch bleibt, Sonne, Mond & mehr und Toller Terminator.

Merkurdurchgang begeistert Amateure – und Öffentlichkeit: auch Was ich beim Merkurdurvhgang 2016 gelernt habe und der Merkur-Durchgang 2016 am Planetarium Bochum sowie ein Bild und Videos hier und hier im weißen Licht und andere Berichte hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier und hier.

Merkur und Plejaden in der Abenddämmerung erwischt. Auch Nachschlag mit u.a. Merkur (mit pikanter Zugabe), dann: Plejaden & Merkur – zum zweiten, Jupiter im Löwen, Chronos, Ares und Antares im Dreieck und Mond + Jupiter im Leo.

Der drittgrößte Trans-Neptun hinter Pluto und Eris? 1500 km – und noch nicht mal ein Name: auch ein früheres Paper über seine Eigenschaften, eine alternative Liste von Zwergplaneten-Kandidaten und Artikel hier, hier, hier, hier und hier [NACHTRAG: und hier].

AstroSamantha im PlaBo zu einem Vortrag in Deutsch, auch ein Parabelflug-Vortrag beim DLR in Bonn und Ein ‘Cover-Up’ der NASA … buchstäblich!

Erstaunliche Rillen in Scheibe um Jungstern, beobachtet mit ALMA bei TW Hya: das Paper und Press Releases hier, hier, hier, hier, hier, hier und hier.

Jede Menge Links zum Merkur-Durchgang am 9. Mai, auch Merkurtransit mit Minimal-Technik: So geht’s! Bewiesen mit einem Sonnenfleck. Und Projektion mit dem Fernglas – kurz vor Sonnenuntergang.

Auch Zwergplanet Makemake hat einen Mond – auch Artikel hier, hier, hier, hier und hier.

Auf den 32. ATT in Essen mit vielen Bildern & Links.

Der Astro-Westen vernetzt sich real und virtuell: auch Zweiter Essener Astro-Gipfel, die künftige Webseite und eine ähnliche bundesweite Initiative zur Vernetzung von VSWn und Astro-Vereinen.

Kosmisches Quartett: Vollmond, Mars in Opposition, Saturn & Antares. Aber: Dieser Vollmond war eigentlich keiner …, da weit nördlich der Ekliptik stehend.

Ein Hinweis auf Exoplaneten – vor 99 Jahren: ein Paper mit der Erwähnung, ein Press Release und ein Artikel.

“Argelanders Erben” im Universitätsmuseum Bonn zu sehen, auch Eröffnung von “Argelanders Erben”.

Indischer „Space Shuttle“ absolviert ersten Testflug ohne Wiederkehr.

Fermi vs. the Wave: battle of the press releases zum möglichen Parallel-Signal zur Gravitationswelle

Rosetta: Das Ende ist nahe: die Planung für die letzten Wochen und Stunden – kurz vorher öffnet übrigens eine große Sonderausstellung in Berlin. Plus Communicating Rosetta: Besprechung eines Sonderhefts des CAP Journal.

500 Meter: Chinas Riesenteleskop FAST fast fertig – auch eine Mini-TV-Reportage der BBC.

Ein kleiner Satellit testet jetzt Einstein: MICROSCOPE – auch ein Artikel.

Astro-Satellit bei Premieren-Start in Fernost an Bord: Lomonosov.

Die innere Milchstraße – wie sie Herschel sah, also der Satellit.

China bringt Experiment aus Kiel auf den Mond, auf Chang’e-4.

Naher Komet LINEAR nun zu sehen – mit 5 bis 6 mag., aber sehr diffus. Auch So findet man den Kometen 252P/LINEAR!


21.May 2016 | 23:25

Allgemeines Live-Blog vom 21. bis 23. Mai 2016


23. Mai

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Endlich Nahaufnahmen vom Start des RLV-TD heute früh hat gerade die ISRO veröffentlicht – dass keine Presse zugelassen war und es keine Live-Übertragung im Fernsehen oder Internet gab, hatte die große Fangemeinde der indischen Raumfahrt verärgert, zumal kein offensichtlicher Grund für die Geheimnistuerei zu erkennen war. [13:35 MESZ] Weitere Artikel hier, hier, hier, hier, hier, hier (von diesem Blogger), hier und hier. [21:50 MESZ] Und hier, hier, hier, hier und hier. [23:55 MESZ – Ende. NACHTRAG: mit 24 Stunden Verspätung weitere Bilder der ISRO und weitere Artikel hier, hier, hier, hier, hier und hier]

Das indische Fernsehen feiert den ersten ‚Shuttle‘-Start

des Landes um 7 Uhr Ortszeit = 3:30 MESZ, aber es gibt weiter nur Bilder aus der Ferne und die vom Winde verwehte Spur am Himmel – weitere Artikel zum angeblich erfolgreichen Experiment hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier und hier. [5:15 MESZ] Ein fernes Foto vom Start, das wenigstens ein bisschen Detail zeigt, ein ISRO Release mit ein paar harten Zahlen zum Test und weitere Artikel hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier und hier. [11:35 MESZ]

rlv

Um 6:00 MESZ soll Indiens „Shuttle“ starten, das nur 10 Minuten währende 1. Hypersonic Flight Experiment (HEX-01) mit einem Reusable Launch Vehicle Technology Demonstrator (RLV-TD), den eine Feststoffrakete bis in 70 km Höhe tragen soll: Animationen des geplanten Fluges mit Wasserung aber ohne Bergung des Vehikels und Artikel hier, hier, hier, hier und hier. Auch Gesundheits-Checks für das AMS-02 auf der ISS, die lange Reise eines übrig gebliebenen Shuttle-Außentanks in ein Museum in LA, wie Tiangong-3 aussehen soll – und wie ein Astrofotograf ungeplant die nächtliche Rückkehr der letzten Falcon-Unterstufe aufnehmen konnte. [0:35 MESZ. NACHTRAG: Die Uhrzeit-Angabe basierte auf einem Irrtum des inzwischen veränderten 3. verlinkten Artikels] Überraschenderweise hat der Start bereits stattgefunden: Video-Clips kommentiert und stumm und Standbilder daraus – und ein Erfolg soll’s gewesen sein. [4:10 MESZ] Ein weiteres Video aus der Ferne – Bilder des Starts aus der Nähe oder selbst nur vom RLV auf der Rakete gibt es nicht bisher. [4:30 MESZ]


22. Mai

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Vollmond & Mars-Opposition in einem halben Tag Abstand

(23:14 bzw. 13:11 MESZ) führen heute Nacht zu diesem Anblick (über NRW) mit dem Planeten im Süden unterhalb des Mondes, wobei links noch Saturn und Antares ein kosmisches Viereck vollenden, das auch ein nebulöses Bild (aus Sachsen) zeigt. [2:55 MESZ] In Brasilien ist alles andersrum – und der Vollmond zeigt Terminator im Süden, da er weit nördlich der Ekliptik steht, die Saturn und Mars praktischerweise grob an den Himmel malen. [3:15 MESZ] Der Mond mit den Planeten und einer bunten Korona, erneut aus Brasilien, besonders schön hier und auch hier. [4:45 MESZ] Das Quartett aus den USA, das Trio aus Nordengland minus Antares – und ein beachtlicher Mars mit 1-m-Teleskop der Station de Planétologie des Pyrénées. [12:40 MESZ] Das Quartett aus Rumänien, ein Deimos-Nachweis aus Australien – und die dreidimensionalen Aspekte des Sonnensystems nochmals näher ausgeführt. [15:50 MESZ] Noch ein Quartett aus den USA, ein klareres aus Rumänien und ein 6-zölliger Mars aus Indien. [17:05 MESZ] Ein russisches Video zur Mars-Opposition, ein 12-zölliger Mars aus LA – und das Quartett kommende Nacht aus europäischer Sicht hier, hier und hier und amerikanischer hier und hier. [19:30 MESZ. NACHTRÄGE: der Pic-du-Midi-Mars noch besser bearbeitet – und ein Saturn dazu! Auch schöne Quartette aus Italien und den USA sowie in der folgenden Nacht 22./23. Mai das Quartett in Rumänien (auch mit Beschriftung und ohne Wolken), England (mehr), Irland, den USA und Kanada (und dann Australien noch eine Nacht weiter), eine Live-Sendung mit unscharfem Mars und der Mond im Detail – jetzt wieder mit Terminator an der ‚richtigen‘ Seite]


21. Mai

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Die Sonne mit dem Riesenfleck heute mit einem neuen Filter, der auf dem 32. ATT gekauft wurde, wo auch gleich dieses Bild mit der Lumix FZ-48 entstand: mehr Bilder hier, hier und hier – und eine spontane öffentliche Beobachtung in Wien. [23:25 MESZ]


21.May 2016 | 19:24

Belgische Dobsons auch in deutsche Schulen!

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Und schon wieder eine faszinierende Initiative der Kijkerbouw-Gruppe an der Volkssternwarte von Gent im flandrischen Belgien, in Prototypen vorgestellt auf dem heutigen 32. ATT in Essen: ein 11-cm- und ein 15-cm-Dobson speziell für Schulen gedacht und in Eigenarbeit non-profit hergestellt. Einer schleift die Spiegel, der andere zimmert das mehrlagige Sperrholz, und Zulieferer stellen den Okularauszug und andere Teile des optischen Systems zum Selbstkostenpreis zur Verfügung. Damit kostet der kleine Dobson – ein Okular und einen Objektiv-Sonnenfilter inklusive – EUR 100 und der große EUR 150. Oder man baut die Holzteile nach dem frei verfügbaren Plan selbst und erwirbt Spiegel und Metallteile wiederum zum Selbstkostenpreis von den Belgiern. Die können ganze Teleskope ab September liefern: Bestellen dürfen aber nur Schulen, die Versandkosten nach Deutschland dürften bei etwa EUR 25 liegen. Bitte aber jeder nur ein Teleskop: Da sie Handarbeit sind, dürften kaum mehr als 80 pro Jahr zur Verfügung stehen. In Belgien werden für interessierte aber in praktischer Astronomie unerfahrene Lehrer bereits Kurse angeboten, um die Handhabung der Geräte zu lernen – derlei wäre auch in Deutschland denkbar. Dieser Blogger konnte an den beiden Prototypen rütteln: Sie machen einen sehr robusten Eindruck – und am liebsten hätte er den kleinen gleich mitgenommen. Der Erfolg des aktuellen Kijkerbouw-Projekts „Sterren schitteren voor iedereen“ – in Deutschland als „Sterne funkeln für jeden“ vertreten – ist übrigens schon so gewaltig, dass man einen Teil der ursprünglich ganz aus Holz bestehenden azimutalen Montierung durch eine schneller zu fertigende Metallwiege ersetzt hat:

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19.May 2016 | 01:05

Allgemeines Live-Blog vom 19. bis 21. Mai 2016


21. Mai

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Morgen steht der Mars in Opposition – tief im Skorpion

Und damit nur flach am deutschen Himmel, im Unterschied zu Australien, wo dem Malaysier Sharin Ahmad Anfang des Monats diese Aufnahme mit dem Planeten schon als bei weitem hellstem Objekt gelang, mit dem Antares darunter und dem Saturn zur Linken – oder Brasilien, wo am 18. Mai dieses Bild entstand. Der maximale Winkeldurchmesser des Planeten wird dieses Mal (die mittelprächtige Erdnähe von 75.3 Mio. km ist wegen der elliptischen Bahn erst am 30. Mai um 23:36 MESZ) auch nur 18.6 Bogensekunden betragen, aber mit bis zu -2.1 mag. ist der Mars rund um die Oppositionsstellung am 22. Mai um 13:11 MESZ – Artikel hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier und hier – trotzdem eine Schau für das bloße Auge: Selbst der heute und morgen an Mars und Saturn vorbeiziehende Vollmond lässt ihn kaum verblassen. [3:45 MESZ – Ende]

lightsail

Ein farbkorrigiertes Bild des LightSail 1 im Orbit am 8. Juni 2015 – inzwischen macht der Nachfolger Fortschritte. Auch die Ankunft von OSIRIS-REx am Cape vor einer Stunde (ein Video und Bilder hier und hier vom Ausladen aus dem Transportflugzeug und die Kiste auf einem Sattelschlepper auf dem Weg zur Payload Hazardous Servicing Facility), wo am 8. September gestartet werden soll, MAVENs Erklärung von Ionen-Strahlen über dem Mars und der Windschatten eines Kraters daselbst, ein weiterer Raketenstart zur Eichung eines SDO-Instruments, der stressige Bau des Service Modules für die Orion in Deutschland – und das für den 26. Mai geplante Aufblasen des neuen ISS-Moduls. [3:35 MESZ]

The glowing gas cloud LHA 120-N55 in the Large Magellanic Cloud

Ein VLT-Bild des Emissionsnebels LHA 120-N55 in der Großen Magellanschen Wolke, der in der Superbubble LMC-4 sitzt. Auch was deutsche Lehrer auf einem SOFIA-Flug erlebten, ein Zufallsfoto eines Sprites auf Borneo in Sarawak (Details hier und hier), der mögliche Grund für die finstere Mondfinsternis im letzten September, der große Sonnenfleck heute (beim Aufgang in Indien), gestern (eine Vermessung und im Untergang) und vorgestern, ein mögliches Zerbröseln anfliegender Asteroiden – und die erste Ausgabe einer neuen Meteor-Zeitschrift, kostenlos im Web! [3:25 MESZ]


20. Mai

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Noch eine kuriose Landschaftsform auf Pluto: „fretted terrain“, angefressenes Gelände sozusagen, wobei die hellen Blöcke reich an Methan sind. Auch der Geldregen für die Europa-Mission der NASA, die ersten Visuals von Akatsuki im Venus-Orbit – und Erkenntnisse der Van Allen Probes under BARREL-Ballons zum Ringstrom und Magnetfeld der Erde.

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Monduntergang gerade von der ISS aus gesehen (der irdische Anblick zum Vergleich) – auch was man sonst so Astronomisches von der Raumstation aus sehen kann und eine Vision von LockMart zu bemannten Marsflügen schon 2028. [2:15 MESZ]


19. Mai

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Ein Hubble-Bild des Mars vom 12. Mai mit 30-40 km Auflösung – für diese farbige Darstellung wurden Aufnahmen von 275 (also UV) bis 673 nm Wellenlänge verwendet, so daß die Wolken etwas übertrieben erscheinen. Zum Vergleich mit Amateuraufnahmen dieser Sammlung wurde hier Süden nach oben gedreht – leider gibt es keine Parallelaufnahmen mit vergleichbarem Zentralmeridian, aber Bilder hier und hier von einer Woche vorher passen.

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Der dicke Sonnenfleck ist inzwischen nahe der Scheibenmitte angekommen (ein SDO-HMI-Bild von 19:53 MESZ) und leicht mit einer SoFi-Brille zu sehen bzw. zu fotografieren. [20:45 MESZ] Die Kalzium-Sonne heute – und Komet PANSTARRS von gestern. [22:00 MESZ] Ein Versuch, einen natürlicheren Mars aus dem Hubble-PR-Bild zu restaurieren – und es gibt doch passende zeitnahe Amateurbilder: Die ‚Hubble‘-Wolken bei Syrtis Major sind auffällig. Plus der Sonnenfleck in H-Alpha heute. [23:20 MESZ. NACHTRÄGE: und im Weißlicht sowie das längst virale Hubble-Bild (ein ASU-Artikel zum Hintergrund) in weiteren ganz verschiedenen Nachverarbeitungen hier, hier, hier, hier und hier – und in ziemlich direktem Vergleich mit einem passenden Amateur-Bild]

Viel Astronomie im ersten Teaser der neuen ‚Star Trek‘-TV-Serie, die 2017 kommen wird – am Anfang ist z.B. das Sternbild Adler zu erkennen und danach reichlich Kleinkram, ISM usw. … Auch ein belgisches Musik-Video mit Nacht-Zeitraffer-Sequenzen eines deutschen Amateurastronomen, mal wieder keine Wirkung des Vollmonds auf den Schlaf, Berichte vom ersten und zweiten Tag der CAP 2016, eine Ankündigung in Sachen E-ELT, Pläne für das LSST, der Komet C/2013 X1 (PANSTARRS) gestern (mehr) und am 15. und 14. Mai, eine vage Statistik von Impakten auf Jupiter – und die Sonne mit dem dicken Fleck gestern im weißen Licht (mehr), in der Kalzium-Linie und vom 14.-18. Mai im Vergleich. [1:05 MESZ]


Hintergrundbilder (c) OEWF